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Ittijahat n° 266 - 29. Januar 2008

Abbas fordert von des USA einen Druck auf Ägypten und stemmt sich somit gegen den innerpalästinensischen Dialog

Abbas fordert von des USA einen Druck auf Ägypten und stemmt sich somit gegen den innerpalästinensischen Dialog

Die heutigen Beiruter Massenmedien verfolgen die Auswirkungen und Folgen der vorgestrigen Geschehnisse, denen 9 Personen zum Opfer fielen. Die Printmedien interessierten sich auch für die politischen Aktivitäten, vor allem für den besuch, den der Oberbefehlshaber der Armee General Souleiman, dem Parlamentspräsidenten Barri und dem Generalsekretär der Hisbullah, Hassan Nassrullah, abstattete, wobei er ihnen beiden versicherte, die Untersuchungen fortzuführen und die Hintermänner zu enthüllen, egal wer sie sein könnten.

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Ereignis und Meinung... auf regionaler Ebene

Die palästinensischen politischen Geschehnisse sind noch immer auf der Spitze der arabischen und regionalen Ereignisse:

- 1- Die andauernde Standhaftigkeit der palästinensischen Bevölkerung sowohl im Gazastreifen, als auch im Westjordanland in Konfrontation mit dem fortwähreden Massaker und der Kollektivbestrafung, schafft unaufhörliche Reaktionen von der Sympathie in der arabischen, islamischen und sogar auch in der Weltöffentlichkeit, mit der palästinensischen Bevölkerung.

- 2- Mahmud Abbas macht einen Schritt weiter und an Stelle von seiner Forderung, der Grenzübergang zwischen Gaza und Ägypten, soll unter der Kontrolle seiner Behörde sein, verlangt er nun eine erneute Druckausübung seitens der USA auf Ägypten, um die Bevölkerung des Gazastreifens eneut unter strengste Isolierung zu setzen. Desweiteren haben es die ägyptischen Behörden, auf amerikanischer Druckausübung hin, verboten, dass Personen aus der Tiefe Ägyptens nach Sinai fahren.

- 3- Die Rundreise des Leiters des Politbüros von Hamas, Chaled Misch’al, erntet nur wenige scheue Unterstützungsversprechen für die Standhaftigkeit der Bevölkerung des Gazastreifens. Die Initiative für einen innerpalästinensischen Dialog stoßt weiterhin auf die Haltung von Abbas.

- 4- Es ist eindeutig, dass die Israelis ihr Interesse dieser Tage, dem erwarteten Winograd-Bericht, mehr als irgnedeinem anderen Thema, widmen. Olmert zeigt sich zuversichtlich bezüglich der amerikanischen Druckausübung auf die Politiker seiner Partei Kadima und auf die Mitglieder der übrigen Koalitionsparteien zu seinem Gunsten.

Internationale und arabische Presse:

- Die syrische Zeitung Tischrin veröffentlicht heute einen Kommentar von Omar Dschaftali , in dem er auf die menschliche palästinensische Tragödie hinweist, die sich nicht ändert, egal ob der Übergang von Rafah offen bleibt oder wieder gesperrt sein wird, oder aber unter internationaler Kontrolle gestellt wird.

- Die Lage in allen besetzten arabischen Gebieten liegt weiterhin der israelischen Laune, sowie der amerikanischen Kollaboration, unter, ohne dass der Weltsicherheitsrat, Israel für seinen Staatsterror verurteilen kann. Der Schriftsteller fragt; Was ist nun die Lösung? Und meint, die Araber sollten das besser als andere wissen, denn die palästinensische Frage liegt der Verantwortung der arabischen Nation unter.

- Das emiratische Blatt Al Chalidsch, mahnte heute alle libanesischen Seiten und Gruppierungen, Selbstbeherrschung auszuüben, denn die Lage wird immer schlechter und es könnte ein Zeitpunkt erreicht werden, in dem die schlimmsten Folgen den Libanon überschwemmen könnten. Die Libanesen sollten eigentlich noch nicht ihre Leiden während des 15 jährigen Bürgerkriegs, vergessen haben.

Arabische Satellitensender:

- Der syrische Satellitenkanal meldete, dass Präsident Bashar Assad , die Lage im Irak, im Libanon und in den besetzten palästinensischen Gebieten mit einem britischen Abgeordneten, erörtert hat. Zum Anderen zitierte der Fernsehsender den Generalsekretär der Arabischen Liga, Amr Mussa , mit der Bekanntgabe, dass der kommende arabische Gipfel am 29. und 30. März in Damaskus abgehalten wird.

Talkrunden in den arabischen Satellitensendern:

- In dem Programm "Aktuelle Stunde" auf dem Bildschirm des syrischen Fernsehsenders, sagte der libanesische Abgeorednete Hassan Hadsch Hussein , die Libanesen streikten aus Protest gegen die Verschlechtgerung der Lebensbedingungen, sie wurden jedoch von der Armee brutal behandelt und einige sogar getötet. Hussein forderte eine schnellen Untersuchung und wies darauf hin, dass die Verantwortlichen für die Geschehnisse von Januar 2007 in der arabischen Universität in Beirut, verhaftet und gleich freigesetzt wurden, was die Hintermänner heute ermutigte.

