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Es wird in Guantánamo immer noch gefoltert

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Der Rechtsanwalt von Ammar al-Baluchi, James Connell sagte, dass sein in Guantánamo festgehaltener und 36 Jahre alter Mandant jahrelang gefoltert wurde.

Mr. Connell stützt sich auf zwei medizinische nicht klassifizierte Dokumente, die von wahrscheinlichen Foltern sprechen. Jedoch laut Staatsanwalt Clay Trivett, wird alles was sich um das Verhör dreht, als "Quellen und Methoden" der CIA klassifiziert. Die Geheimhaltung gilt auch für Verhöre in off shore -Geheimgefängnissen, auf Schiffen der Marine in internationalen Gewässern. Der Anwalt kann daher weder die Möglichkeiten noch die Art und Weise erwähnen, in denen sein Mandant gefoltert werden hätte können.

Mr. Connell hat beantragt, dass der Präsident des Militärgerichts die Zelle des Gefangenen im Camp 7 in Guantánamo (der geheime Teil der CIA) kontrollieren komme. Aber der militärische Richter hatte abgelehnt, weil offiziell keine Folter mehr ausgeübt wird.

Ammar al-Baluchi ist jemenitischer Staatsangehöriger. Er wurde am 29. April 2003 in Pakistan verhaftet, dann illegal festgehalten und in einem Geheimgefängnis der CIA mehr als zwei Jahre lang gefoltert. Er wurde am 6. September 2006 nach Guantánamo überstellt, wo er seit sieben Jahre illegal festgehalten wird.

Laut der präsidentiellen Untersuchungskommission zu den Anschlägen des 11. September 2001 hätte Ammar al-Baluchi Tickets gekauft und allerlei Informationen über das Leben in den Vereinigten Staaten an die Entführer weitergegeben. Er hätte auch als Strohmann in verschiedenen Geldüberweisungen gedient.

Der Fall Ammar al-Baluchi kam im Laufe der Diskussionen über die mögliche Schließung von Guantánamo zur Sprache. Senator Mitch McConnell kam zu dem Schluss, dass man ihn anlässlich der Schließung des Lagers freisetzen müsse, da man keine seriösen Vorwürfe gegen ihn besitze.

Übersetzung
Horst Frohlich

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