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Russland stärkt seine Sicherheitsmaßnahmen

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Präsident Vladimir Putin hat nach dem Tod von seinem Botschafter in Ankara und dem hohen Diplomaten in Moskau die russischen Geheimdienste aufgefordert, den Schutz der Institutionen sowohl im Inland als auch im Ausland zu verbessern. Außergewöhnliche Maßnahmen wurden vor allem unternommen, um die für Freitag geplante Bilanzpressekonferenz von Präsident Putin zu schützen.

Gegen die türkische Gewohnheit hat Ankara zugestimmt, dass die Untersuchung der Ermordung des russischen Botschafters von einer russischen Kommission geführt wird. Russland hat sofort 18 Experten geschickt.

Nach Angaben der türkischen Presse war der Attentäter, Mevlüt Mert Altintas, in den letzten Monaten 8 Mal in den Schutzdienst von Präsident Erdoğan eingegliedert worden.

Die türkische Polizei hat 13 dem Mörder nahestehende Personen verhaftet und ins Verhör genommen.

Laut dem türkischen Minister für auswärtige Angelegenheiten, Mevlüt Cavusoğlu, wäre die Operation von Fethullah Gülen (islamistischer Prediger und ein in den Vereinigten Staaten geflüchteter CIA-Agent) ausgearbeitet worden. Allerdings sei es aber, laut dem Kreml, noch zu früh, um darauf zu schließen. Das Attentat wurde später von dem syrischen Zweig der Al-Kaida behauptet.

Keine Information wurde zum Tod des hohen russischen Diplomaten in Moskau veröffentlicht. Wir wissen noch immer nicht, ob er ermordet wurde oder Selbstmord begangen hat.

Das Treffen der iranischen, russischen und türkischen Außenminister ging tatsächlich am 20. Dezember in Moskau über die Bühne [1].

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Die Schlagzeile der New York Daily News war "Mörder" in Mehrzahl, was sich nicht auf den Mörder des Botschafters bezog, sondern auf die Präsidenten Putin und Assad, denen sie vorwirft, für die Toten in Syrien verantwortlich zu sein. In einem Leitartikel feiert Gersh Kuntzman die Ermordung des Botschafters, der "diesem verrückten Assad“ geholfen hat „hunderttausende Zivilisten zu töten“. Der Journalist vergleicht diesen Mord mit dem des Nazi-Botschafters in Paris im Jahr 1938 [2]. Diese Tageszeitung, die 4. bedeutendste in den Vereinigten Staaten, ist im Besitz des ehemaligen Präsidenten der Konferenz der Präsidenten der größten jüdischen Organisationen der USA, Mortimer Zuckerman.

Andrei Karlows Leichnam wurde nach Moskau (Foto) überführt. Ein Staatsbegräbnis wird in Anwesenheit von seinem Freund, Präsident Putin, stattfinden.

Übersetzung
Horst Frohlich

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