Voltaire Netzwerk
Französische Präsidentschaftswahl 2007

Nicolas Dupont-Aignan : "Es ist Zeit für Frankreich, die Nato zu verlassen"

Nicolas Dupont-Aignan : "Es ist Zeit für Frankreich, die Nato zu verlassen"

Die Fusion der wichtigsten französischen rechten Parteien hat den Atlantikern erlaubt die Oberhand über die Gaullisten zu gewinnen und Nicholas Sarkozy, ihr Favorit, Kandidat der UMP zu werden. Nicolas Dupont-Aignan, im Widerstand, ist aus dem Parteibündnis ausgetreten und hat seine Kandidatur für die Präsidentschaftswahl angesagt. Er beantwortet hier die Fragen von Zeit-Fragen, Schweizer Wochenzeitung.

Voltaire Netzwerk | Paris (Frankreich)
+
JPEG - 13.3 kB
Nicolas Dupont-Aignan

Nicolas Dupont-Aignan, Abgeordneter des französischen Parlaments für das Departement Essonne, 44jährig, hat am 14. Januar anlässlich des Parteikongresses der UMP (Union pour un mouvement populaire) angekündigt, sich an den Präsidentschaftswahlen in Frankreich beteiligen zu wollen. Bei dieser Gelegenheit hat Dupont-Aignan das «liberale Nato-Amerika-freundliche und konservative Abdriften» von Nicolas Sarkozy und seiner Partei angeprangert und ist aus dieser Bewegung ausgetreten. Er fühlt sich heute «erleichtert über die Möglichkeit, sich frei und in Übereinstimmung mit seinen entschiedenen gaullistischen und republikanischen Überzeugungen äussern zu können». Für Zeit-Fragen beantwortet er Fragen von Silvia Cattori.

Silvia Cattori: Sie haben kein Blatt vor den Mund genommen, um Ihrer Missbilligung der politischen Linie Nicolas Sarkozys Ausdruck zu geben, als Sie am 14. Januar Ihre Kandidatur für die Präsidentschaftswahlen ankündigten. Ist Ihr Rücktritt aus der UMP nicht Ausdruck Ihrer Ablehnung von Spaltungstendenzen innerhalb der Partei, die die Diskussion vergiften, ohne auf die wirklichen Sorgen der Bürger einzugehen? Kann eine Kandidatur wie die Ihre, ausserhalb von Partei und Regierungsapparat, die Überraschung schaffen? Kann sie die Wähler des rechten und des linken Spektrums anziehen und bewirken, dass sie entgegen der herrschenden Meinung wählen, so wie beim Referendum im Mai 2005 als die Franzosen den Verfassungsvertrag zurückwiesen, obwohl die Medien und die grossen Parteien aufgerufen hatten Ja zu stimmen?

Nicolas Dupont-Aignan: Ob das heute so ist, weiss ich nicht. Sicher jedoch ist, dass die Franzosen genug haben von dieser durch die grossen Medien aufgezwungenen Polarisierung, die weit entfernt ist von der Realität und ihren wirklichen Problemen. Befinden wir uns noch in einer Demokratie? Liest man die Meinungsumfragen, könnte man sich das wirklich fragen. Doch gibt es in Frankreich zum Glück immer eine grosse Differenz zwischen den Umfragen und der Abstimmung. Deshalb glaube ich, dass in Zukunft Überraschungen durchaus möglich sind.

Silvia Cattori: Beim Referendum über den Verfassungsentwurf waren Sie in Opposition zu Ihrer Partei, als Sie zum Nein aufriefen. Bei diesem Vertrag, der uns die Freiheiten und die sozialen Errungenschaften weggenommen, die Europäische Union mit einem neoliberalen Programm versehen und die europäische Sicherheitspolitik der Nato und den USA unterworfen hätte, rief die sozialistische Partei zum Ja auf. Bis heute scheinen weder Ségolène Royal noch Nicolas Sarkozy davon Abstand zu nehmen. Hat die Debatte zwischen rechts und links, so wie sie sich heute zeigt, nicht jeglichen Sinn verloren?

