Im Jahr 2017 hatte Professor J. Alex Halderman vor dem Geheimdienstausschuss des Senats bewiesen, dass es sehr einfach sei, Dominion-Wahlmaschinen zu manipulieren. Die Firma hatte dann ihre Maschinen aktualisiert, um die Aufrichtigkeit der Wahlen garantieren zu können.

Bei der Präsidentschaftswahl 2020 hatte Georgias Außenminister Brad Raffensperger (Republikaner) die Wähler in seinem Bundesstaat ermutigt, per Post abzustimmen, und Dominion-Maschinen für diejenigen zur Verfügung gestellt, die unbedingt physisch wählen mochten.

Präsident Donald Trump hatte Minister Brad Raffensperger telefonisch erreicht. Ihr Gespräch war aufgezeichnet und Auszüge gegen ihn verwendet worden; Herr Raffensperger versicherte, dass er versucht habe, ihn dazu zu bringen, die Ergebnisse von Georgia zu ändern.

Über die Aufrichtigkeit der Ergebnisse in Georgia hatte sich eine Kontroverse entwickelt.

Die Briefwahlstimmen werden von georgischen Beamten gezählt, oft ohne die Anwesenheit der Öffentlichkeit. Die Stimmen mit Maschinen werden von ihnen selbst gezählt.

Die Cybersecurity and Infrastructure Security Agency (CISA) hatte versichert, dass die Dominion-Maschinen absolut zuverlässig seien und dass das Ergebnis, das sie gezählt hatten, dem Kandidaten Joe Biden den Sieg bescherte.

Georgia gab daraufhin einen Bericht bei Professor J. Alex Halderman in Auftrag. Die CISA hat jedoch eine Klage gegen Georgia eingereicht und weist es an, den Bericht nicht freizugeben, da er, wenn er veröffentlicht würde, böswilligen Personen erlauben würde, diese Wahlmaschinen zu hacken.

Sekretär Raffensperger schloss sich vielen Wählern an, um diese Freigabe zu erreichen. Es ist wahrscheinlich, dass sie erst von einem Richter genehmigt wird, nachdem der Bericht gereinigt wurde.

CISA reagierte nicht auf Fragen zu ihrer veränderten Haltung ab 2020.

In demokratischen Staaten ist die Auszählung der Stimmen öffentlich.

Übersetzung
Horst Frohlich

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