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"Die Kunst des Krieges"

Hillary, Missionarin in Afrika

Außenministerin Hillary Clinton und ein Areopag der multinationalen Bosse machte eine lange Reise in Afrika, vom 31. Juli bis zum 10. August 2012, während der sie nicht einstellte, den Altruismus und die Philanthropie der Vereinigten Staaten zu preisen. Dies war eine groteske Farce, wie Manlio Dinucci erwähnt, wenn man die katastrophale Kolonial-Bilanz Washingtons und seiner Konzerne im schwarzen Kontinent betrachtet.

| Rom (Italien)
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Sie besuchte neun afrikanische Länder - Senegal, Uganda, Süd Sudan, Kenia, Malawi, Südafrika, Nigeria, Ghana und Benin - segnet das Parkett mit ihrem « God bless you », und schwört, dass Washington als alleinigen Zweck in Afrika "Stärkung der demokratischen Institutionen, Förderung des wirtschaftlichen Wachstums, Förderung von Frieden und Sicherheit" hat.

Außenministerin Hillary Clinton ist also nach Afrika gegangen, mitten im August, um ein gutes Werk zu tun. Sie wurde bei ihrer noblen Mission von Führungskräften der größten US-Multis begleitet. Geschäfte, ja, aber unter der Leitung von einem ethischen Prinzip, das die Clinton in Dakar so darstellte: "Im 21. Jahrhundert muss die Zeit, wo Ausländer kommen, um den Reichtum Afrikas für sich selbst auszubeuten, und nichts oder nur wenig zurücklassen, ein Ende nehmen ".

Clinton, es ist ja bekannt, ist eine überzeugte Stütze des fairen und solidarischen Handels. Wie jener in Nigeria, dessen Öl-Industrie von US-Unternehmen dominiert wird, die die Hälfte des dort produzierten Rohöls nachhause bringen, für mehr als 30 Milliarden $. Für die multinationalen Konzerne und die an der Macht stehenden nigerianische Elite, eine Quelle enormen Reichtums, von dem so gut wie nichts für die Bevölkerung übrig bleibt. Nach Angaben der Weltbank sind mehr als die Hälfte der Nigerianer unterhalb der Armutsgrenze, und die durchschnittliche Lebenserwartung ist kaum 51 Jahre. Die Verschmutzung durch die Shell hat das Niger-Delta verwüstet: um es zu reinigen, nach einem Bericht der Vereinten Nationen, bräuchte man mindestens 25 Jahre und Milliarden von Dollar.

Das gleiche ist in Vorbereitung für den Süd Sudan, wo, nach der von den USA unterstützten Trennung vom Rest des Landes, sich 75 % des sudanesischen Öls konzentriert, wozu noch wertvolle Rohstoffe und umfangreiches Ackerland kommen. Die Texas Firma Nile Trading and Development, deren Vorsitz der ehemalige US-Botschafter E. Douglas innehat, hat sich mit einem Almosen von 25.000 Dollar, 400.000 Hektar des besten Bodens angeeignet, mit dem Recht zur Nutzung der Ressourcen (einschließlich Forstwirtschaft) für 49 Jahre.

Das Ergreifen von fruchtbarem Land in Afrika nach Enteignung der Bevölkerung ist ein lukratives Finanzunternehmen geworden, von Goldman Sachs und JP Morgan verwaltet, worauf, mit ihren Mitteln, sogar Harvard und andere renommierte US-Universitäten spekulieren.

Die US-Wirtschaftsstrategie stößt jedoch in Afrika auf ein gewaltiges Hindernis: China, das für afrikanische Länder zu günstigen Bedingungen, Häfen und Flughäfen, Straßen und Eisenbahnen baut. Um dieses Hindernis zu umgehen, spielt Washington seinen Joker: das Afrika-Kommando (AFRICOM), das " die Interessen der nationalen Sicherheit der Vereinigten Staaten schützt und verteidigt, durch Stärkung der Verteidigungskapazität der afrikanischen Staaten." Mit anderen Worten, sich auf militärische Eliten stützen (die das Pentagon versucht, durch Training, Waffen und Dollar zu rekrutieren), um die größtmögliche Anzahl von Ländern in die Umlaufbahn von Washington zu bringen.

Wenn es nicht ankommt, „führt das AFRICOM Militäroperationen, um der guten Regierung Sicherheitsbedingungen zu schaffen." Wie z. B. die Operation Odissey Dawn, vom AFRICOM im März 2011 begonnen: der Beginn des Krieges zum Sturz der Regierung von Libyen (das afrikanische Land mit den größten Ölreserven) und um die, vor allem durch libysche Investitionen möglich gemachten Finanzinstitute der Afrikanischen Union, zu ersticken.

Also gibt es jetzt in Libyen eine "gute Regierung", zu Orden von Washington.

Übersetzung
Horst Frohlich

Quelle
Il Manifesto (Italien)

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