Nicolas Dupont-Aignan: Doch, und zwar weil beide Parteien vorschlagen, die europäische Verfassung erneut zur Abstimmung zu bringen, sei es durch das Parlament, gemäss Herrn Sarkozy, sei es durch das Volk, gemäss Frau Royal – und das obwohl die Franzosen diese Verfassung klar zurückgewiesen haben. Deshalb bin ich Präsidentschaftskandidat! Um dieses ständige zweideutige Gerede anzuprangern.

Silvia Cattori: Wollen Sie mit Ihrer Kandidatur dem Resultat der Abstimmung der Franzosen mehr Nachachtung verschaffen?

Nicolas Dupont-Aignan: Ich glaube, es ist äusserst wichtig, die bestehende Absicht zu unterbinden, dass die Kandidaten auf die Verfassungsabstimmung zurückkommen. Ich will während dieser Kampagne alle Kandidaten dazu bringen, ihre Pläne in bezug auf Europa offenzulegen.

Silvia Cattori: Ist die Verschuldung Frankreichs nicht ein Problem, mit dem das Land riskiert, einen Teil dieser Unabhängigkeit zu verlieren, die Sie wahren möchten?

Nicolas Dupont-Aignan: Die Verschuldung Frankreichs ist sicherlich noch zu hoch. Trotzdem ist sie aber niedriger als die Verschuldung vieler anderer Länder. Deshalb denke ich, dass man zuerst das wirtschaftliche Wachstum wieder ankurbeln muss, indem man die Wirtschaftspolitik ändert, und dass die Reduktion der Verschuldung erst danach angegangen werden kann.

Silvia Cattori: Heute gibt es Anzeichen für die Vorbereitung neuer israelisch-amerikanischer Kriege im Nahen Osten. Tatsache ist aber, dass weder Ségolène Royal noch Nicolas Sarkozy klare Vorstellungen über diese Fragen der Aussenpolitik und Verteidigung geäussert haben. Diese Fragen interessieren die Bürger und unterstehen in Frankreich der Kompetenz des Präsidenten. Haben die beiden bei den wenigen Gelegenheiten, bei denen sie sich darüber geäussert haben, nicht Öl ins Feuer gegossen? Wir denken dabei im besonderen an den Besuch von Ségolène Royal im Nahen Osten und an ihre Bemerkungen zum iranischen Atomprogramm. [1] Aber auch an die Aussagen von Nicolas Sarkozy zu Präsident Bush, in denen er die von Dominique de Villepin in der Uno vertretene Position desavouierte, nämlich Frankreichs Weigerung, 2003 am Irak-Krieg teilzunehmen. Was ist Ihre Position zu diesen Fragen der Aussenpolitik?

Nicolas Dupont-Aignan: Wir stehen vor einer grundlegenden Änderung der Aussenpolitik Frankreichs, sollten Nicolas Sarkozy oder Ségolène Royal gewählt werden. Der eine wie die andere hat die Nähe zu den Vereinigten Staaten und zu Grossbritannien nie versteckt – sie zitieren beide Länder oft als Modelle. Es ist auch hier selbstverständlich, dass man den Franzosen die Augen öffnen und die beiden Kandidaten verpflichten muss, ihre Positionen zu verändern, denn ein Wechsel in der Aussenpolitik wäre für unser Land äusserst schädlich. Ich glaube sogar, dass es mehr denn je nötig ist, eine den USA gegenüber unabhängige Politik zu führen. Es geht nicht darum, sich aus Prinzip gegen die Vereinigten Staaten zu stellen, sondern es geht ganz einfach darum, in der neu entstehenden multipolaren Welt, einen aktiven Part einzunehmen. Wenn die Krisen entschärft werden sollen, ist es mehr denn je an der Zeit, dass Frankreich seine Positionen vertritt, sogar aus der Nato austritt, um damit den Beginn des Aufbaus einer europäischen Verteidigung zu ermöglichen.

Silvia Cattori: Was gab es für Gründe nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion und der Auflösung des Warschauer Paktes, die Nato aufrechtzuerhalten? Hätten sich nicht alle europäischen Länder aus der Nato zurückziehen müssen? Denken Sie nicht, dass die USA die Nato heute als eine Art Fusstruppe für ihre antiarabischen und antimuslimischen Kriege benutzt und dass die europäischen Nato-Mitgliedstaaten von ihnen abhängig sind?

