Nach Angaben der Universität Stanford, nachdem sie die epidemischen Kurven von 8 Ländern verglichen hat, die autoritäre Maßnahmen gegen Covid-19 (Schließung von Unternehmen, Ausgangssperre, Sperrstunde) unternommen haben und zwei andere, die sich mit Ratschlägen an die Bevölkerung begnügten, gibt es in den beiden Gruppen keine signifikant unterschiedlichen Ergebnisse.

Die Forscher untersuchten die Ergebnisse in Deutschland, Spanien, USA, Frankreich, Iran, Italien, in den Niederlanden und im Vereinigten Königreich und verglichen sie mit jenen in Südkorea und Schweden.

Sie kommen zu dem Schluss:
"Obwohl kleine Vorteile nicht ausgeschlossen werden können, scheinen die Dekrete für die obligatorische Ausgangssperre und die Schließung von Unternehmen keine wesentlichen Vorteile für die Abnahme der Fälle in acht Ländern in den frühen Stadien der Pandemie gehabt zu haben. Ähnliche Verringerungen der Ansteckungszahlen können durch Verhaltensänderungen mit weniger restriktiven Maßnahmen erreicht werden. »

Übersetzung
Horst Frohlich

beigefügte Dokumente


EMPIRICAL ASSESSMENT OF MANDATORY STAY-AT-HOME AND BUSINESS CLOSURE EFFECTS ON THE SPREAD OF COVID-19

Eran Bendavid, Christopher Oh, Jay Bhattacharya, John P.A. Ioannidis, January 12, 2021.


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