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Die Fragen über verarmtes Uran [DU] und seine Giftigkeit haben in den letzten Jahren manchmal über das Feld der Wissenschaft hinweggereicht. Der Autor beschäftigt sich mit Strahlenschutz seit ca. zwanzig Jahren und mit verarmtem Uran seit 1999. Nach einem Versuch einer Veröffentlichung wissenschaftlicher Arbeiten in einschlägigen Zeitschriften, internationalen Kongressakten und Konferenzen in Italien über das Thema des verarmten Urans, versucht dieser Beitrag eine Abschätzung des Umwelt- und Gesundheitsschadens des verarmten Urans im Libyenkrieg (2011) aufzustellen. Die Informationen, die seine Anwendung betreffen, sind in den Nachrichtenorganen seit dem Anfang des Konfliktes erschienen [1].

Dank seiner physikalischen, spezifischen Eigenschaften, speziell seiner Dichte [spez. Gewicht v.Ü.], die es unheimlich eindringend [perforierend v.Ü.] macht, aber auch dank seines geringen Preises (das DU kostet in der Produktion ca. 2 Dollar/kg) und der Schwierigkeit es als radioaktives Abfallprodukt zu handhaben, hat das DU ausgezeichnete Anwendungsmöglichkeiten im militärischen Bereich gefunden.

Wenn sie kunstgemäß behandelt wird, ist die U-Ti (Uran-Titan) Legierung ein sehr wirksamer Stoff für die Konstruktion von Perforationsgegenständen mit kinetischer Energie, metallischer Stäbe, die Panzerplatten durchschlagen können, wenn sie mit hoher Geschwindigkeit auf sie geschossen werden. Der Penetrationsvorgang pulverisiert den größten Teil des Urans, der sich in brennende Fragmente pulverisiert, dann explodiert (brutale Verbrennung bei fast 5000°C) wenn er die Luft auf der anderen Seite der durchlöcherten Panzerung erreicht, was den Vernichtungseffekt erhöht. Diese Eigenschaft nennt sich Pyrophorizität, was z.B. die Charakteristik des Schwefels der Zündhölzer ist. Also, abgesehen von seiner hohen Dichte, verstärkt die Pyrophorizität des verarmten Urans das Interesse in verschiedenen Anwendungen, speziell als Brandwaffe (API: Armour Piercing Incendiary, d.h. brandstiftender Panzer–Durchschläger). Letztlich gibt die relative Härte der DU-Titan Legierung in der Aufschlagsphase dem Projektil die Fähigkeit der Selbst-Zuspitzung: mit anderen Worten „plattet“ sich das Projektil nicht auf der Panzerplatte ab, die er durchbohren soll, - bildet also keinen platten Kopf, wie es z.B. beim Bleiprojektil der fall ist – sondern behält seine zugespitzte Form bis zur vollständigen Fragmentierung, ohne daher seine Eindringungsfähigkeiten zu verlieren. Auf dem Schlachtfeld wurde das DU angewendet: im ersten Golfkrieg (1991); bei den NATO/UNO Bombardierungen von der Serbischen Republik von Bosnien im September 1995; in Yugoslawien im Frühling 1999; in unserem Jahrhundert, anlässlich des Angriffs auf Afghanistan und dann noch im Irak in 2003. Die Benützung von DU-Materialien in den Kriegen von Somalia und zentral- und zentralöstlichem Bosnien (hauptsächlich in weiten Zonen rund um Sarajewo) der 1990er Jahre, in Palästina und auf den Artillerieschiessplätzen der NATO-Militärkräfte, ist derzeit nur lückenweise dokumentiert [2]. Unter den Waffen, die DU beinhalten, muss man die Cruisemissile Tomahawk zitieren, deren Einsatz im Balkankrieg des Frühlings 1999 – obwohl nicht von der NATO zugegeben – durch Funde an Ort und Stelle bestätigt wurde, und zwar von Quellen der Europäische Union.

