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Verurteilung des Krieges in Mali und Denunzierung des neokolonialen Komplotts des Westens Brüssel (Belgien) | 3. Februar 2013
Am 11. Januar 2013 löst Frankreich eine Militärintervention in Mali aus, in einem afrikanischen Land, wo fast die Hälfte die Bevölkerung von weniger als 1,25 Dollar pro Tag lebt. Die Gründe, die Paris anführt, um diesen Vorgang zu rechtfertigen, setzen tatsächlich die von der Administration Bush Jr. geliebte Rhetorik des ’Krieg gegen den Terror’ fort. Am 17. Januar offenbarte der unabhängige Abgeordnete Laurent Louis vor dem belgischen Parlament die tatsächlichen Ziele der Intervention. Als einziger belgischer Abgeordneter, der die Unterstützung der französischen Intervention von Belgien verweigert, erinnert Laurent Louis auch, dass die westlichen Länder - darunter Frankreich – in Libyen und auch noch immer in Syrien die Dschihadisten unterstützen, die Paris behauptet, heute in Mali bekämpfen zu (...)