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Die Türkei bereitet sich auf eine Invasion in Nordsyrien vor

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Die türkische Armee bereitet sich vor in Nordsyrien, östlich des Euphrat, einzudringen. Präsident Erdogan hat am 1. August einen Verteidigungsrat geleitet und neue Generaloffiziere für die Operation ernannt.

Die türkische Regierung hat am 3. August 2019 den US-amerikanischen Vorschlag der gemeinsamen Kontrolle des besetzten Gebietes, der sogenannten "Rojava“, abgelehnt; Diese soll durch eine neu angekommene kurdische Bevölkerung regiert werden.

In den 1980er Jahren betrachtete die Türkei die Kurden als eine Minderheit, die dazu bestimmt war, gewaltsam "türkisch" zu werden. Hunderttausende von ihnen, die an ihrer Kultur hingen, flohen nach Syrien, wo sie politisches Asyl erhielten. Nach der Verhaftung ihres Anführers Abdullah Öcalan wurden ihre Organisationen jedoch nach und nach von den Vereinigten Staaten und Israel unterwandert.

Im Gegenteil, die Türkei verlangt nach dem gescheiterten Putsch von 2016 Patriotismus von ihren Bürgern. Sie betrachtet die Bevölkerungen, einschließlich der Kurden, die zu Söldnern des Pentagon geworden sind, als Feinde. Daher zögert Ankara nicht, ethnisch kurdische Türken, die ihm treu sind, auf Verantwortungs-Posten zu ernennen, aber zögert auch nicht, diejenigen zu massakrieren, die einem fremden Staat Treue geschworen haben, selbst wenn dieser innerhalb der NATO war.

Die türkischen Flüchtlinge glauben natürlich nicht an die Aufrichtigkeit dieser ideologischen Änderung von Ankara. Ankara glaubt umgekehrt auch nicht an die Entwicklung der PKK, die von einem Tag zum anderen vom reinen und harten Leninismus zum weichen Anarchismus umwechselte.

Der türkische Generalstab will ein Grenzgebiet verhängen, etwa 30 km tief auf syrischem Gebiet, das er besetzen würde. Er will die syrischen Flüchtlinge, die derzeit in der Türkei wohnhaft sind, dorthin versetzten.

In den 2000er Jahren hatte Syrien die Entwaffnung ethnisch-kurdischer, türkischer Flüchtlinge gefordert und der türkischen Armee erlaubt, Elemente zu verfolgen, die sie von seinem Territorium aus angreifen würden. Die türkische Armee konnte in ein Gebiet von 30 Kilometern Tiefe eindringen, die gemäß der Reichweite der damaligen Artillerie festgesetzt wurde.

Syrien hat immer befürchtet, dass diese Zusage von der Türkei ausgenutzt würde, um das viel größere Gebiet, einschließlich Aleppo, zu annektieren, das die Kemalisten seit der Auflösung des Osmanischen Reiches beanspruchen.

Übersetzung
Horst Frohlich

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