Ereignis und Meinung... auf libanesischer Ebene

Das Massaker vom schwarzen Sonntag wird untersucht... die parteiische Haltung von Mussa zu Gunsten des Regierungslagers droht jedoch erneut, die Initiative zum Scheitern zu bringen

- Zwischen den Geschehnissen des blutigen Sonntags und den Auswirkungen der jüngsten Erklärung der arabischen Außenminister, erschienen zahlreiche arabische und internationale Warnungen, die auf große Gefahren hinweisen. Folgende sind die wichtigsten Merkmale der libanesischen Szene:

- 1- Die militärische Führung nahm Untersuchungen wegen des Massakers vom Sonntag auf, während Informationen von militärischen Versetzungen kurz vor den Ereignissen, sowie von Festnahmen von bewaffneten Anhängern der Forces Libanaises, sprechen.

- 2- Die Besuche des Oberbefehlshabers der Armee, General Souleiman beim Parlamenstspräsidenten Barri und Sayyed Nassrullah , dienten der Erörterung der schnellen Untersuchungen, der Notwendigkeit bekanntgegebener Ergebnisse, sowie der Bestrafung der Verbrecher, die eigentlich dreierlei Ziele hatten, wie Barri sagte; General Souleiman als Konsenskandidaten in Frage zu stellen, Konfrontationen zwischen der Armee und der Hisbullah zu erwirken und die Verständigung zwischen der Hisbullah und der freien patriotischen Bewegung vom Ex-General Aoun , zu torpedieren.

- 3- Der erneuten Rückkehr von Mussa nach Beirut im Rahmen des Beschlusses der arabischen Außenminister, ist eine Erklärung von Samir Geagea vorausgegangen, wobei er eine negative Haltung signalisierte. Mussa seinerseits, bestand in seinen Erklärungen in Kairo, auf seine Interpretation des Beschlusses, obwohl die Außenminister in ihrer jüngsten Sitzung, die Entscheidung für Regierungslager und Opposition überließen. Nun kommt der Generalsekretär der Arabischen Liga, den Ball in der Spielhälfte der Opposition zu werfen.

- 4- Die Übertreibung der europäischen, und vor allem der französischen Warnungen vor der Gefahr der Lage im Libanon, läßt viele Fragen in Beirut, über den vorbereiteten westlichen Plan für den Libanon, auftauchen. Es sei auch hier daraufhinzuweisen, dass alle früheren Warnungen, in Mordanschläge und Gewaltaktionen auf dem Boden der Wirklichkeit, übersetzt wurden. Diese Ziele dienen keineswegs der libanesischen Stabilität.

Libanesische Presse:

- Die heutigen Beiruter Printmedien beschäftigen sich mit den neuen politischen und Sicherheitsentwicklungen als Folge der jüngsten Gewaltaktionen.

- Das Blatt As Safir meldete, General Souleimen besuchte Barri und Nassrullah und betonte, dass die Verbrecher und Hintermänner sicher nicht geschont werden. Das Blatt fragte auch nach dem Zusammenhang zwischen den jüngsten Militärversetzungen und den blutigen Geschehnissen am Sonntag.

- Die Zeitung Al Achbar meldete von der Festnahme mehrerer bewaffneter Personnen, die in der Gegend herumliefen, und dass einer davon, der Forces Libanaise angehört und mit einem Maschinengewehr versorgt war.

Nachrichten der libanesischen Satellitensender:

- Ebenfalls interessieren sich die libanesischen Fernsehstationen für die Folgen der jüngsten Geschehnisse und deren Auswirkungen im Schatten einer scharfen politischen Krise.

- Der Fernsehkanal Al Manar meinte; die tödlichen Schüsse treffen wieder die Armen, sie werden entweder durch Aushungerung oder aber durch Schüsse getötet, während die Regierungsbande, weder den Menschen noch das Gesetz respektieren.

- Das New TV sagte, es gibt keine große Hoffnungen mehr auf die Araber, denn ihre jüngste 7 stündige Sitzung zeigte viel Uneinigkeiten. Das nationale Fernsehnetz NBN meint seinerseits, es sei schon höchste zeit, dass diese Regierung packt und geht. Genügt ihr nicht die Szene des Bluts am Sonntag?

Talkrunden in den libanesischen Satellitensendern:

- In dem Programm "Mit Maria Maaluf" auf dem Bildschirm des NBN, sagte der palästinensische Führer Ahmad Dschibril , alle palästinensische Seiten wuirden zur Teilnahme an der, in Damaskus stattgefundenen Nationalkonferen der Palästinenser eingeladen, einschließluch des Palästinenserpräsidenten Abbas , eingeladen, damit die Konferenz zu einer Art Dialog wird. Abbas jedoch lehnte ab.

- Das Führungsmitglied des Dschihad Islami, Ramadan Schallah , sagte im selben Programm, wir wollten, dass diese Konferenz zu einem Dialog wird. Die andere Seite lehnte jedoch ab. Er fügte hinzu, die Differenzen sind politischer Natur, während wir am Widerstand als strategische Wahl festhalten, glaubt die andere Seite an die Verhandlungen als die bessere Wahl. Er fügte hinzu, wir sehen heute wie die Palästinenser massakriert werden, während sich Abbas und Olmert , in die Arme nehmen.

Tendenzen ist ein tägliches, politisches Informationsmagazin über den Nahen-Osten das von der libanesischen Nachrichtenagentur New Orient News in Beirut herausgegeben wird. Sie finden es auf Voltairenet.org, in Arabisch, Englisch, Französisch, Spanisch und Deutsch. Besuchen Sie auch Indicators, das tägliche wirtschaftliche Informationsmagazin über den Nahen-Osten, erhältlich in Englisch, Arabisch und Spanisch.

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