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Die palästinensische Autonomiebehörde stellt einen Teilnehmer am Manama-Workshop auf freien Fuß

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Die Geheimdienste der palästinensischen Autonomiebehörde haben versucht, Geschäftsleute festzunehmen, die an dem von den Vereinigten Staaten in Bahrain organisierten Workshop teilnahmen, um den ökonomischen Teil des "Deal des Jahrhunderts" zu präsentieren. Eine Liste mit zehn Namen zirkuliert im Internet.

Nur Ashraf Dschabari hat während des Workshops gesprochen. Er ist heute auf einer Reise im Ausland.

Saleh Abu Mayala ist in Hebron verhaftet und später freigelassen worden, nachdem die US-Botschaft einen Drohbrief an Präsident Mahmoud Abbas gesendet hatte.

Ashraf Ghanam hat noch Zeit gehabt, um in die von Israel kontrollierte Zone von Hebron zu fliehen und ist somit der Razzia entkommen.

Präsident Mahmoud Abbas hatte im Voraus alle Teilnehmer an dem Workshop als "Verräter an der palästinensischen Sache" bezeichnet. Die palästinensische Autonomiebehörde versichert jedoch heute, dass ihre Geheimdienste ihre Rolle überschritten hätten. Eine interne Untersuchung sei eingeleitet worden.

Übersetzung
Horst Frohlich

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