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Die Türkei und die Proteste im Libanon

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Libanesische Sicherheitsquellen behaupten, dass viele der regierungsfeindlichen Demonstrationen im Libanon von der Türkei über die politische Partei der Muslimbruderschaft, Jamaa Islamiya, orchestriert werden.

Die Jamaa Islamiya wurde 1952 von dem Generalaufseher der syrischen Brüder im Exil in Beirut, Moustapha Siba’i, gegründet. Sie wurde dann angeblich von dem Schweizer Bankier Francois Genoud (Erbschafts-Vollstrecker von Joseph Goebbels) finanziert und wird nun vom türkischen Staat finanziert.

Die Jamaa Islamiya soll zu Beginn der Proteste die Sperrung der südlichen Küstenstraße und der Aisha-Bakkar-Moschee in Tripolis organisiert haben. Vor allem würde sie sich hinter den Wächtern der Stadt (Horras al-Madina) verstecken, einer neu gegründeten Gruppe, die die Demonstrationen auf dem Al-Nour-Platz in Tripolis organisiert hat und über eine leistungsfähige Infrastruktur verfügt.

Es war auf dem al-Nour Platz, wo die Daesch-Flagge zwei Jahre lang flatterte.

Übersetzung
Horst Frohlich

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