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Die EU unterstützt eine Miliz der Muslim-Bruderschaft im Sudan

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In einem Bericht Border Control from Hell: How the EU’s migration partnership legitimizes Sudan’s "militia state" (Grenzkontrolle aus der Hölle: wie die EU-Migrationspartnerschaft den sudanesischen "Milizen Staat" legitim macht), prangert die US-amerikanische NGO „Enough“ (genug) die Politik der Europäischen Union im Sudan an.

Laut dem Verband subventioniert die Union die Schaffung von zwei Internierungslagern im Sudan und auch die Ausrüstung und Ausbildung der Sicherheitskräfte, um den Zustrom von afrikanischen Migranten in Europa zu reduzieren. Die Hauptnutznießer sind die Rapid Support Forces (RSF) ["Schnelle Hilfskräfte"]. Diese werden aus ehemaligen Soldaten der Dschandschawid-Milizen gebildet, die im Zentrum der Kämpfe im Darfur gewesen waren.

Besonders einflussreich im Kongo und Sudan, „Enough“ wurde von Mitgliedern des National Council of American Security rund um John Prendergast (Sonderberater der Sicherheitsberaterin Susan Rice) und von Gayle Smith (Direktorin von USAID) erstellt.

Seit 1989, seit dem Putsch von General Omar al-Bashir, wird der Sudan von der lokalen Gruppe der Muslim-Bruderschaft regiert; er ist offiziell ein Feind des Westens, aber wird tatsächlich von ihm unterstützt. Von 1992 bis 1996 hatte der Sudan ein Team von der CIA, einschließlich Osama Ben Laden empfangen (als Ben Laden die "arabische Legion" für die NATO in Bosnien und Herzegowina organisierte). Während des Krieges im Darfur wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit angeklagt, wurde gegen General el - Bashir ein internationaler Haftbefehl des Internationalen Strafgerichtshofs, im Jahr 2008, ausgestellt. Er reist jedoch frei herum. Die sudanesischen Milizen haben viele Dschihadisten für die "Arabischen Frühlinge" in Libyen und Syrien gestellt.

75 % des sudanesischen Staatshaushalts geht an die Verteidigung und die Sicherheit, gegen 25 % für alle zivilen Aktivitäten.

Übersetzung
Horst Frohlich

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