Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat den ständigen Vertreter der Fidschi-Inseln, Peter Thomson, zu ihrem neuen Vorsitzenden gewählt. Er folgt auf den Dänen Mogens Lykketoft.

Peter Thomson war Zielscheibe der Militärregierung, die aus dem Staatsstreich von 1987 hervorgegangen war. Er emigrierte daher nach Neuseeland, später nach Australien. Nach der Rückkehr in die Politik 2010 war er an der Schaffung einer neuen Fidschi-Regierung beteiligt, die jede Bezugnahme auf Rassenzugehörigkeit ausschloss.

Er hat die Beziehungen seines Landes besonders zu den Blockfreien ausgebaut und wurde 2013 zum Präsidenten der Gruppe der 77 und Chinas gewählt.

Thomson hat in geheimer Abstimmung 94 Stimmen erhalten, während der Kandidat der Vereinigten Staaten und der Europäischen Union, der zypriotische Repräsentant Andreas Mavroyiannis, nur 90 Stimmen erhielt.

Übersetzung
Sabine