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Die russische Armee vernichtet die Gruppe, die den Drohnenschwarmangriff ausgeführt hat

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Am 13. Januar 2018 haben russische Spezialeinheiten alle Mitglieder der Dschihadistengruppe beseitigt, die den Schwarm-Drohnenangriff gegen die Basen von Tartus und Hmeymim ausgeführt hat [1].

Der russische Rückschlag fand in dem Dorf Muwazarra statt, im Bereich der Deseskalation von Idlib.

Zur gleichen Zeit wurden die Montagestelle und der Lagerungsort der Drohnen der Dschihadisten zerstört.

Zuvor bestand Präsident Wladimir Putin darauf, die Türkei von dem Verdacht zu befreien. Er war im Gespräch mit der Presse, um zu bestätigen, ein langes Telefongespräch mit seinem türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdoğan gehabt zu haben. Er hatte die fremde Macht angeprangert, die einen Schwarm-Drohnen-Angriff organisiert hatte und warf ihr vor, zu versuchen, einen Streit zwischen Russland und der Türkei zu provozieren.

Präsident Putin hat nicht erklärt, welche diese fremde Macht war.

Aus einer untersuchungsnahen Quelle hört man, dass einige gefundenen Indizien auch bei der Ermordung von Botschafter Andrei Karlovski, am 19. Dezember 2016 in Ankara entdeckt wurden. Dieser Diplomat, der Präsident Putin sehr nahestand, wurde von einem Polizeibeamten für persönliche Sicherheit von VIPs, Mevlüt Mert Altıntaş, auf kürzeste Distanz tot geschossen: Dieser Mord hatte fast einen Krieg zwischen der Türkei und Russland ausgelöst. Die russischen Ermittler vor Ort hatten schließlich festgestellt, dass der junge Mann, der dank der politischen Reinigung in die Polizei eingetreten war, durch eine fremde Macht ausgebildet worden war.

Wenn die Deskalationszone von Idlib auch unter türkischer Verantwortung steht, wird das Dorf Muwazarra von Ahrar Al-Sham geleitet, (islamische Bewegung der freien Männer der Cham) — Proxys des Vereinigten Königreichs — und von Hay’at Tahrir Al-Sham (Levante Befreiungsorganisation), — welche Katar-Proxys sind —.

Übersetzung
Horst Frohlich

[1] „Erste koordinierte Drohnenangriffe auf einem Schlachtfeld“, Voltaire Netzwerk, 12. Januar 2018 und „Analyse der Drohnen, die Hmeymim angegriffen haben“, 12. Januar 2018.

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