François Fillon, die einzige Persönlichkeit, die bis jetzt die Bedingungen für die französische Präsidentenwahl erfüllt hat [1], erhält von allen Seiten Druck, um sich von der Wahl zurückzuziehen. Er wird beschuldigt, in einem Fall angeklagt zu werden, wo Richter ihn verfolgen, obwohl er anscheinend kein Verbrechen oder Vergehen begangen hat, aber in dem er seine parlamentarische Assistentin auf der Höhe eines A-Beamten des öffentlichen Dienstes bezahlt hätte.

Um herauszufinden, ob er von den Wählern unterstützt wird und seine Kandidatur aufrechterhalten kann oder nicht, ruft François Fillon zu einer Demonstration Sonntag in Paris auf.

Laut seinen Gegnern ist diese Veranstaltung de facto gegen die Richter orientiert, die ihn verfolgen. Daher ist es François Fillon- und nicht diese Richter -, der den Rechtsstaat bedroht.

Deshalb ruft Raphaël Glucksmann zu einer Gegendemonstration Sonntag in einem anderen Viertel von Paris auf.

Raphaël Glucksmann teilt die Ideen und das Adressbuch seines Vater, des neo-Konservativen Essayist André Glucksmann. Letzterer wurde am Ende der 1980er-Jahre in London von dem Programm CIA Exchange beschäftigt. Raphael, sein Sohn, war unterdessen Berater von Michael Saakaschwili, Präsident von Georgien während der "Rosenrevolution", dann Gouverneur der ukrainischen Region Odessa am Ende des Staatsstreichs von Maidan. Raphael heiratete Eka Zgouladze, Innenministerin von Georgien (in der Regierung, die die Mehrheit der Opposition ins Gefängnis steckte) und jetzt ist er Innenminister der Ukraine (in der Regierung, die die Bevölkerung vom Donbass ermordet).

Übersetzung
Horst Frohlich