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Untersuchungen, Kernanalysen, Eigenständige Synthesen
 
 
 
Bilanz und Perspektiven von Donald Trump Buenos Aires (Argentine) | 5. Dezember 2017
Es ist ein großer Fehler, Präsident Trump nach den Kriterien der herrschenden Klasse in Washington zu beurteilen, indem man die Geschichte und Kultur der Vereinigten Staaten nicht berücksichtigt. Es ist ein anderer Fehler, seine Handlungen mit europäischen Maßstäben zu interpretieren. So hat seine Verteidigung der Waffenbesitzer oder der rassistischen Demonstranten in Charlottesville nichts mit Extremismus-Unterstützung zu tun, sondern nur mit der Förderung der Bill Of Rights. Thierry Meyssan erläutert die Meinungsströmung, die er vertritt und gibt einen Überblick über seine sehr wichtigen wirtschaftlichen, politischen und militärischen Leistungen. Er wirft auch die Frage der Grenzen des US-politischen Denkens auf und die Risiken, die bei der Demontage des "amerikanischen Imperiums" entstehen (...)
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Laut Emmanuel Macron ist die Zeit der Volkssouveränität vorbei Damaskus (Syrien) | 6. September 2017
Mit seiner grundlegenden Rede vor den ranghöchsten französischen Diplomaten hat Präsident Macron seine Weltvorstellung vorgestellt und wie er die ihm zur Verfügung stehenden Werkzeuge verwenden will. Ihm zufolge gebe es keine Volkssouveränität mehr, weder in Frankreich noch in Europa, also auch keine nationalen oder supranationalen Demokratien. Es gebe auch kein kollektives Interesse der Republik mehr, sondern nur einen vielfältigen Katalog von Dingen und Ideen, die Gemeingut bilden. Mit der Beschreibung der neuen Arbeit seiner Botschafter teilte er ihnen mit, dass sie nicht mehr die Werte ihres Landes verteidigen, sondern Gelegenheiten ausmachen sollen, um im Namen des Europäischen Leviathans zu handeln. Er behandelte manche Konflikte genauer und entwickelte ein Programm der wirtschaftlichen Kolonisation der Levante und (...)