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30 Millionen Euro und die Stimme von Erdogan

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Das Kabinett von Recep Tayyip Erdoğan bestritt die Echtheit des Telefongesprächs zwischen dem Premierminister und seinem ältesten Sohn Bilal, das im Internet zirkuliert.

Die Aufnahme, vom 17. Dezember 2013, erschien am 24. Februar 2014, ohne dass man ihre genaue Herkunft kennt. Die Stimme des Vorsitzenden des Ministerrates befiehlt seinem Sohn, die 30 Millionen Euro verschwinden zu lassen, die er in seinem Hause besitzt, bevor dieses durchsucht werde.

Sonntag hatten die pro-Erdoğan-Zeitungen Staatsanwälte beschuldigt, angebliche Mitglieder der Bruderschaft von Fehtulla Gülen, seit drei Jahren Aufzeichnung von Telefongesprächen von mehreren tausend Personen angeordnet zu haben.

Nach Rücksprache mit seiner engeren Umgebung, einschließlich des Leiters des Geheimdienstes (MIT) Hakan Fidan, hat der Premierminister implizit anerkannt, dass es seine Stimme und die seines Sohns wäre, aber eine "Montage" angeprangert.

Für die wichtigsten Oppositionsparteien, die den Rücktritt des Premierministers gefordert haben, ist die These der Montage unwirklich.

Die Börse reagierte mit einer signifikanten Abnahme von 2,75 %.

Übersetzung
Horst Frohlich

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