Nicolas Dupont-Aignan: Die Nato hat keine Existenzberechtigung mehr. Es ist normal, dass es eine Organisation gibt und dass Frankreich seinen Platz in deren allgemeinem Rat hat. Dagegen bedauere ich die Art, wie unser Land nach und nach über ausgehandelte Verträge in die militärische Organisation hineingezogen wird. Man muss zur von General De Gaulle eingenommenen Position zurückkehren. Ja zur Teilnahme an der Allianz, Nein zur Teilnahme an der integrierten militärischen Organisation. Die Nato darf nicht zu einer Schutzgarde für die USA werden und den Kampf der Kulturen fördern. Deshalb muss Frankreich schnellstmöglich auf Distanz zur Nato gehen und die austrittswilligen europäischen Länder einladen, sich anzunähern, um wirklich einen europäischen Verteidigungsbund zu gründen.

Silvia Cattori: Frankreich hat Truppen nach Afghanistan geschickt, wo sich die Nato mit 40 000 Soldaten an einem amerikanischen Offensivkrieg beteiligt, der mit ihren Statuten nicht vereinbar ist. Die Vorstellungen Angela Merkels bezüglich Nato und Vereinigte Staaten stehen im Gegensatz zur Unabhängigkeit, die Verteidigungsministerin Michèle Alliot-Marie bewiesen hat, als sie die Luftraumverletzungen in Libanon durch Israel anprangerte, und kürzlich auch als sie es zurückwies, die französischen Spezialtruppen im Süden Afghanistans unter das Kommando des Pentagons zu stellen, und darum deren Rückzug ankündigte. Hat Frankreich damit nicht gezeigt, dass es nicht Sache der Nato ist, einen Aufstand in Afghanistan zu unterdrücken, und dass es wichtig ist, die Strategie der Nato zu verändern?

Nicolas Dupont-Aignan: Ich bin der Meinung, dass es an Frankreich liegt, die Lehren aus dieser Verirrung zu ziehen. Ich denke, dass Frankreich sich so schnell wie möglich aus Afghanistan zurückziehen sollte. Die Nato muss ihre Verantwortung selber übernehmen.

Silvia Cattori: Die Tatsache, dass die Nato aufgehört hat, ein Verteidigungsbündnis zu sein, scheint Sie mit Sorge zu erfüllen. Seltsamerweise scheint das Abdriften der Nato und ihre Einbindung in illegale Kriege die Parteien nicht zu beunruhigen, weder links noch rechts. Man hört nicht einmal die Führer der sozialistischen und der Grünen Partei diese Entwicklung verurteilen. Handelt es sich dabei nicht um Fragen, die die Sicherheit der Völker betreffen und über die dringend eine öffentliche Debatte geführt werden müsste?

Nicolas Dupont-Aignan: Es ist klar, die Nato ist daran, ihre Rolle zu ändern. Die Sozialisten und die Grünen wollen ihre Verantwortung in Verteidigungsfragen nicht wahrnehmen. Ich glaube, im Gegensatz dazu, dass es unerlässlich ist, kohärent zu sein. Wenn ich davon ausgehe, dass die Nato ihre Aufgaben nicht mehr wahrnimmt, versteht es sich von selbst, dass ich bedeutende Verteidigungsanstrengungen von Frankreich und der anderen europäischen Länder befürworte. Denn man kann nicht die USA kritisieren und sich gleichzeitig ihrem Schutz unterstellen. Einerseits muss man also ein ehrlicher Partner der Amerikaner sein und ihnen die Wahrheit sagen, andererseits müssen wir unser nationales Verteidigungsbudget verstärken, indem wir unser europäisches Militärprogramm noch mehr harmonisieren.

Silvia Cattori: Es gibt grosse Meinungsdifferenzen zwischen den europäischen Staaten. Die Engländer, die Deutschen und die Niederländer unterstützen die Kriegspolitik der USA voll und ganz. Haben diese Staaten nicht ihre Unabhängigkeit verloren?

Nicolas Dupont-Aignan: Ja, aber die Zeit wird kommen, wo die öffentliche Meinung sich verändern wird. Frankreich muss sich in seiner eigenen Position nicht in Frage stellen. Es muss es selbst bleiben ohne Feindseligkeiten gegenüber seinen Partnern, aber in der Sache vorausgehen. Wir werden die Wegbereiter sein. Wenn Europa eines Tages seine Unabhängigkeit gewinnen will, wird es eine militärische Anstrengung machen müssen. Für uns bedeutet das einfach, den Weg zu zeigen.

