Voltaire Netzwerk
Brennpunkt
Untersuchungen, Kernanalysen, Eigenständige Synthesen
 
 
 
 
Der ernste Rückgang der französischen Diplomatie
Frankreich will die „syrischen Rebellen“ bewaffnen!
von André Chamy
 
 
 
 
 
 
 
 
Verurteilung des Krieges in Mali und Denunzierung des neokolonialen Komplotts des Westens Brüssel (Belgien) | 3. Februar 2013
Am 11. Januar 2013 löst Frankreich eine Militärintervention in Mali aus, in einem afrikanischen Land, wo fast die Hälfte die Bevölkerung von weniger als 1,25 Dollar pro Tag lebt. Die Gründe, die Paris anführt, um diesen Vorgang zu rechtfertigen, setzen tatsächlich die von der Administration Bush Jr. geliebte Rhetorik des ’Krieg gegen den Terror’ fort. Am 17. Januar offenbarte der unabhängige Abgeordnete Laurent Louis vor dem belgischen Parlament die tatsächlichen Ziele der Intervention. Als einziger belgischer Abgeordneter, der die Unterstützung der französischen Intervention von Belgien verweigert, erinnert Laurent Louis auch, dass die westlichen Länder - darunter Frankreich – in Libyen und auch noch immer in Syrien die Dschihadisten unterstützen, die Paris behauptet, heute in Mali bekämpfen zu (...)
 
 
Folter als Quelle für Informationen
Abou Zubeida: „Verräter der Al-Kaida“
von Kevin Ryan
 
Das Verständnis der großen historischen Krisen auf die Probe gestellt Urbino (Italien) | 16. Januar 2013
Die Französische Revolution? "Ein Wahnsinn satanischer Besessenheit" für Baader, ein "Virus einer neuen unbekannten Art" laut Tocqueville. Mitten im 20. Jahrhundert werden der Franzose François Furet und der Amerikaner Richard Pipes ihren Lesern den Satz von Tocqueville wieder auftischen, um das revolutionäre Russland zu beschreiben. Nach dieser vereinfachenden Logik, ist es wahrscheinlich, dass die Meinung von Jacques Roux: "Gleichheit ist nur ein unnützes Phantom, wenn der Reiche, durch Monopol, Recht auf Leben und Tod über Seinesgleichen hat", einfach für verrückt gehalten wird. Der Philosophieprofessor Domenico Losurdo zeigt uns, dass es immer leichter war und viel weniger peinlich, den großen historischen Krisen einfach Wahnsinn zu unterschieben - kollektiven oder individuellen - anstatt ihren politischen und sozialen Kontext zu (...)
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Dagestan: Syrien kommt nach Russland... Frankfurt am Main (Deutschland) | 4. Oktober 2012
Die Ermordung des angesehensten religiösen Sufi-Führers in Dagestan, Russlands unsichere Kaukasusgegend, geschieht gerade wenn Salafi-Dschihadisten in Libyen einen US-Botschafter ermorden, der eigentlich ein wichtiger Beteiligter in der Absetzung von Gaddafi war und in der Machteinsetzung der salafistischen Muslimbruderschaft und der Dschihadisten war. In der ganzen islamischen Welt ist heute eine Hasswelle im Namen des islamischen Fundamentalismus entfesselt worden, die einen neuen Weltkrieg bringen könnte. Das ist die Konsequenz des Greater Middle East Projekt, das 2010 ins Spiel kam und zuvor von Kreisen in Washington, London und Tel Aviv ausgebrütet wurde. Manipulieren von religiösem Eifer ist ein explosiver Cocktail wie F. William Engdahl hier (...)