Voltaire Netzwerk

Manlio Dinucci

Geograph und Geopolitiker. Letztes veröffentliche Werk : Laboratorio di geografia, Zanichelli 2014 ; Diario di viaggio, Zanichelli 2017 ; L’arte della guerra / Annali della strategia Usa/Nato 1990-2016, Zambon 2016.

 
 
 
 
 
Hinter der parteiübergreifenden Mauer Rom (Italien) | 29. Januar 2017
Während die westliche Presse die Erweiterung der Trennmauer zwischen den Vereinigten Staaten und Mexiko unwiderruflich verurteilt, erinnert uns Manlio Dinucci, dass sie nicht von einem protektionistischen Willen stammt, sondern ganz im Gegenteil, von der Globalisierungs-Politik. Diese Konstruktion ist ein überparteiliches Projekt, angefangen von Bill Clinton, und von George Bush Jr. und Barack Obama weiter verfolgt. Dinucci stellt fest, dass es nicht die Wand selbst ist, die katastrophale soziale Auswirkungen auf Mexiko verursachte, sondern der NAFTA-Vertrag, der eine Brücke zwischen den Unterzeichnerstaaten sein sollte; ein Vertrag, dessen Zweck war, den normalen Prozess der Auslagerung zu verstärken, mit der Gefahr die Armut in Mexiko und in den Vereinigten Staaten (...)
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
«Die Kunst des Terrors»
Die Geheim-Strategie des Terrors
von Manlio Dinucci
Die Geheim-Strategie des Terrors Rom (Italien) | 29. März 2016
In 15 Jahren ist, Der islamische Terrorismus, im Westen zu einer sich wiederholenden Tatsache geworden, trotz (oder wegen?) einer vorzüglichen Kriegsmaschinerie, welche er rechtfertigt. Man kann diese Ereignisse lesen wie das Entstehen einer nicht koordinierten Verhaltensweise von "gefährlichen Einzelgängern", hervorgegangen aus demselben sozialen Milieu. Man kann sie aber auch interpretieren als die Frucht einer strukturierten Organisation, die aus dem Drang einfacher Ausführender in diesem sozialen Milieu schöpft. Aber es gilt zur Kenntnis zu nehmen, so erinnert der Geograph Manlio Dinucci, daß diejenigen, welche die Fäden ziehen, nicht die Islamisten sind, sondern ganz sicher diejenigen, welche alle Macht bei sich monopolisieren und vorgeben diese zu (...)