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Federación de Asociaciones de Barrios de Zaragoza

 
 
 
 
 
 
 
 
 
Geopolitik von Öl und Gas
Syrien, Zentrum des Gases im Nahost-Krieg
von Imad Fawzi Shueibi
Syrien, Zentrum des Gases im Nahost-Krieg Damaskus (Syrien) | 11. Mai 2012
Der mediale- und militärische Angriff gegen Syrien betrifft direkt den Welt-Wettbewerb für Energie, erklärt Professor Imad Shueibi in einem meisterhaften Artikel, den wir veröffentlichen. Zu einem Zeitpunkt, wo die Eurozone einzubrechen droht, wo eine akute Wirtschaftskrise die Vereinigten Staaten in die Schuldenfalle zu 14 940 Milliarden Dollar geführt hat und wo ihr Einfluss auf die Schwellenländer der BRICS schrumpft, wird es klar, dass der Schlüssel zum wirtschaftlichen Erfolg und der politischen Dominanz vor allem bei der Energie Kontrolle des 21. Jahrhunderts liegt: dem Gas. Dies ist der Grund, warum Syrien, im Herz der kolossalsten Gasreserven des Planeten liegend, angegriffen wird. Der Krieg des letzten Jahrhunderts war der des Öls, aber eine neue Ära beginnt, nämlich die der (...)
 
 
 
 
 
 
 
 
Dagestan: Syrien kommt nach Russland... Frankfurt (Deutschland) | 4. Oktober 2012
Die Ermordung des angesehensten religiösen Sufi-Führers in Dagestan, Russlands unsichere Kaukasusgegend, geschieht gerade wenn Salafi-Dschihadisten in Libyen einen US-Botschafter ermorden, der eigentlich ein wichtiger Beteiligter in der Absetzung von Gaddafi war und in der Machteinsetzung der salafistischen Muslimbruderschaft und der Dschihadisten war. In der ganzen islamischen Welt ist heute eine Hasswelle im Namen des islamischen Fundamentalismus entfesselt worden, die einen neuen Weltkrieg bringen könnte. Das ist die Konsequenz des Greater Middle East Projekt, das 2010 ins Spiel kam und zuvor von Kreisen in Washington, London und Tel Aviv ausgebrütet wurde. Manipulieren von religiösem Eifer ist ein explosiver Cocktail wie F. William Engdahl hier (...)
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
WLADIMIR PUTIN ERKLÄRT SEINE AUSSENPOLITIK (1. TEIL)
Russland und die Entwicklung der Welt
von Wladimir Putin
Russland und die Entwicklung der Welt Moskau (Russland) | 10. März 2012
Das Voltaire Netzwerk gibt den Artikel wieder, den der Kandidat Putin seiner kommenden Außenpolitik in der Moskovskie Novosti Zeitung gewidmet hat. In diesem ersten Teil betrachtet er die Erosion des internationalen Rechtes im Gefolge der westlichen Einmischungspolitik, und gibt die russische Interpretation des „arabischen Frühlings“ als eine gefärbte Revolution. Er kommt auf die humanitäre und ethische Katastrophe zurück, die dem Libyenangriff gefolgt hat und befragt sich über die Ursachen des westlichen Bellizismus in Syrien. Zuletzt bewertet er die Herausforderungen für Russland, speziell in Afghanistan und in Nordkorea. Fünf Jahre nach seiner „Rede an der Münchner Konferenz“ bleibt er den gleichen Prinzipien treu. Die Russische Föderation will der Garant der Weltstabilität und des Dialogs zwischen den Zivilisationen sein, und zwar auf der Basis der Einhaltung des internationalen (...)