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Die Türkei genehmigt den Bau einer Kirche

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Die Türkei hat den Bau einer assyrischen Kirche in Istanbul erlaubt. Es wird die erste Konstruktion eines für den christlichen Gottesdienst bestimmten Ortes seit dem Sturz des Osmanischen Reiches am Ende des ersten Weltkrieges sein.

Das türkische Gesetz verbietet den Bau von Kirchen, obwohl das Land die Heimat von mehreren christlichen Patriarchen ist.

Vor ein paar Jahren wurde jedoch eine Ausnahmeregelung gewährt, um die liturgische Feier in einer ehemaligen Kirche wiederherzustellen.

Das türkische Gesetz gilt auch seit 1974 im besetzten Norden von Zypern. In irreführender Weise stellen offizielle touristische Broschüren die Orte des christlichen Gottesdienstes als aufgegebene "Schlösser" dar.

Zum Vergleich: seit dem Machtantritt von Präsident Recep Tayyip Erdoğan wurden mehr als 9000 Moscheen in der Türkei gebaut.

Der nach Ankara geschickte Apostolische Nuntius des Papstes wird nicht als Monsignore Paul Russell geführt, sondern als Herr Botschafter, Paul Russell.

Übersetzung
Horst Frohlich

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