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Geschichte

 
 
 
 
 
 
 
„Die Kunst des Krieges“
Chinas Widerstand
von Manlio Dinucci
Chinas Widerstand Rom (Italien) | 10. September 2015
Die Volksrepublik China hat soeben den 70sten Jahrestag ihres Sieges gegen den japanischen Angriff mit einer beispiellosen Militärparade im Beisein von 32 Staatschefs und Regierungen gefeiert. Peking will zeigen, dass es sich in Anbetracht eines möglichen Angriffs durch die Nato auf den Krieg vorbereitet. Diese Veranstaltung ist selbstverständlich durch die atlantische Allianz boykottiert worden. Sie behauptet, indem sie die Geschichte umschreibt, weil das kommunistische China zu jenem Zeitpunkt nicht existierte, hätte es auch nicht siegen können. Außerdem, so die Medien der Allianz, wäre diese Feier nicht gegen sie, sondern gegen Japan gewandt, das beschuldigt wird, noch immer eine Gefahr darzustellen. Manlio Dinucci kommt hier auf die historischen Tatsachen dieses Krieges (...)
 
Dem Aramäischen zur Ehre
von Zeid Katreeb
Dem Aramäischen zur Ehre Damaskus (Syrien) | 27. Juli 2015
Als Reaktion auf die Salafistenbewegung, die nur dem Islam Bedeutung einräumt und den älteren Zivilisationen gleichgültig gegenübersteht, kommt in der Levante eine Bewegung der Rückwendung zum Aramäischen ins Leben. Die Diskussion ist nicht neu. Vor einigen Jahren erregte sie die syrischen Baathisten. Damals wurden die Anhänger des Aramäischen als Sprache, aus der das Hebräische und das Arabische hervorgegangen sind, überstimmt mit dem Vorwurf, sie wollten wieder einen jüdischen Einfluss in die arabische Welt einbringen. Die Kräfteverhältnisse haben sich gegenwärtig umgekehrt und viele akzeptieren, dass das Aramäische die Sprache des historischen Syriens ist. Sie wird noch immer in manchen christlichen Dörfern (wie Maalula), von den Assyrern des Iraks, von den Mandäern (den Anhängern von Johannes dem Täufer) und auch von jüdischen Kurden (...)
 
 
 
Der Neo-Con Versuch, die Geschichte des zweiten Weltkrieges neu zu schreiben Washington, D. C. (USA) | 25. März 2015
Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion widmete der ehemalige US-Präsident und vorheriger Kalter Krieger Richard Nixon die letzten verbleibenden Jahre seines Lebens der Aufgabe, damit Russland seinen richtigen Platz in der internationalen Gemeinschaft findet. Nixon beriet den damaligen Präsidenten Bill Clinton, wie mit der Russischen Föderation, dem international anerkannten Nachfolge Staat der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken, richtig umzugehen sei. Eine Sache, die Nixon nie geduldet hätte, ist die aktuelle neokonservative Vorliebe, Russland seine große Verdienste am Sieg des zweiten Weltkriegs abzusprechen - in Russland als der große vaterländische Krieg bezeichnet - den Sieg der Alliierten über das Nazi-Deutschland. Die heutigen Staatsmänner der Vereinigten Staaten und ihre Gefährten in Großbritannien, Osteuropa und anderen Ländern würden sich daher selbst von Nixon wegen ihrer Absage, an der jährlichen in Moskau stattfindenden 9. Mai Siegestags-Zeremonie teilzunehmen, getadelt (...)