Silvia Cattori: Verlangt die Zurückweisung des Referendums nicht eine Neuorientierung der europäischen Konstruktion, die nun auf 27 Mitgliedstaaten angewachsen ist, ohne Befragung der Bevölkerungen? Nun aber hat Frau Merkel das EU-Präsidium für sechs Monate inne. Haben Sie nicht das Gefühl, dass die EU einer europafeindlichen Politik entgegengehen und die kriegerischen Interessen der USA unterstützen wird?

Nicolas Dupont-Aignan: Frau Merkel will mit den anderen europäischen Machthabern den Völkern das Wort abschneiden, den Franzosen und den anderen Völkern eine für Europa gefährliche Verfassung aufzwingen. Frankreich muss widerstehen. Darum kandidiere ich bei den Präsidentschaftswahlen. Ich will die grösstmögliche Zahl von Franzosen mobilisieren, um diesen Versuch der Umgehung der Souveränität des französischen Volkes anzuprangern. Es handelt sich nicht um einen Konflikt zwischen Frankreich und den anderen Ländern. Es handelt sich um eine fundamentale Meinungsdifferenz zwischen den europäischen Eliten und den Völkern.

Silvia Cattori: Es ist verständlich, dass sie einen Beitrag leisten möchten, die Debatte auf ein höheres Niveau zu heben und einer Politik zu dienen, die die Interessen der Franzosen vertritt und die auf internationaler Ebene das Recht respektiert. Aber wie wollen Sie ihrer Stimme zum Durchbruch verhelfen in dieser auf zwei Kandidaten polarisierten Debatte, die Sie selbst bezeichnen als «blockiert durch eine Einheitsmeinung und in einer Mentalität von Talk-Show-Politik»? Werden die elektronischen Medien Ort einer ehrlichen und pluralistischen Auseinandersetzung sein?

Nicolas Dupont-Aignan: Die elektronischen Medien sind unabdingbar. Das Internet wird eine grosse Bedeutung in der Kampagne einnehmen. Ich glaube, man darf sich nicht entmutigen lassen, ist doch die ganze Geschichte Frankreichs vom Konflikt geprägt zwischen blinden und versagenden Eliten und bestimmten Persönlichkeiten – von welcher Herkunft auch immer –, die versucht haben, die Völker wachzurütteln. Das ist nur der Beginn eines langen Kampfes.

Silvia Cattori: Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Sie auf die Vorstellungen einer bipolaren Welt, das heisst einer Welt mit mehreren Machtzentren, zurückkommen wollen und darüber wachen möchten, ob die in Brüssel gefällten Entscheidungen nicht der Demokratie widersprechen. Wollen Sie damit sagen, dass Sie – angesichts einer Ségolène Royal, die einen Vertrag unterstützt, der die Unabhängigkeit Frankreichs verscherbelt, und eines Nicolas Sarkozy, der sich in Abhängigkeit von den USA begeben hat – kämpfen werden, um Ihr Land vor einer Anpassung an die amerikanische Supermacht und einer Amerikanisierung Europas zu schützen?

Nicolas Dupont-Aignan: Genau, ich habe im Verlag Archipel ein Buch mit dem Titel «Français reprenez le pouvoir» (Franzosen, erobert die Macht zurück) veröffentlicht. In diesem Buch lege ich meine politischen Pläne dar. Ich bin überzeugt, dass die Franzosen eines Tages die Macht wieder übernehmen werden. Ich hoffe, dass sie nicht zu lange zögern werden.

Silvia Cattori: Denken Sie, Sie könnten angesichts der Kandidaten der anderen Parteien mit Ihrem Projekt eine Mehrheit der Franzosen quer durch alle Parteien hinter sich scharen?

Nicolas Dupont-Aignan: Nicht heute. Aber man muss im Leben immer an die Zukunft denken; man weiss nie. Man muss seine Pflicht tun. Ich erfülle meine Aufgabe als freier Bürger und als freier Kandidat für ein freies Frankreich und für ein freies und unabhängiges Europa.