Übrigens befanden sich in dem Dekalog der Offiziere, der allen Uniformierten Teilnehmern der Kosovokampagne übergeben wurde, Warnungen, die genau einzuhalten waren, hinsichtlich der Anwesenheit von DU in der Zone und besonders auch für die Tomahawk. Die Einführung sagte folgendes: „Die Fahrzeuge und das Material der serbischen Armee im Kosovo können eine Gefahr für die Gesundheit der Soldaten und der Zivilisten darstellen, die mit ihnen in Kontakt kämen. Die gefundenen Fahrzeuge und Material, zerstört oder beschädigt oder verlassen, dürfen nur von qualifiziertem Personal untersucht und berührt werden. Die Gefahr kann von DU herstammen, als Folge der NATO-Bombardierungskampagne, was die direkt oder indirekt getroffenen Geräte betrifft. Außerdem enthalten die Linsen (original: Kollimatoren) Tritium und die Instrumente und Anzeiger können mit radioaktivem Anstrich überzogen sein, gefährlich für die, welche diese Geräte einer Inspektion unterwürfen“. Es folgen die Ratschläge, wie man vermeidet, dass das verarmte Uran explodiert. Wörtlich: „Vermeiden Sie jegliches Gerät oder Material, das Sie verdächtigen, von DU-hältiger Munition oder Cruisemissile Tomahawk getroffen worden zu sein. Keine auf dem Terrain gefundene DU-hältige Munition aufheben oder sammeln. Sofort Ihre Vorgesetzten über den Ort, den sie für kontaminiert halten, informieren. Wo immer Sie auch sind, sollen Sie den kontaminierten Platz einzäunen mit jeglichem, zu Ort gefundenem Material. Wenn Sie sich an einem solchen Ort befinden, benützen Sie mindestens Maske und Schutzhandschuhe. Achten Sie auf die beste persönliche Hygiene. Waschen Sie ihren Körper und ihre Kleider.“

Die Abschätzungen der DU Menge in den Raketen weichen untereinander stark ab. Sie schwanken je nach den Quellen zwischen 3kg und 400kg. Siehe anbei die verschieden Quellen zu diesem Punkt, ziemlich zahlreich, um eine Abschätzung der Umweltverschmutzung zu machen [3].

Die vorhersehbaren Dementis hinsichtlich des Urans in den Raketen könne verglichen werden mit der unten angegebenen Liste, sowie mit den originalen Militärquellen [4]. Diese großen Schwankungen der Angaben kann man leicht erklären. Manche Cruisemissiles haben mit DU beschwerte Köpfe, andere nicht. Die letzteren besitzen trotzdem DU: nicht auf dem Raketenkopf, sondern auf den Flügeln, die wie Flugstabilisatoren wirken. Man kann also zwei Fälle definieren:
- Hohe Hypothese: Cruisemissile mit Uran im Raketenkopf, für die wir 400kg DU annehmen.
- Niedere Hypothese: Cruisemissile ohne Uran im Raketenkopf, für die wir 3kg DU auf den Flügeln annehmen.

Rechnung für Umwelt und Gesundheitsschäden

In der weiten, vom Autor dem DU Problem gewidmeten Literatur [5] war schon eine Schätzung, der durch Cruisemissiles verursachten radioaktiven Kontamination durchgeführt worden: speziell für die in Bosnien 1995 abgeschossenen. Die Studie ist per Internet befragbar, sowie auch in der wissenschaftlichen Revue Tribuna biologica e Medica [6] [7]. Wenn man die in diesem Artikel angewendete Methode benützt, kann man auf die Lage im Terrain folgern, an den Orten wo Inhalation stattgefunden hat. Die realistische Größenordnung der Verschmutzung kann nicht vernachlässigt werden.

Betrachten wir die zwei Fälle von Tomahawk Einschlägen die 3 oder 400kg DU besitzen. Der Einschlag verursacht eine Pulverwolke nach der Verbrennung mit ca. 5000°C. Die Korngrösse dieses Staubes liegt zwischen 0,5 und 5 Mikron. In einem Abstand von 500 bis 1000m vom Einschlag kann man Pulverwolken von genügender Dichte einatmen, deren Körner eine Masse von 0,6 bis 5 Nanogramm (ein milliardstes Gramm) haben. Eine Schätzung nach GEN II, bei der die Brandeffekte ausgeschlossen sind und nur Inhalationseffekte während einer Stunde in Betracht gezogen sind, zeigt dass man genügend radioaktive Staubkörner einatmen kann.

