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Saudi-Arabien unterstützt den russischen Friedensprozess in Syrien (Lavrov)

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Der russische Außenminister Sergei Lavrov traf sich mit seinem saudischen Amtskollegen, dem König Salman, in Riad am 9. und 10. September 2017.

In dem Schlusskommuniqué sagen beiden Parteien:
« Die Untersuchung der Probleme des Nahen Ostens hat den Akzent auf die rascheste politische und diplomatische Beilegung der anhaltenden Konflikte und Krisen in dieser strategischen Region gelegt, besonders auf die Situation in Syrien, Jemen, im Irak, in Libyen, in dem Golf-Bereich und in den palästinensischen Gebieten. Russland und Saudi-Arabien haben die Konvergenz ihrer Politik bestätigt, was die strenge Einhaltung der Normen des Völkerrechts, die Souveränität und die territoriale Integrität der Staaten, sowie die Vereinigung der Bemühungen der internationalen Gemeinschaft im Kampf gegen Terrorismus und extremistische Ideologie betrifft ».

Sergei Lavrov fuhr dann nach Amman. Während einer Pressekonferenz kam er auf seinen Besuch in Arabien zurück und sagte:
« Ja, ich glaube dass Saudi-Arabien bereit ist, die Krise zu lösen. Dies wurde zu Beginn des Prozesses von Astana bestätigt, als Russland, die Türkei und Iran dieses Format erstellt haben. Anlässlich dieses Treffens erhielten wir die Bestätigung der Unterstützung aus Saudi-Arabien für dieses Format und seine Bereitschaft zur Zusammenarbeit, um konfliktfreie Bereiche zu schaffen und andere Initiativen, die in Astana entwickelt werden. Der Prozess von Astana, ist wie wir ihn jetzt sehen, der wirksamste Mechanismus, um dem Blutvergießen Einhalt zu gebieten, die Bedingungen zu schaffen, um humanitäre Probleme zu lösen und den politischen Dialog zu starten. Astana ist der aktuelle Ort für den direkten Dialog zwischen der Regierung und der bewaffneten Opposition. Ich denke, dass alle diejenigen, die dieses Format unterstützen, nicht nur den Erfolg des Prozesses wollen, sondern auch die Lösung der Krise, im Einklang mit dem Völkerrecht und den Resolutionen des UNO-Sicherheitsrats.“

Das Treffen in Astana könnte auf den 15. September vorverlegt werden.

Übersetzung
Horst Frohlich

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