Silvia Cattori: Haben Sie den Eindruck, dass die Wähler der UMP, die die Unabhängigkeit Frankreichs schützen wollen – das heisst mit der Nato-amerikanischen Anbindung nicht einverstanden sind – und die USA-freundliche Position von Nicolas Sarkozy missbilligen, zahlreich genug sind und Ihnen folgen werden? Und nun, da Jean-Pierre Chevènement, der offen Position gegen die Nato-amerikanische Allianz nimmt, seine Kandidatur zurückgezogen hat, zählen Sie auf die Unterstützung auch linker Wähler?

Nicolas Dupont-Aignan: Ich bin davon überzeugt. Es hat viele Menschen von links wie von rechts, die mich unterstützen, freie Menschen, die überhaupt nicht mehr an die beiden Kandidaten des «Show-Biz» mit ihrer Talk-Show-Politik glauben.

Übersetzung aus dem Französischen: Zeit-Fragen

[1] Ségolène Royal hat sich in Gegensatz zu den Bestimmungen des Vertrags über die Nichtverbreitung von Atomwaffen (den Frankreich immerhin mit unterzeichnet hat) gestellt. Gemäss ihren Aussagen sollte ein Signatarstaat nicht automatisch das Recht haben, eine zivile Atomindustrie aufzubauen, da er später sein Wissen und die Einrichtungen für die Entwicklung militärischer Atomprogramme verwenden könnte.

Dieser Beitrag ist unter Lizenz der Creative Commons

Sie können die Artikel des Réseau Voltaire frei vervielfältigen unter der Bedingung die Quelle anzuführen, ohne die Artikel zu verändern und ohne sie für geschäftliche Ziele zu benützen (Lizenz CC BY-NC-ND).

Das Netzwerk unterstützen

Sie benützen diesen Website auf dem Sie Qualitätsuntersuchungen finden, die Ihnen helfen Ihr Weltverständnis zu verbessern. Um dieses Werk fortzufahren brauchen wir Ihre Mitarbeit.
Helfen Sie uns mit einer Gabe.

Wie teilnehmen beim Voltaire Netzwerk ?

Die Gesprächsleiter des Réseau Voltaire sind alle ehrenamtlich.
- Autoren : Diplomaten, Wirtschaftswissenschaftler, Journalisten, Militär, Philosophen, Soziologen…Sie können uns Ihre Beitragsvorschläge unterbreiten.
- Übersetzer mit beruflichem Niveau : Sie können bei der Übersetzung mitwirken.

Internationale Ausgabe
français
English
Español
italiano
عربي
русский
Deutsch
 
99 <span lang='fr'>articles cette semaine dans toutes les langues</span>
Señal de Alerta
El “después”, “Dios proveerá” y dejadez arruinan al Perú
por Herbert Mujica Rojas, Socios, 14 de febrero de 2012
 
Qatar buys General al-Dhabi's resignation Qatar buys General al-Dhabi’s resignation
Voltaire Network, 14 February 2012
 
Many Americans gave up hope last year – 2012 will be worse Many Americans gave up hope last year – 2012 will be worse
by Joseph Stiglitz, Voltaire Network, 14 February 2012
 
La Gran Bretagna "riconfeziona" al-Qaida La Gran Bretagna "riconfeziona" al-Qaida
Rete Voltaire, 14 febbraio 2012
 
Endgame in the Middle East Endgame in the Middle East
by Thierry Meyssan, Voltaire Network, 14 February 2012
 
Sergej Lavrov accolto da eroe a Damasco Sergej Lavrov accolto da eroe a Damasco
Rete Voltaire, 14 febbraio 2012
 
Syria's Uprising in Context Syria’s Uprising in Context
by Stephen Gowans, Voltaire Network, 14 February 2012
 
US war games in South East Asia US war games in South East Asia
Voltaire Network, 14 February 2012
 
Francois Hollande negozia con l'emiro del Qatar Francois Hollande negozia con l’emiro del Qatar
Rete Voltaire, 14 febbraio 2012
 
Europei prime vittime di sanzioni contro l'Iran Europei prime vittime di sanzioni contro l’Iran
Rete Voltaire, 14 febbraio 2012
 
Syrien: Fünf Fragen an Thierry Meyssan Syrien: Fünf Fragen an Thierry Meyssan
Voltaire Netzwerk, 14. Februar 2012
 