Man muss die Tatsache in Rechnung stellen, dass auf Grund der atmosphärischen Eigenschaften (Wind, vertikaler Temperaturgradient usw.) die Korn-Konzentration dann durch mehrere Größenordnungen von einfachen, gleichförmigen Veteilungsberechnungen abweichen kann. Man kann annehmen dass 70% des DU beim Einschlagsort verbrennt. Die Hälfte davon werden wasserlösliche Oxyde. Die Korngrösse ist im Grössenbereich, eingeatmet zu werden. In diesem Fall ist die Granulometrie viel feiner als die, in der Industrie übliche (1 bis 10 Mikron).

Was das Schicksal des DU’s im menschlichen Körper betrifft, ist die Inhalation der wichtigste Punkt. Es gibt lösliche und unlösliche U-Oxyde. In welcher Weise weicht der Militär-DU-staub von dem in der Industrie üblichen, ab? Nach dem IRCP [8], ca. 60% des inhalierten Staubes setzt sich in dem menschlichen Atmungsapparat ab, der Rest wird ausgestoßen. Man kann annehmen, dass 25% der Partikel von 1 Mikron Durchmesser dort lange zurückgehalten werden, während der Rest sich in den oberen Atmungsorganen absetzt, in den Verdauungsapparat gelangt und von da, zum größten Teil über den Harn eliminiert wird. Ein kleiner Teil häuft sich in den Knochen an.

Von den 25%, der in der Lunge gebliebenen Mikropartikel verhält sich die Hälfte wie ein Stoff der Klasse M (nach dem ICRP), d.h. sie löst sich im Körper auf, der Rest bleibt unlöslich. Diese Art von Exposition und Verhalten (Alpha-Strahler in der Lunge) ist noch nie im Zivil studiert worden. Sie ist vollkommen anders als die, für industrielle Fälle adoptierten Dosis-Schädigungs-Normen des Strahlenschutzes.

Man kann daher die Uranbergwerks-Regeln nicht auf den militärischen Mikrostaub anwenden, und auch nicht auf Hiroshima und Nagasaki. Der ICPR-Strahlenschutzstandard wird also zu Unterschätzung führen.

Wenn man nun andere Arten von Toxizität als die Radiologische betrachtet, ist es wahrscheinlich, dass auf Grund 1) der ultrafeinen Partikel und 2) der chemischen Toxizität des DU’s, die Umwelt durch beide Effekte, die synergisch sich wie in einem « Cocktail » erhöhen können, heimgesucht wird.

Man sollte auch das extrem trockene Klima Libyens in Betracht ziehen, welches die Dispersion des DU Staubes favorisiert und selbst ein Wieder in Suspension Setzen ermöglicht. So wird die langfristige Exposition verstärkt.

Die Methode und ihre Resultate sind schon in den Veröffentlichungen des Autors [9] einzusehen. Nur einige Bemerkungen mehr:
- die nötige Zeitspanne für die Schäden soll 70 Jahre sein und nicht wie die, von IRCP vorgeschlagenen 50 Jahre.
- Man hat die spezifischen Bedingungen Libyens in dieser Studie beachtet.

Zusammenfassung der Resultate:
- CEDE (Committed effective dose equivalent) (kollektive Dosis): 370 mSv (milli-Sievert) per 70 Jahre, für1 kg in der Umwelt verstreuten, oxydiertem DU. CEDE Jahresmaximum im ersten Jahr (76 mSv), für das zweite Jahr (47 mSv) und für das dritte Jahr (33mSv).
- Der Expositionsweg ist ausschließlich die Inhalation. Die Lungen sind das Zielorgan. (97,5 % Ursache der CEDE).
- Die verantwortlichen Nuklide sind zu 83 % der CEDE das U238 et mit 14 % das U234.

