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Staaten

Vereinigte Staaten von Amerika

 
Honduras (Juni 2009) - Paraguay (Juni 2012)
Von einem Staatsstreich zum anderen
von Éric Toussaint
Von einem Staatsstreich zum anderen 9. Juli 2012
Drei Jahre nach dem institutionellen Putsch gegen den demokratisch gewählten Präsidenten von Honduras Manuel Zelaya, hebt eine ähnliche Aktion den Präsidenten von Paraguay Fernando Lugo aus dem Amt, der gleicherweise dem hochheiligen allgemeinen Standard der allgemeinen Wahl entsprechend gewählt wurde, - wie Manuel Zelaya - aber ein Steinchen im Schuh der paraguayischen Oligarchie und seiner Meister in Washington wurde. Dieselbe Oligarchie fand sich jedoch mit den 35 Jahren repressiver Macht von General Alfredo Stroessner gut ab. Professor Eric Toussaint erläutert, wie der Segen von Washington für den honduranischen institutionellen Staatsstreich von 2009 die Tür für institutionelle Staatsstreiche geöffnet hat, in der Tat Staatsstreiche, die als legal verkleidete Unternehmen von den Parlamenten und der oligarchischen Elite unterstützt (...)
 
Die Post-US Ära
von Imad Fawzi Shueibi
Die Post-US Ära Damaskus (Syrien) | 5. Juli 2012
Ende des 20. Jahrhunderts wird das Verschwinden der UdSSR, das als Imperium sein Recht Zentraleuropa auferlegte, die gute Neuigkeit gewesen sein, und die schlechte Neuigkeit, das Überleben der Vereinigten Staaten, das als Imperium sein Recht Westeuropa, Lateinamerika und anderen Teilen der Welt aufdrängt. Die Wiedergeburt Russlands und das Erwachen Chinas führen unaufhaltsam zur Erfindung einer neuen internationalen Ordnung, in der das anachronistische US-Imperium verschwunden sein wird. Daher fragen sich die Strategen, wie die mit Scharniere- Perioden verbundenen unvermeidlichen Auseinandersetzungen gelindert werden können. Für Dr. Imad Shuebi, handeln die neuen Führer der Welt, Peking und Moskau, mit Vorsicht, um einen Weltkrieg zu verhindern, aber rechnen mit blutigen regionalen (...)
 
 
 
 
« Die Welt unter der Lupe »
Strategie des Pentagon für den Nahen Osten und sein neuer Bericht gegen China
von Alfredo Jalife-Rahme
 
 
Der 4. strategische und wirtschaftliche Dialog zwischen USA und China
Missverständnis: der Verkauf von US- Banken an China und die Aufwertung des Yuan
von Alfredo Jalife-Rahme
 
 
 
 
« Die Kunst des Krieges »
Wessen Gräueltaten?
von Manlio Dinucci
Wessen Gräueltaten? Rom (Italien) | 8. Mai 2012
Seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges und dem Tribunal in Nürnberg sind die internationale Gerechtigkeit und die Anprangerung der Verbrechen gegen die Menschlichkeit der Regel „der zwei Gewichte und der zwei Maße“ unterstellt. Da der Grund des Stärkeren immer der beste ist, begehen die USA und ihre Verbündeten vollkommen ungestraft Verbrechen, während sie sich als Garanten der Menschenrechte ausgeben. Internationale Gerichte, internationale Organisationen und Medien dulden diese humanitäre Heuchelei, ohne diese Tatsache im Geringsten anzuprangern. So ist für Manillo Dunicci der „Rat der Prävention von Grausamkeiten“ den Obama gerade ins Leben gerufen hat, nur ein zusätzliches Werkzeug um die humanitäre Hilfe in den Dienst des Krieges zu stellen.
 
 
 
 
 
2012, das Jahr der größten Gefahr ? New York (Vereinigte Staaten) | 15. Februar 2012
Joseph Stiglitz kommentiert die neuen Enttäuschungen der US-Wirtschaft, die wie ein unangenehmer Wecker für die Befürworter des „amerikanischen Traums“ klingen. Dank des Sonderstatus des Dollars besitzt Washington noch eine unangemessene Autorität, was seine objektiven wirtschaftlichen Möglichkeiten betrifft. Bis jetzt gelang es den USA militärisch jegliche Herausforderung ihrer Rentensituation abzuschrecken. Nichtsdestoweniger ist ihre Lage gegenüber den Schwellenländern weniger und weniger haltbar, sei es auf moralischem oder auf militärischem Gebiet. In dieser Sicht klingt das doppelte Veto vom 4. Februar wie ein Rückruf zum Realitätsprinzip. Die Ausgleichung ist unumgänglich, und es sind die geopolitischen Folgen dieser wirtschaftlichen Anpassung die wir in 2012 erleben werden, meint der Nobelpreisträger in (...)
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Die USA im Gefängnis ihrer Lügen
September: Hat George Bush Ihnen die Wahrheit gesagt?
von Thierry Meyssan
 11. September: Hat George Bush Ihnen die Wahrheit gesagt? Bejrút (Libanon) | 20. September 2009
Acht Jahre nach den Attentaten des 11. September rekapituliert Thierry Meyssan, der erste der weltweit begann die Gültigkeit der Bush-schen Version der Ereignisse anzuzweifeln, für das neue russische Magazin Odnako, den Status der Debatte.
Der französische Dissident beklagt den hermetischen "eisernen Vorhang" der die Völker der NATO vom Rest der Welt trennt. Wie unter einem informellen Totschläger, ignorieren sie sämtliche Diskussionen die sich jenseits des Westens entwickeln und glauben weiterhin, daß die Zweifel gegenüber 911 sich auf einige Aktivisten-Vereinigungen beschränkt.
Thierry Meyssan wundert sich auch über die Naivität der Westler, die wie die Kinder an ein amerikanisches Zeichentrick-Szenario glauben, nach welchem es einer Handvoll von 19 Fanatikern gelungen sein soll, das größte Militärische Imperium der Welt bis in Herz zu (...)
 
Iran – Die Gefahr eines Atomkriegs
von General Leonid Iwashow