Сирия сегодня Сирия сегодня
Борис ДОЛГОВ, Сеть Вольтер, 14 февраля 2012
 
Vidéo : 5 questions à Thierry Meyssan sur la Syrie Vidéo : 5 questions à Thierry Meyssan sur la Syrie
Réseau Voltaire, 14 février 2012
 
Das Ende der Partie im Nahen Osten Das Ende der Partie im Nahen Osten
von Thierry Meyssan, Voltaire Netzwerk, 14. Februar 2012
 
Se termina la partida en el Medio Oriente Se termina la partida en el Medio Oriente
por Thierry Meyssan, Red Voltaire, 14 de febrero de 2012
 
Fin de partie au Proche-Orient
En direct
Fin de partie au Proche-Orient
par Thierry Meyssan, Réseau Voltaire, 14 février 2012
 
Al-Qaida frappe à Alep
« Revue de presse Syrie » #50
Al-Qaida frappe à Alep
Partenaires, 13 février 2012
 
Páginas Libres
Con magia y mano negra Movistar repara y avería mi teléfono
por Guillermo Olivera Díaz, Socios, 13 de febrero de 2012
 
Le Qatar achète la démission du général al-Dabi Le Qatar achète la démission du général al-Dabi
Réseau Voltaire, 13 février 2012
 
2012, année de tous les périls ? 2012, année de tous les périls ?
par Joseph Stiglitz, Réseau Voltaire, 13 février 2012
 
Jeux de guerre états-uniens dans le Sud-Est asiatique Jeux de guerre états-uniens dans le Sud-Est asiatique
Réseau Voltaire, 13 février 2012
 
256. Petite leçon suisse d'instruction civique à l'intention de l'Europe
« Horizons et débats », 12e année, n° 6, 13 février 2012
Petite leçon suisse d’instruction civique à l’intention de l’Europe
Partenaires, 13 février 2012
 
مجلس التعاون الخليجي والناتو يفقدان زمام القيادة
الفيتو المزدوج لمنع حرب الإمبراطوريات على سوريا
مجلس التعاون الخليجي والناتو يفقدان زمام القيادة
بقلم ثييري ميسان, Shabakat Voltaire, 13 شباط (فبراير) 2012
 
الصين تصبح الشريك التجاري الأول لألمانيا الصين تصبح الشريك التجاري الأول لألمانيا
Shabakat Voltaire, 13 شباط (فبراير) 2012
 
Iran's Historic Anniversary Iran’s Historic Anniversary
by Stephen Lendman, Voltaire Network, 13 February 2012
 
Al-Qaeda strikes in Aleppo
« SYRIA PRESS REVIEW » #50
Al-Qaeda strikes in Aleppo
Partners, 13 February 2012
 
Páginas Libres
Mafia de complicidad y reacción en el Apra
por Jesús Guzmán Gallardo, Socios, 12 de febrero de 2012
 
Syria 2011-2012, a rematch of Israel's 2006 war on Lebanon Syria 2011-2012, a rematch of Israel’s 2006 war on Lebanon
by Mahdi Darius Nazemroaya, Voltaire Network, 12 February 2012
 
Páginas Libres
¿Se incrementa riesgo personal con este gobierno?
por Guillermo Olivera Díaz, Socios, 12 de febrero de 2012
 
Ante la competencia de la OCS, ¿escogerá la OTAN la diplomacia o las armas?
« Revista de prensa sobre Siria » #49
Ante la competencia de la OCS, ¿escogerá la OTAN la diplomacia o las armas?
Socios, 12 de febrero de 2012
 
Wladimir Putin tritt als Beschützer der Orient-Christen auf Wladimir Putin tritt als Beschützer der Orient-Christen auf
Voltaire Netzwerk, 12. Februar 2012
 
Großbritannien „verpackt“ die Al-Qaida neu Großbritannien „verpackt“ die Al-Qaida neu
Voltaire Netzwerk, 12. Februar 2012
 
Moscow and the formation of The New World System Moscow and the formation of The New World System
by Imad Fawzi Shueibi, Voltaire Network, 11 February 2012
 
Assassinats anonymes
« L’art de la guerre »
Assassinats anonymes
par Manlio Dinucci , Réseau Voltaire, 11 février 2012
 
