Voltaire Netzwerk
Brennpunkt
Untersuchungen, Kernanalysen, Eigenständige Synthesen
 
 
 
 
 
 
 
Diplomatischer Sieg von Wladimir Putin
von Alfredo Jalife-Rahme
Diplomatischer Sieg von Wladimir Putin Mexiko-Stadt (Mexiko) | 6. Juni 2015
" Wer viel beginnt, zu nichts es bringt " wird gesagt. Zugleich mit dem Iran verhandeln wollen, den "Nahen und mittleren Osten" und die Ukraine zerstören, Russland ruinieren, China einkreisen und bedrohen, und neue Kriege in Lateinamerika vorbereiten, da mussten die Vereinigten Staaten dann ein paar Schritte rückwärtsgehen. Um ihre europäischen Vasallen zu beruhigen entsandte Kaiser-Obama seinen vertrauenswürdigen Kerry nach Sotschi, um mit Rebellenführer Putin wieder Gespräch aufzunehmen, wobei er sich seit einem Jahr weigerte, ihm nur einen einzigen Blick zu gönnen. Es wurde vereinbart, das Geschäft wieder aufzunehmen (und EU-Sanktionen aufzuheben, sobald die US-Multis serviert sind), Novorossia in Ruhe zu lassen und eine Übergangsregierung in Syrien zu (...)
 
 
 
 
 
 
Der US-amerikanische Tiefe Staat
von Peter Dale Scott
Der US-amerikanische Tiefe Staat Ottawa (Canada) | 15. Mai 2015
Seit den Ereignissen des 11. September 2001 haben wir unsere Leser oft aufmerksam gemacht auf die Existenz eines „Tiefen Staates“ in den USA, der unabhängig ist vom Weißen Haus und mitunter dazu fähig, ihm seinen Willen aufzuzwingen. Dies zu wissen ist nach unserer Auffassung unbedingt notwendig, um die Politik der Vereinigten Staaten zu verstehen. Wenn allerdings die Existenz dieses „Tiefen Staates“ vom Weißen Haus noch offiziell zugegeben wird, so bestreitet es aber dessen Unabhängigkeit. Professor Peter Dale Scott – der den „Tiefen Staat“ seit langer Zeit erforscht – hat dessen Aktivitäten bei vier wichtigen Ereignissen erläutert. Er widmet ihm ein Buch, dessen französische Übersetzung Anfang Mai erschienen ist, und diesen Artikel, der bestimmte Argumente daraus (...)
 
 
 
Amerika weigert sich gegen seine blaugekleideten «Todesschwadronen» einzuschreiten Washington, D. C. (USA) | 7. Mai 2015
Media-Experten und Politiker bezeichnen die, nach dem Tod von dem afro-amerikanischen Freddie Gray durch Rückgratbruch während des Polizeigewahrsams, in Baltimore ausgebrochene Gewalt, einen „Aufruf zum Erwachen“. Diese selbsternannten «Experten» des sozialen Zusammenbruchs der Armen, meistens von der afroamerikanischen Arbeiterklasse der ganzen Vereinigten Staaten, hüten sich jedoch über die wahren Gründe zu sprechen, warum in Groß- und Provinz-Städten überall in Amerika Proteste jedes Mal ausbrechen und sich in Unruhen umwandeln, wenn junge Afro-Amerikaner von der Polizei ermordet werden. Wie die faschistischen Diktaturen in Lateinamerika in den 1960er, 70er und 80er Jahren ist die Polizei von Amerika inzwischen voller «Todesschwadronen». Uniformierte Gesetzdurchführungs-Offiziere agieren nun als Richter, Geschworene und Henker und verteilen Todesurteile in den Straßen von Ferguson, Missouri, ein Vorort von St. Louis; in New York City; in North Charleston, South Carolina; in Baltimore; und in (...)
 
 
 
 
 
 
Obamas «Diplomatie» verbirgt sein Drangsalieren auf den Jamaika und Panama-Gipfeln Washington, D. C. (USA) | 17. April 2015
U.S. Präsident Barack Obama hatte auf dem CARICOM-Gipfel in Jamaika (Karibischen Gemeinschaft und Gemeinsamen Markt) und auf dem Gipfel der Staaten von Amerika in Panama eine Reihe von unangenehmen Begegnungen mit lateinamerikanischen und karibischen Führern. In Jamaika waren Staatsmänner wie Premierminister Roosevelt Skerrit der Republik Dominica anwesend. Skerrit hatte Obamas Sanktionspolitik gegen Dominicas Verbündeten Venezuela verurteilt und auch Washingtons Appell, dass die Regierung unter der Leitung von Präsident Nicolas Maduro eine Bedrohung für die nationale Sicherheit der USA sei. Obama und seine Berater mussten peinlicherweise die Anklage gegen Venezuela für Bedrohung der nationalen Sicherheit während beider Gipfel „zurückfahren“.
 
 
 
 
 
Der Neo-Con Versuch, die Geschichte des zweiten Weltkrieges neu zu schreiben Washington, D. C. (USA) | 25. März 2015
Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion widmete der ehemalige US-Präsident und vorheriger Kalter Krieger Richard Nixon die letzten verbleibenden Jahre seines Lebens der Aufgabe, damit Russland seinen richtigen Platz in der internationalen Gemeinschaft findet. Nixon beriet den damaligen Präsidenten Bill Clinton, wie mit der Russischen Föderation, dem international anerkannten Nachfolge Staat der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken, richtig umzugehen sei. Eine Sache, die Nixon nie geduldet hätte, ist die aktuelle neokonservative Vorliebe, Russland seine große Verdienste am Sieg des zweiten Weltkriegs abzusprechen - in Russland als der große vaterländische Krieg bezeichnet - den Sieg der Alliierten über das Nazi-Deutschland. Die heutigen Staatsmänner der Vereinigten Staaten und ihre Gefährten in Großbritannien, Osteuropa und anderen Ländern würden sich daher selbst von Nixon wegen ihrer Absage, an der jährlichen in Moskau stattfindenden 9. Mai Siegestags-Zeremonie teilzunehmen, getadelt (...)