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Das Pentagon weigerte sich, das Abkommen mit General Allen kund zu geben

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General John R. Allen, der innerhalb der Obama-Verwaltung einen Feldzug gegen jegliche Teilung des Nahen Ostens mit Russland führte, hat gebeten, zum Vorruhestand, am 19. Februar 2013 zugelassen zu werden.

Allen, Kommandeur der ISAF, war zum kommenden Kommandeur des EuCom und Oberbefehlshaber der NATO ernannt worden. Er verzichtet daher auf die Krönung seiner Karriere.

Die Generäle John R. Allen und David Petraeus (die auch gegen den Frieden in Syrien waren, aber aus verschiedenen Gründen), waren beide in eine von einem weiblichen Nachrichtenoffizier gestellte Liebes-Falle getappt. Unter sittliches Ermittlungsverfahren gestellt, wurde Petraeus gezwungen, am Tag nach der Präsidentschaftswahl zurückzutreten, während Allen am Tag nach dem Präsidentschafts-Amtseid reingewaschen wurde. Er hatte aber seine Anhörung durch den Kongress zu seiner Bestätigung verschoben, und dann seine Befugnisse als ISAF-Kommandeur General Joseph Dunford übergeben.

Diese Reinwäsche, gefolgt von einem verfrühten Abtritt zum Ruhestand, macht den Eindruck einer geheimen Vereinbarung. Die Washington Post bat, Einsicht in die investigative Sittenakte zu erhalten. Der Generalinspektor des Pentagon widersetzte sich gerade dieser Anfrage.

Nach dem erzwungenen Rücktritt von David Petraeus und der Nicht-Erneuerung von Hillary Clinton und Leon Panetta, bläst der verhandelte Abtritt von John R. Allen die Niederlage der inneren US-Opposition gegen ein russisch-amerikanisches Abkommen über Syrien.

Übersetzung
Horst Frohlich

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