Sergei Lavrov von Damaskus als Held empfangen Sergei Lavrov von Damaskus als Held empfangen
Voltaire Netzwerk, 11. Februar 2012
 
Al-Qaeda refashioned by the UK Al-Qaeda refashioned by the UK
Voltaire Network, 11 February 2012
 
الإرهاب في سورية
إغلاق السفارات والارهاب في حلب
بقلم مازن بلال, Partners, 11 شباط (فبراير) 2012
 
حلب تستفيق على الإرهاب...
وتصعيد دبلوماسي إعلامي وإرهابي
بقلم سورية الغد, Partners, 11 شباط (فبراير) 2012
 
الإرهاب في سورية
أغفو في وطني
بقلم نضال الخضري, Partners, 11 شباط (فبراير) 2012
 
الإرهاب في سورية
التحرك الخليجي إلى أين...
بقلم مازن بلال, Partners, 11 شباط (فبراير) 2012
 
Páginas Libres
¿Sófero retroceso post marcha por el agua?
por Guillermo Olivera Díaz, Socios, 11 de febrero de 2012
 
Face à la concurrence de l'OCS, l'OTAN choisira t-elle la diplomatie ou les armes ?
« Revue de presse Syrie » #49
Face à la concurrence de l’OCS, l’OTAN choisira t-elle la diplomatie ou les armes ?
Partenaires, 10 février 2012
 
 Im Wettstreit mit der SCO, wird die NATO Diplomatie oder Waffen wählen?
« Presseschau Syrien » #49
Im Wettstreit mit der SCO, wird die NATO Diplomatie oder Waffen wählen?
Partner, 10. Februar 2012
 
U.S. Prepares Georgia for New Wars in Caucasus and Iran
"NATO’s favorite despot"
U.S. Prepares Georgia for New Wars in Caucasus and Iran
by Rick Rozoff, Voltaire Network, 10 February 2012
 
La Grande-Bretagne « reconditionne » Al-Qaïda La Grande-Bretagne « reconditionne » Al-Qaïda
Réseau Voltaire, 10 février 2012
 
Faced with competition from the SCO, will NATO choose diplomacy or arms?
« SYRIA PRESS REVIEW » #49
Faced with competition from the SCO, will NATO choose diplomacy or arms?
Partners, 10 February 2012
 
Señal de Alerta
Risas inexplicables en la radio
por Herbert Mujica Rojas, Socios, 10 de febrero de 2012
 
Vladimir Putin emerges as protector of Eastern Christians Vladimir Putin emerges as protector of Eastern Christians
Voltaire Network, 9 February 2012
 
Censura británica: cómo seguir viendo Press TV Censura británica: cómo seguir viendo Press TV
Red Voltaire, 9 de febrero de 2012
 
El CCG y la OTAN pierden su liderazgo
El doble veto prohíbe la guerra imperial contra Siria
El CCG y la OTAN pierden su liderazgo
por Thierry Meyssan, Red Voltaire, 9 de febrero de 2012
 
Westerners looking for a "Plan B"
« SYRIA PRESS REVIEW » #48
Westerners looking for a "Plan B"
Partners, 9 February 2012
 
 Der Westen sucht den « B » Plan
« Presseschau Syrien » #48
Der Westen sucht den « B » Plan
Partner, 9. Februar 2012
 
Páginas Libres
¡Yo voto por el agua, el oro ni me va ni me viene!
por Guillermo Olivera Díaz, Socios, 9 de febrero de 2012
 
Les Occidentaux à la recherche d'un “Plan B”
« Revue de presse Syrie » #48
Les Occidentaux à la recherche d’un “Plan B”
Partenaires, 9 février 2012
 
Los occidentales buscan un “Plan B”
« Revista de prensa sobre Siria » #48
Los occidentales buscan un “Plan B”
Socios, 9 de febrero de 2012
 
Sergey Lavrov accueilli en héros à Damas Sergey Lavrov accueilli en héros à Damas
Réseau Voltaire, 8 février 2012
 
Russia's popularity in Syria confounds the West
« SYRIA PRESS REVIEW » #47
Russia’s popularity in Syria confounds the West
Partners, 8 February 2012
 
China becomes German's first trading partner China becomes German’s first trading partner
Voltaire Network, 8 February 2012
 
