Der Rat der Hüter der Verfassung hat für die Präsidentenwahl der Islamischen Republik Iran am 18. Juni 2021 fast 600 Kandidaturen für ungültig erklärt. Darunter die beiden ehemaligen Verbündeten, die Gegner geworden sind, Mahmoud Ahmadinedschad und Ali Laridschani.

Er hat bestätigt:
- Amirhossein Ghazizadeh-Hachémi,
- Abdolnasser Hemmati, Gouverneur der Zentralbank,
- Saïd Dschalili, ehemaliger Generalsekretär des Obersten Rates für nationale Sicherheit
- Mohsen Mehralizadeh, ehemaliger Stellvertretender Vorsitzender,
- General Mohsen Rézaï, ehemaliger Oberbefehlshaber der Revolutionsgarden,
- Ebrahim Raïssi, Leiter der Justizbehörde,
- Aliréza Zakani, Abgeordneter.

Alles scheint getan worden zu sein, um Ebrahim Raïssi zu begünstigen, den eine Umfrage der Agentur Fars als Gewinner gibt mit 72,5%. Er wurde als möglicher Nachfolger des Führers Ali Khamenei gegeben, dem er sehr nahesteht.

Übersetzung
Horst Frohlich