Quelle
Horizons et débats (Suisse)
22. Januar 2013Es hat einmal einen deutschen Bundeskanzler gegeben, der folgendes gesagt hat: «Frieden ist nicht alles, aber ohne Frieden ist alles nichts.» Das ist rund 40 Jahre her, nach wie vor richtig, aber ohne Widerhall in der heutigen deutschen Politik. Das belegt erneut ein Leitartikel der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» vom 18. Dezember 2012, der krass über das hinweggeht, was sich die Deutschen nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges mühsam erarbeitet haben.
Und man fragt sich: Wie ist es möglich, (...)
Eine kritische Stimme aus Norwegen
Nobels Preis zur Abrüstung in den Händen seiner politischen Gegner gelandetvon
Fredrik S. Heffermehl
Oslo (Norwegen) | 5. November 2012Die politischen Eliten Norwegens haben den Friedenspreis von Alfred Nobel beschlagnahmt, um ihn für ihre Zwecke zu benutzen. Nie wurde das deutlicher demonstriert als 2012 durch die Preisverleihung an die Europäische Union. Seit 40 Jahren haben sie gezerrt und gedrängt, um Norwegen in die EU zu bringen. Nachdem Thorbjørn Jagland, ein ehemaliger Aussenminister und Premierminister und heute Vorsitzender des Nobelkomitees, in zwei Referenden unterlag, hat er sich an seinen widerspenstigen (...)
Berlin (Allemagne) | 5. November 2012Als im Jahre 2009 der Gewinner des Friedensnobelpreises Barak Obama hiess, waren die meisten Menschen sehr überrascht, da er ausser den Schlagwörtern «Change» und «Yes we can» noch nichts Substantielles für den Frieden hervorgebracht hatte. Drei Jahre später sieht seine Leistungsbilanz in bezug auf den Frieden nicht anders aus als die der vorherigen Präsidenten Bush sen., Clinton, Bush jun. Keiner der von George W. Bush angezettelten Kriege ist beendet, dafür kam die brutale Intervention der Nato in (...)
27. Mai 2011©UN Photo/Paulo Filgueiras
Am 17. März 2011 beschloss der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen eine bindende Resolution mit dem erklärten Ziel, im innerstaatlichen Konflikt in der Libysch-Arabischen Republik (Libyan Arab Jamahiriya) die Zivilbevölkerung zu schützen. Obwohl gemäss Artikel 27(3) der Uno-Charta eine «Zustimmung» der ständigen Mitglieder für alle Entscheidungen erforderlich ist, die über Verfahrensfragen hinausgehen, wird die Entscheidung, die ohne Zustimmung von China und Russland (...)
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