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Mörserschüsse aus dem Gazastreifen

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Am 29. Mai 2018 wurden 25 Mörser-Granaten aus dem Gazastreifen auf Israel abgefeuert. Die Operation war sorgfältig vorbereitet und war nicht durch die israelischen Geheimdienste vorhergesehen worden. Die Schüsse fanden in koordinierter Weise genau um 06h59 statt und kamen von verschiedenen Punkten entlang der Grenze.

Die Schüsse waren von sehr kurzer Reichweite, was ihren Abfang durch die israelische „Eiserne Kuppel“ sehr schwierig machte. Es gab aber keine Opfer.

Es ist die größte Militäroperation in Gaza seit der "Operation: gehärtetes Blei ", vor über einem Jahrzehnt.

Wenn Israel auch die Hamas in ihrer Eigenschaft als Regierende des Gaza-Streifens für den Angriff verantwortlich macht, so scheint er doch vom islamischen Dschihad durchgeführt worden zu sein.

Diese Gruppe wird durch den Iran bewaffnet und finanziert. Es scheint, dass einige ihrer Führer über die aktuellen Geheimverhandlungen zwischen Teheran und Tel Aviv in Jordanien besorgt sind. Die Operation vom 29. Mai könnte für den islamischen Dschihad ein Mittel sein, seine Fähigkeiten zu zeigen und die Hilfe der Türkei zu gewinnen, welche sich ein wenig mehr in Palästina investieren will.

Übersetzung
Horst Frohlich

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