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Bruch auf dem G-20 Gipfel in Brisbane
von Alfredo Jalife-Rahme
Bruch auf dem G-20 Gipfel in Brisbane Mexiko-Stadt (Mexiko) | 25. November 2014
Für Alfredo Jalife war der G-20 in Brisbane nicht das Theater einer Isolation Russlands, sondern eine immer stärkere ausgeprägte Kluft zwischen den Mitgliedern der BRIC-Staaten einerseits und den Verbündeten von Washington andererseits. Die Ersten konstatierten zuerst die Bösgläubigkeit der Abendländler, die sich im Jahr 2010 in Seoul zu einer nie durchgeführten Reform des IWF engagiert hatten. Daher haben sie ihre gemeinsamen Interessen und ihre Entscheidung wieder behauptet, ein alternatives internationales System zu schaffen. Außerdem scheint es, als sei die Unerbittlichkeit der atlantischen Medien, die vorzeitige Abreise von Präsident Putin zu verspotten, dazu da, um die Gerüchte über ein mögliches Attentat gegen ihn zu verbergen.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Hinter dem Anti-Terror-Alibi, der Gaskrieg in der Levante Damaskus (Syrien) | 3. Oktober 2014
Wenn auch alle dem Anti-Terrorismus-Diskurs von Washington und seinen Verbündeten im Golf zustimmen, versteht jeder, dass er nur eine rhetorische Rechtfertigung für einen Krieg ist, der andere Ziele verfolgt. Die Vereinigten Staaten behaupten, das islamische Emirat [IE], das sie selbst erstellt haben, zerstören zu wollen und welches für sie die für den Umbau des "Erweiterten Nahen Ostens“ notwendige ethnische Reinigung unternimmt. Noch seltsamer, sie behaupten, das IE in Syrien mit der gemäßigten Opposition, die aus den gleichen Dschihadisten besteht, bekämpfen zu wollen. Schließlich haben sie in Raqqa Gebäude zerstört, die zwei Tage zuvor von dem islamischen Emirat evakuiert worden waren. Für Thierry Meyssan geht hinter diesen offensichtlichen Widersprüchen der Gaskrieg (...)