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Der scheidende irakische Premierminister hinterfragt die Wahlkommission

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Der scheidende irakische Premierminister Haider al-Abadi hat schwere Unregelmäßigkeiten bei den Parlamentswahlen anprangert.

Er beschuldigte insbesondere Mitglieder der Hohen unabhängigen Wahlkommission (IHEC) die aus dem Ausland betriebene elektronische Stimmabgabe manipuliert zu haben.

Er hat angekündigt, dass er den IHEC Mitgliedern präventiv verbieten werde das Land zu verlassen, bis das Gericht darüber entscheidet.

Die Wahlkommission ihrerseits hat bereits die Ergebnisse von mehr als eintausend Wahllokalen für ungültig erklärt.

Haider al-Abadi war anlässlich der internationalen Kampagne an die Macht gekommen, um den gewählten Premierminister Nouri al-Maliki zum Rücktritt zu zwingen. Er hat gerade die Wahlen zugunsten der nationalistischen Koalition des religiösen Schiiten Moqtada al-Sadr und der Kommunistischen Partei verloren.

Übersetzung
Horst Frohlich

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