• Die syrische Armee hat die Stadt Zabadani während der Nacht zurückerobert. Laut der Deutsche Press Agentur, die die Sache genau verfolgt, wäre sie durch die libanesischen Hisbollahkämpfer unterstützt worden. Überhaupt nicht, behauptet As Safir, die Armee hätte eine neue Methode ausprobiert: sie hat den Ort tagsüber verlassen, um dort die Rebellen zu umzingeln. Sie hat die Nacht abgewartet, damit die Bevölkerung in Sicherheit ist, bevor sie einen Angriff begann und die Kontrolle des Ortes übernahm. Diese Methode ist wirksam, da die Banden über keine Unterstützung in der Bevölkerung verfügen. Eigenartigerweise bemerkt man auf den Fotos der in Zabadani protzenden Rebellen, dass sie mit deutschen Sturmgewehren ausgerüstet sind.

• Der Los Angeles Times verträgt nicht die Unterstützung Syriens durch Russland. Sein Reporter in Moskau legt diese Politik als reinen anti-westlichen Reflex von Vladimir Putin aus.

• Während mehrere Kamikazeattentate Damaskus in Trauer versetzt hatten, wünschte die US-Botschaft, für ihren Schutz, dass die Gemeinde die verkehrsreiche Strasse vor ihrer Botschaft absperrte. Die syrische Obrigkeit jedoch, die der Überzeugung ist, dass die Attentate der Al-Qaida von den westlichen Mächten injiziert sind, haben abgeschlagen, da sie dachten, die USA wären die Einzigen, die da nichts zu fürchten hätten. Der Washington Post betrauert, dass das US-Personal in Gefahr stehe und dass man daher die diplomatische Vertretung sperren sollte.

• Kamal al-Labwani, ein Gegner, der im November [von Syrien] eine Amnestie erhielt, hat sich an einer Anti-Assad Demonstration in Amman beteiligt. Er gab der Associated Press und Moustaqbal ein Interview. Er ruft die religiösen Minderheiten auf, eine sunnitische Revolution nicht zu fürchten und verspricht, dass das nächste Regime weltlich sei und ihre Forderungen anerkennen würde.

• Al-Watan (Qatar) enthüllt, dass Emir Hamad die Organisation der Islamischen Konferenz [OCI] kontaktiert hat, damit ihr Generalsekretär, der Türke Ekmeleddin Ihsanoglu die arabische Liga einlade, die syrische Akte dem Sicherheitsrat der UNO zu übergeben, falls die Repression anhalten sollte. Die OCI,- sowie der GCC [Kooperationsrat des Golfes] - hatten schon seinerzeit den Krieg gegen Libyen unterstützt.

Übersetzung
Horst Frohlich

beigefügte Dokumente


(PDF - 5.2 MB)