Am 2. Juli 2020 entschied der Oberste Gerichtshof Großbritanniens, dass die Regierung ihrer Majestät Juan Guaidó als Präsidenten der Bolivarischen Republik Venezuela anerkannt habe und dass die Forderungen des verfassungsmäßigen Präsidenten Nicolàs Maduro, das im Königreich hinterlegte venezolanische Gold zurückzufordern, unbegründet seien.

Von nun an genügt es also, ein Staatsoberhaupt nicht mehr anzuerkennen, um sich das Eigentum dessen Landes anzueignen.

Seit Mai gibt es vor dem UN-Sicherheitsrat Kontroversen zwischen Venezuela und Großbritannien. Die englische Zentralbank weigert sich, die von der Regierung Maduro hinterlegten Milliarden Dollar zurückzugeben.


- « Le Royaume-Uni vole 1 milliard de dollars », par Samuel Moncada, 26 mai 2020. (Auch auf Englisch)
- « Explications britanniques sur le rôle de la Couronne au Venezuela », par Jonathan Allen, 29 mai 2020. (Auch auf Englisch)
- « Réponse vénézuélienne aux explications britanniques sur ses agissements », par Samuel Moncada, Réseau Voltaire, 8 juin 2020. (Auch auf Englisch)

Übersetzung
Horst Frohlich