Was die ganze DU Masse betrifft, benützt man die internationalen Presseberichte. Am ersten Kriegstag sind von den USA und Briten 112 Cruisemissiles auf Libyen gefeuert worden [10]. Die Totalzahl ist derzeit ja noch unbekannt. Wir geben die Resultate für 1000 Stück, eine einfache Schlussrechnung genügt, die Resultate zu aktualisieren.

Wenn alle Raketen ohne DU Kopf waren (erste Hypothese) hätte man 1000 x 3 = 3000 kg = 3 Tonnen DU. Wenn alle mit DU Kopf ausgestattet waren, hätten wir bis zu: 400 000 kg, d.h. 400 Tonnen DU.

Man sollte dies mit den 10 bis 15 Tonnen DU, im Kosovo 1999 abgeschossenen, vergleichen um die Schaden abzuschätzen.

Mit der Annahme dass 70% des DU’s verbrennt und in der Umwelt verstreut ist, kommt man zu den zwei Resultaten: 2,1 Tonnen bis 280T DU [pro 1000 Cruisemissiles v. Ü.]. Dies erlaubt eine CEDE Schätzung für die ganze Bevölkerung.
- bester Fall: 370 mSv/kg x 2 100 kg = 780 Sv ungefähr.
- Schlechtester Fall: 370 mSv/kg x 280 000 kg = 104 000 Sv ungefähr.
Man weist noch einmal darauf hin, dass der ICPR Standard, von GEN II adoptiert, hier nicht zulässig ist.

Wenn wir jedoch den 6% Koeffizient für das Risiko von Tumor Erscheinungen einsetzen, erhält man:
- im besten Fall: ungefähr 50 Fälle in 70 Jahren.
- schlechtester Fall: ungefähr 6 200 Tumorfälle in 70 ans.

Abschluss

Das Risiko der libyschen Bevölkerung in 2011 durch verarmtes Uran ist hier abgeschätzt worden. Eine genaue zivile Studie von Alpha Strahlern in der Lunge liegt nicht vor. Die Abschätzung ist für zwei (günstige und ungünstige) Fälle gemacht.

Im ersten Fall ist die Anzahl von induzierten Tumorfällen klein, statistisch schlecht fassbar. (Dies hat nichts mit Akzeptierung, geschweige denn mit Unschädlichkeit unsererseits zu tun.) Im schlechteren Fall, jedoch, stehen wir vor mehreren tausend Tumor Fällen. Diese wären leicht epidemiologisch (statistisch) beweisbar und stellen ohne Zweifel eine große Sorge dar.

Es müssten daher die Armeen die Libyen bombardieren, durch Beweise zeigen und nicht einfach durch Militärquellen verbreitete Geschichten, wie viel DU verstreut wurde. Es gab in der Vergangenheit „offizielle Dementis“ für die DU Gegenwart in Cruisemissiles, aus Militärquellen, aber der Autor erlaubt sich, um es schön zu sagen, es mit Rückhalt zu betrachten.

Gemäß unserer Unterlagen sind unsere Abschätzungen für künftige Tumor Fälle in Libyen sehr sorgenvoll. Die Diskussion über die relative Bedeutung von teratogenen Substanzen die im krieg verwendet werden (chemische, radioaktive usw.) erscheint uns – bis zu einem gewissen Grad – wenig bestimmend, und, man gestatte uns als Konklusion, und wenig respektvoll: die Toten in Libyen dieses Krieges werden jegliche Anzahl übertreffen die man als „Preis zu bezahlen“ bezeichnen hätte können.

Il est important, enfin, de recueillir des données et des études —et il y en a beaucoup— dans le domaine des effets des « nouvelles guerres » sur l’homme et l’environnement ; il faut montrer comment nos armes modernes, nullement chirurgicales, produisent des dommages inacceptables ; il faut étudier ce qu’ont causé, aux hommes et à l’environnement qui les ont subies, les guerres « humanitaires » à partir de 1991.

Es ist schließlich wichtig, Daten und Studien zu sammeln – und es gibt viele – was die Effekte der « neuen Kriege » auf den Menschen und die Umwelt betrifft; man muss zeigen wie unsere modernen Waffen, keineswegs mit chirurgischer Präzision, unannehmbare Schäden verursachen; man muss studieren was die „humanitären Kriege“ seit 1991, den Menschen und der Umwelt angetan haben.

