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« Die Kunst des Krieges »

« Ungeduldiger Löwe » um seine Beute zu zerreißen

Während die Staats- und Regierungschefs des G8 Gipfels ihre Diskrepanzen über Syrien konstatiert haben, halten die NATO- und GCC-Mächte die „Eager Lion“ Manöver in Jordanien ab. Sie sind eine Vorbereitung eines Angriffs auf die syrische Luftwaffe, von Jordanien aus, um zu verhindern, dass sie einen in eine Oase für internationalen Dschihad-Kämpfer verwandelten Raum überfliegt. Dieser Vorgang erfordert jedoch im Gegensatz zu den Aussagen der NATO, eine Autorisierung durch den UN-Sicherheitsrat.

| Rom (Italien)
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Als Präsident Napolitano letztes Jahr in Jordanien seine Hoheit den König Abdullah II. traf, zeigte er ihm "die hohe Wertschätzung, mit der Italien den Wunsch für Frieden und die immer von der Haschemitischen Dynastie verfolgten Line der Mäßigung sieht". Es ist in diesem Sinne, absolut sicher, dass Italien in Jordanien am « Eager Lion » [begieriger Löwe] Manöver unter amerikanischem Kommando, vom 9. bis zum 20. Juni teilnimmt. 19 Länder nehmen daran teil, die durch das "gemeinsame Ziel der Stärkung der Sicherheit und Stabilität in der Region" vereint sind, die jedoch, ganz ohne Zweifel, von dem Al-Assad-Syrien, das chemische Waffen verwendet um die Rebellion niederzuschlagen, bedroht sind.

Der "Beweis" wurde von der CIA gebracht, von derselben Agentur, die vor zehn Jahren eine Fotodokumentation vorlegte, welche von Colin Powell auf dem Sicherheitsrat gezeigt wurde, über 500 Tonnen chemischer und biologischer Waffen und mobilen Labors für biologische Kriegsführung im Besitz vom Irak . Man entdeckte dann, wie Powell selbst später bestätigte, dass solche Waffen nicht existierten und dass die mobilen Labors in Wirklichkeit Gasgeneratoren für aerostatische Ballons für meteorologische Zwecke waren. Aber die Würfel waren schon gefallen: die "Beweise" der CIA waren verwendet worden, um den Irak-Krieg zu rechtfertigen.

Egal also, wenn man nach dem gewonnenen Krieg gegen Syrien entdecken sollte, dass es die "Rebellen" waren, die chemische Waffen eingesetzt hatten, wie Carla Del Ponte, Hohe Untersuchungskommissarin für Menschenrechte über Kriegsverbrechen, erklärte. Laut dem unantastbaren Urteil Washingtons hat Syrien die "rote Linie" überschritten und Präsident Obama hat gegen seine Überzeugung beschlossen, Waffen an die „Rebellen“ zu liefern.

Man verschleierte aber die Tatsache, die aus der Ermittlung durch den New York Times (März) hervorkam, dass die CIA seit Januar 2012 den "Rebellen" Waffen liefere, indem sie sie durch eine Luftbrücke über die Türkei und Jordanien einschleust und trainierte Kräfte in Syrien infiltriert.

Auf dieser Ebene spielt sich der « Eager lion » ab, ein wahres Kriegs-Manöver mit Luftstreitkräften, lufttransportierten Truppen, Seestreitkräften, amphibischen und Bodenkräften, die mehr als 8000 Mann ausmachen. Unter ihnen italienische Streitkräfte, darunter wahrscheinlich das 185. Regiment für Akquisitionsziel-Aufklärung der Folgore (Blitz) Brigade.

An Seiten von Militärs mit außergewöhnlichem demokratischem Glauben, wie Saudi Arabien, Jemen, Katar und andere. Alle gehorchen dem Zentralkommando der Vereinigten Staaten, dessen " Verantwortungsraum" den Nahen Osten und Zentralasien (einschließlich Syrien, Irak, Iran und Afghanistan) sowie Ägypten betrifft.

Das wirkliche Ziel von « Eager Lion » zeigt sich aber durch die Tatsache, dass das Pentagon nach den Manövern die F–16 Jäger und die Patriot Boden-Luft-Raketen in Jordanien zurücklassen wird. Diese werden die amerikanischen, deutschen und niederländischen Patriot Batterien ergänzen, die bereits in der Türkei an der syrischen Grenze bereitgestellt wurden. Alles ist bereit für eine "begrenzte No Fly Zone", ausgeweitet bis 40 km ins Innere von Syrien, die - nach US-Beamten, die von der Wall-Street-Journal interviewt wurden, - dazu dienen sollte, "die Rebellen-Trainingslager und Waffen-Lieferungen zu schützen".

Die Flugverbotszone wird von US-Jägern gemacht, die von Jordanien und Flugzeugträgern starten und mit ihren Raketen die syrischen Flugzeuge und Flugabwehrbatterien zerstören können, ohne Syrien zu überfliegen. Die Flugverbotszone „würde also keine Resolution des UN-Sicherheitsrats benötigen“. Die voraussichtlichen Kosten sind "nur" 50 Millionen Dollar (37 Millionen Euro) pro Tag, die auch von den Alliierten bezahlt werden, versichert Washington.

Es ist noch nicht bekannt, was der italienische Anteil sein wird, aber die Regierung wird das Geld schon finden, indem sie die öffentlichen Mittel weiter ausquetscht und weitere Kürzungen der sozialen Ausgaben macht.

Übersetzung
Horst Frohlich

Quelle
Il Manifesto (Italien)

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