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Die türkische Armee hilft ausländischen Söldnern in Syrien einzudringen

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Der ständige Vertreter der syrischen arabischen Republik bei den Vereinten Nationen, Baschar Jaafari, hat in einem Brief an den Generalsekretär und an den Präsidenten des Sicherheitsrats gemeldet, dass die türkische Armee den internationalen Terrorismus unterstütze.

Freitag, den 21. März 2014 fanden gewalttätige Auseinandersetzungen an der Grenzkontrollstelle von Kassab statt, wo die türkische Armee den Einfall in Syrien von hunderten von ausländischen Söldnern, Mitgliedern der Al-Nusra Front (Al-Qaida) und der Armee des Islam (pro Saudi) unterstützt hat.

Botschafter Jaafari betonte, dass die Türkei die Resolutionen 1267 (1999), 1373 (2001) und 1624 (2005) missachtet habe. Er bat den Sicherheitsrat, diese Handlungen zu verurteilen.

Die Türkei ist Mitglied der NATO.

Ihrerseits kommentierten die Außen-Ministerien der Russischen Föderation und der Volksrepublik China diese Situation, indem sie die diese Woche durch die syrische arabische Armee errungenen Siege über terroristische Gruppen, gemäß den einschlägigen Resolutionen der Vereinten Nationen, begrüßten. Syrien hat die Stadt Jabrud und den Krak des Chevaliers, [Kreuzfahrerburg in Westsyrien] befreit, und damit die ganze libanesische Grenzzone von ausländischen Terroristen gereinigt.

Im Rahmen der im Gang befindlichen Ermittlungen wegen Korruption und Veruntreuung in der Türkei hat die Justiz nachgewiesen, dass der Premierminister mehrmals heimlich seinen Freund Yasin al-Qadi empfangen hatte, der von den Vereinten Nationen als Al-Qaida Banker gesucht wird [1].

Übersetzung
Horst Frohlich

[1] „Erdoğan empfing heimlich einen Al-Qaida Bankier“, Voltaire Netzwerk, 6. Januar 2014.

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