Übersetzung
Horst Frohlich
Quelle
ComeDonChisciotte.org (Italie)

[1] « Uranio impoverito nei Tomahawk sulla Libia », Contropiano, 20 mars 2011.

[2] Zajic V.S., 1999. Review of radioactivity, « Military use and health effects of DU ; Liolos Th. E.(1999), « Assessing the risk from the Depleted Uranium Weapons used in Operation Allied Forces », Science and Global Security, Volume 8:2, pp.162 (1999) ; Bukowski, G., Lopez, D.A. and McGehee, F.M., (1993) « Uranium Battlefields Home and Abroad : Depleted Uranium Use by the U.S. Department of Defense » March 1993, pp.166, published by Citizen Alert and Rural Alliance for Military Accountability.

[3] - « Known & suspected DU weapon systems » in « Depleted Uranium weapons 2001-2002 », (Téléchargement).
- « The use of depleted uranium bullets and bombs by NATO forces in Yugoslavia ». Nadir.org, décembre 1996.
- « Alcune testi e fatti sull’uranio impoverito, sul suo uso nei balcani, sulle conseguenze sulla laute di militari e popolazione », Comitato Scienziate e Scienziati contro la guerra, 9 janvier 2001.
- « Depleted Uranium Weapons & the New World Order, International Coalition toi Ban Uranium Waepons.
- « About 100 cruise missiles fired at targets in Afghanistan (Interfax), « NATO using depleted uranium weapons » (Sunday Herald).
- « Pentagon Dirty Bombers: Depleted Uranium in the USA », par Dave Lindorff, Atlantic Free Press, 28 octobre 2009.
- « Review of Radioactivity, Military Use, and Health Effects of Depleted Uranium », par Vladimir S. Zajic, 1999.
- « Depleted uranium: Recycling death », Uranium medical research center, Progressive Review.
- « Radiation in Iraq Equals 250,000 Nagasaki Bombs », par Bob Nichols, Online Journal, 3 août 2004.
- « Depleted uranium: ethics of the silver bullet », par Iliya Pesic, Santa Clara University.

[4] « While the US Navy claims that they have replaced the MK149-2 Phalanx round with a DU penetrator by the MK149-4 Phalanx round with a tungsten penetrator (with the DU round remaining in the inventory), new types of DU ammunition are being developed for other weapons systems, such as the M919 rounds for Bradley fighting vehicles. Depleted uranium is also placed into the tips of the Tomahawk land-attack cruise missiles (TLAM) during test flights to provide weight and stability. The TLAM missile has a range of 680 nautical miles (1,260 km) and is able to carry a conventional warhead of 1000 lb. (454 kg). Older warheads were steel encased. In order to increase the missile range to 1,000 nautical miles (1,850 km), the latest Tomahawk cruise missiles carry a lighter 700 lb. (318 kg) warhead WDU-36 developed in 1993, which is encased in titanium with a depleted uranium tip. »

