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Gladio-Luxembourg: Juncker zum Abtritt gezwungen

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Der seit 18 Jahren unabsetzbare Premierminister von Luxemburg Jean-Claude Juncker präsentierte dem Großherzog nach einer 7 Stunden langen Debatte in der Abgeordnetenkammer seinen Rücktritt. Vorausgenommene Wahlen sollten einberufen werden.

Der christliche Demokrat Juncker wurde von seinen sozialistischen Verbündeten fallen gelassen.

Die Kammer untersuchte am 10. Juli 2013, nach der Veröffentlichung am 5. Juli des Berichts der Untersuchungskommission über den SREL, die Rolle des Premierministers in der Verwaltung der Geheimdienste.

Die Parlamentarier taten so, als ob das Gladio tatsächlich im Jahr 1990 aufgelöst worden wäre und die nachfolgenden Aktionen des SREL nur ein durch mangelnde Aufsicht des Premierministers erklärbarer Ausrutscher gewesen wäre. Der Ministerpräsident, der das Fortbestehen des geheimen Systems des Atlantischen Bündnisses nicht zugeben konnte, war gezwungen zu plädieren, dass er das Thema aufgrund seiner Verantwortlichkeiten innerhalb der Eurogruppe heruntergespielt habe. Eine durch die Tatsache widerlegte Version, da Herr Juncker seinen eigenen Fahrer innerhalb des SREL eingeschleust hatte, um über seine Aktion genau informiert zu werden.

Zum selben Thema :
- « Luxembourg : Juncker verweigert seinen Rücktritt wegen dem Gladio », Voltaire Netzwerk, 10 juillet 2013.
- « La guerre secrète au Luxembourg », par Daniele Ganser, Réseau Voltaire, 4 juillet 2013.

Übersetzung
Horst Frohlich

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