Zwei Tage vor dem Gipfeltreffen der USA und Russland in Genf, dem "Jalta II", beenden die libanesischen Führer ihre Konsultationen in Moskau. Nach der schiitischen Hisbollah, dem Präsidenten der Christlichen Republik, Michel Aoun, und dem designierten sunnitischen Ministerpräsidenten Saad Hariri, ist nun der Chef der allgemeinen Sicherheit, General Abbas Ibrahim, an der Reihe.

Russland möchte sicherstellen, dass Ibrahim loyal zu Damaskus ist und sich aktiv an der Rückführung der syrischen Flüchtlinge in ihre Heimat beteiligen wird. Moskau plant, eine internationale Konferenz zu organisieren, vielleicht in Beirut, um diese Rückkehr trotz des gegenwärtigen Widerstands des Westens zu festigen. Dieser beharrt auf der Obama-Linie, die die Flüchtlinge als Geiseln halten wollten, solange die Arabische Republik Syrien nicht kapituliert hätte. General Ibrahim hat jedoch 200.000 Flüchtlinge diskret [nach Syrien] zurückbringen können, ohne dass es zu Widerstand der USA geführt hat.

Was den Libanon betrifft, so sollte Jalta II. seinen Anschluss an die russische Zone unter der Vormundschaft Syriens bestätigen, das ihn aber nicht wollte.

Übersetzung
Horst Frohlich