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Energieversorgung

 
 
 
 
 
 
 
 
Geopolitik des Erdöls in der Trump-Ära Damaskus (Syrien) | 10. April 2019
Die Vereinigten Staaten sind der weltweit größte Produzent von Kohlenwasserstoffen geworden. Sie nutzen nun ihre marktbeherrschende Stellung ausschließlich zur Maximierung ihrer Gewinne, ohne zu zögern, konkurrierende Großproduzenten zu beseitigen und ihre Völker ins Elend zu stürzen. Während in der Vergangenheit der Zugang zum Erdöl aus dem Nahen Osten für ihre Wirtschaft eine lebenswichtige Notwendigkeit war (Carter, Reagan, Bush Sr.), dann ein Markt wurde, den sie total beherrschten (Clinton), anschließend sogar ein ausgehender Rohstoff, zu dem sie den Zugang kontrollieren wollten (Bush Jr., Obama), sind die Kohlenwasserstoffe jetzt wieder das schwarze Gold geworden (Trump). Thierry Meyssan schildert die Entwicklung dieses blutigen Marktes.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Goldman Sachs lässt die Ölpreise fallen Moskau (Russland) | 9. Februar 2016
„Wir müssen auf das schlimmste Szenario eingestellt sein, aber es wäre schön, wenn wir widerlegt werden“ – das ist das Leitmotiv praktisch aller großen Schlagzeilen. Dabei wird deutlich, dass das Opec Öl-Kartell, das an sich geschaffen wurde, um die Erdölproduzenten selbst zu schützen, sich wegen all dieser Geschichten in einer sehr schwierigen Lage befindet.
Wahrscheinlich haben die Mitglieder des Kartells festgestellt, dass es viel besser ist, die Ölpreise hoch zu halten und dadurch den Konkurrenten mit der Schieferölförderung (Fracking) zu helfen oder zu niedrigen Kosten zu produzieren, als überhaupt nicht zu produzieren. Michail Leontjew hat die Märkte genau beobachtet und dabei festgestellt, dass die pessimistischsten Voraussagen von den aktivsten Mitspielern (...)