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Rückgang der islamischen Religion in der arabischen Welt

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Das Arab-Barometer hat am 24. Juni 2019 eine Umfrage bei 25000 Arabern aus 12 verschiedenen Ländern veröffentlicht [1]. Es ist das vierte Mal seit 2006, dass es diese Meinungsstudie unternimmt.

Am auffälligsten ist der Rückgang der Religionszugehörigkeit. Seit den "arabischen Frühlingen" ist die Zahl der Leute die sich als "nicht religiös" erklären, von 8% auf 13 % gestiegen. Sie erreicht sogar 18 % bei Personen unter 30.

Diese Entwicklung markiert das Scheitern der Imame gegenüber der Muslim-Bruderschaft und dem Dschihadismus: mit der Erklärung der Imame, dass sie ihnen den "wahren Islam" erklären würden, um gegen den "politischen Islam" zu kämpfen, haben sie einen Teil der Jugend verscheucht.

Wenn die Imame sich weiterhin weigern, über das zu diskutieren, was sie von ihrer Religion verstanden haben, wird diese nicht aufhören an Einfluss zu verlieren. In der Tat handeln sie genauso wie jene, die sie widerlegen wollen: sie behaupten, zu wissen, und tolerieren keine Infragestellung.

Wie sind wir dazu gekommen? Erinnern wir uns, dass Muhammad von Jüdisch-Christlichen erzogen wurde, die er immer geschützt hat, dass er Alkohol trank und nie einer Frau gebot, einen Schleier zu tragen.

Übersetzung
Horst Frohlich

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