China wird erster Wirtschaftspartner von Deutschland China wird erster Wirtschaftspartner von Deutschland
Voltaire Netzwerk, 8. Februar 2012
 
Señal de Alerta
Etica bananera
por Herbert Mujica Rojas, Socios, 8 de febrero de 2012
 
Un avion cargo suspect saisi par la sécurité libanaise Un avion cargo suspect saisi par la sécurité libanaise
Réseau Voltaire, 8 février 2012
 
فرنسوا هولند يفاوض أمير قطر فرنسوا هولند يفاوض أمير قطر
Shabakat Voltaire, 8 شباط (فبراير) 2012
 
 الدبلوماسيات الغاضبة وسيناريوهات الحلول الدبلوماسيات الغاضبة وسيناريوهات الحلول
بقلم عيسى الأيوبي, Shabakat Voltaire, 8 شباط (فبراير) 2012
 
أبعد من انتصار نيويورك..اللعبة انتهت أبعد من انتصار نيويورك..اللعبة انتهت
بقلم عيسى الأيوبي, Shabakat Voltaire, 8 شباط (فبراير) 2012
 
جلسة الكذب المفتوح جلسة الكذب المفتوح
بقلم عيسى الأيوبي, Shabakat Voltaire, 8 شباط (فبراير) 2012
 
Egypt and Syria
Orient Tendencies
Egypt and Syria
by Wassim Raad, Partners, 8 February 2012
 
Les Occidentaux choqués par la popularité russe en Syrie
« Revue de presse Syrie » #47
Les Occidentaux choqués par la popularité russe en Syrie
Partenaires, 8 février 2012
 
كسر إرادات
عروبة ((الشاطئ)) الآخر
بقلم نضال الخضري, Partners, 8 شباط (فبراير) 2012
 
كسر إرادات
زيارة لافروف ... ودول الخليج تضغط
بقلم سورية الغد, Partners, 8 شباط (فبراير) 2012
 
كسر إرادات
مواقف في لحظات الترقب
بقلم سورية الغد, Partners, 8 شباط (فبراير) 2012
 
كسر إرادات
التكتيك الخليجي
بقلم مازن بلال, Partners, 8 شباط (فبراير) 2012
 
 Der Westen über die russische Beliebtheit in Syrien schockiert
« Presseschau Syrien » #47
Der Westen über die russische Beliebtheit in Syrien schockiert
Partner, 8. Februar 2012
 
Disgusto de los occidentales ante la popularidad rusa en Siria
« Revista de prensa sobre Siria » #47
Disgusto de los occidentales ante la popularidad rusa en Siria
Socios, 8 de febrero de 2012
 
Moscou et Pékin ont surtout voulu protéger Téhéran
« Revue de presse Syrie » #46
Moscou et Pékin ont surtout voulu protéger Téhéran
Partenaires, 7 février 2012
 
Páginas Libres
MOVADEF y SL: reflexiones estudiantiles
por Luis Alberto Pacheco Mandujano, Socios, 7 de febrero de 2012
 
Páginas Libres
Gran Marcha por el Agua: viernes 10, 2 pm
por Guillermo Olivera Díaz, Socios, 7 de febrero de 2012
 
Moscow and Beijing acted primarily to shield Tehran
« SYRIA PRESS REVIEW » #46
Moscow and Beijing acted primarily to shield Tehran
Partners, 7 February 2012
 
 Der GCC und die NATO verlieren ihre Vorherrschaft
Doppeltes Veto um den imperialen Krieg gegen Syrien zu verbieten
Der GCC und die NATO verlieren ihre Vorherrschaft
von Thierry Meyssan, Voltaire Netzwerk, 7. Februar 2012
 
Páginas Libres
¡Luz roja al solmáforo!
por Héctor Guillén Tamayo, Socios, 7 de febrero de 2012
 
Más que todo, Moscú y Pekín quisieron proteger a Teherán
« Revista de prensa sobre Siria » #46
Más que todo, Moscú y Pekín quisieron proteger a Teherán
Socios, 7 de febrero de 2012
 
 Moskau und Beijing wollten hauptsächlich Teheran schützen
« Presseschau Syrien » #46
Moskau und Beijing wollten hauptsächlich Teheran schützen
Partner, 7. Februar 2012