[5] - M. Zucchetti, ’Measurements of Radioactive Contamination in Kosovo Battlefields due to the use of Depleted Uranium Weapons By Nato Forces’’, Proc. 20th Conf. of the Nuclear Societies in Israel, Dead Sea (Israel), dec. 1999, p.282.
- M. Cristaldi, A. Di Fazio, C. Pona, A. Tarozzi, M. Zucchetti “Uranio impoverito (DU). Il suo uso nei Balcani, le sue conseguenze sul territorio e la popolazione”, Giano, n.36 (sett-dic. 2000), pp. 11-31.
- M. Zucchetti, “Caratterizzazione dell’Uranio impoverito e pericolosità per inalazione”, Giano, n.36 (sett-dic. 2000), pp. 33-44.
- M. Cristaldi P. Angeloni, F. Degrassi, F. Iannuzzelli, A. Martocchia, L. Nencini, C. Pona, S. Salerno, M. Zucchetti. “Conseguenze ambientali ed effetti patogeni dell’uso di Uranio Impoverito nei dispositivi bellici”. Tribuna Biologica e Medica, 9 (1-2), Gennaio-Giugno 2001: 29-41.
- M. Zucchetti, “Military Use of Depleted Uranium: a Model for Assessment of Atmospheric Pollution and Health Effects in the Balkans”, 11th International Symposium on "Environmental Pollution And Its Impact On Life In The Mediterranean Region", MESAEP, Lymassol, Cyprus, October 2001, p.25.
- M. Zucchetti “Some Facts On Depleted Uranium (DU), Its Use In The Balkans And Its Effects On The Health Of Soldiers And Civilian Population”, Proc. Int. Conf. NURT2001, L’Avana (Cuba), oct. 2001, p.31.
- M. Zucchetti, M. Azzati "Environmental Pollution and Population Health Effects in the Quirra Area, Sardinia Island (Italy)", 12th International Symposium on Environmental Pollution and its Impact on Life in the Mediterranean Region, Antalya (Turkey), October 2003, p. 190, ISBN 975-288-621-3.
- M. Zucchetti, R. Chiarelli ‘Environmental Diffusion of DU. Application of Models and Codes for Assessment of Atmospheric Pollution and Health Effects’, Convegno ‘Uranio Impoverito. Stato delle Conoscenze e Prospettive di Ricerca’, Istituto Superiore di Sanità (Roma) Ottobre 2004.
- R. Chiarelli, M. Zucchetti, ‘Effetti sanitari dell’uranio impoverito in Iraq’, Convegno ‘La Prevenzione Primaria dei Tumori di Origine Professionale ed Ambientale’, Genova, Novembre 2004.
- R. Chiarelli, M. Zucchetti, ‘Applicazione di modelli e codici di dose alla popolazione alla dispersione ambientale di Uranio impoverito’, Convegno ‘La Prevenzione Primaria dei Tumori di Origine Professionale ed Ambientale’, Genova, Novembre 2004.
- M. Zucchetti, "Environmental Pollution and Population Health Effects in the Quirra Area, Sardinia Island (Italy) and the Depleted Uranium Case", J. Env. Prot. And Ecology 1, 7 (2006) 82-92.
- M. Zucchetti, “Scenari di esposizione futura In Iraq: convivere con l’uranio impoverito” in: M.Zucchetti (a cura di) “Il male invisibile sempre più visibile”, Odradek, Roma, giugno 2005, pp. 81-98.
- M. Zucchetti, “Uranio impoverito. Con elementi di radioprotezione ed utilizzo delle radiazioni ionizzanti”, CLUT, Torino, febbraio 2006. ISBN 88-7992-225-4.
- M. Zucchetti “Depleted Uranium”, European Parliament, GiethoornTen Brink bv, Meppel (Holland), 2009. ISBN 978-90-9024147-0

[6] « Alcune testi e fatti sull’uranio impoverito, sul suo uso nei balcani, sulle conseguenze sulla laute di militari e popolazione », Comitato Scienziate e Scienziati contro la guerra, 9 janvier 2001. op. cit.

[7] Cristaldi M. et al., Conseguenze ambientali ed effetti patogeni dell’uso di Uranio Impoverito nei dispositivi bellici. Tribuna Biologica e Medica, 9 (1-2), Gennaio-Giugno 2001: 29-41.

[8] IRCP, 1995. « Age-dependent Doses to Members of the Public from Intake of Radionuclides: Part 3 - Ingestion Dose Coefficients ». Publication 69 Annals of the ICRP. 25 (no 1).

[9] M. Zucchetti, ‘Caratterizzazione dell’Uranio impoverito e pericolosità per inalazione’, Giano, n.36 (sett-dic. 2000), pp. 33-44; R. Chiarelli, M. Zucchetti, ‘Applicazione di modelli e codici di dose alla popolazione alla dispersione ambientale di Uranio impoverito’, Convegno ‘La Prevenzione Primaria dei Tumori di Origine Professionale ed Ambientale’, Genova, Nov.2004.

[10] « U.S. Tomahawk Cruise Missiles Hit Targets in Libya », par Devin Dwyer et Luis Martinez, ABC News, 19 mars 2011.