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Die türkische PKK führt die Zwangs- Kurdisierung im Norden Syriens weiter

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Trotz der Verhandlungen zu ihrer Wiedereingliederung in die Arabische Republik Syrien, verfolgen die Kurden der PYD ihre Politik der Zwangs-Kurdisierung im Norden des Landes ("Rojava").

Die PYD, der syrische Zweig der türkischen PKK hat versucht, einen unabhängigen Staat im Norden von Syrien mit der militärischen Hilfe der USA, Frankreichs und Israels zu schaffen. Als sie in diese Gebiete in den 1980er Jahren als politische Flüchtlinge eingezogen waren, haben sie eine Politik der Zwangs-Kurdisierung der arabischen und christlichen Bevölkerung unternommen. Sie bestand aus Enteignung ohne Entschädigung, obligatorischer Wehrpflicht von jungen Leuten, um sie in ihre pro-US Miliz einzugliedern und aus der Verhängung eines neuen der Ideologie der PKK entsprechenden Lehrplans, und in kurdischer Sprache.

Die türkische PKK hat also am 7. August 2018 die assyrische christliche Schule von Derbiseye (Syrien) trotz der Ermahnungen des assyrischen Bischofs von Hasake, Monsignore Maurice Amsih, geschlossen, weil sie dieses Programm nicht akzeptierte.

Übersetzung
Horst Frohlich

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