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Übersetzung

Horst Frohlich

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Amerika weigert sich gegen seine blaugekleideten «Todesschwadronen» einzuschreiten Washington, D. C. (USA) | 7. Mai 2015
Media-Experten und Politiker bezeichnen die, nach dem Tod von dem afro-amerikanischen Freddie Gray durch Rückgratbruch während des Polizeigewahrsams, in Baltimore ausgebrochene Gewalt, einen „Aufruf zum Erwachen“. Diese selbsternannten «Experten» des sozialen Zusammenbruchs der Armen, meistens von der afroamerikanischen Arbeiterklasse der ganzen Vereinigten Staaten, hüten sich jedoch über die wahren Gründe zu sprechen, warum in Groß- und Provinz-Städten überall in Amerika Proteste jedes Mal ausbrechen und sich in Unruhen umwandeln, wenn junge Afro-Amerikaner von der Polizei ermordet werden. Wie die faschistischen Diktaturen in Lateinamerika in den 1960er, 70er und 80er Jahren ist die Polizei von Amerika inzwischen voller «Todesschwadronen». Uniformierte Gesetzdurchführungs-Offiziere agieren nun als Richter, Geschworene und Henker und verteilen Todesurteile in den Straßen von Ferguson, Missouri, ein Vorort von St. Louis; in New York City; in North Charleston, South Carolina; in Baltimore; und in (...)
 
 
 
 
 
 
 
Obamas «Diplomatie» verbirgt sein Drangsalieren auf den Jamaika und Panama-Gipfeln Washington, D. C. (USA) | 17. April 2015
U.S. Präsident Barack Obama hatte auf dem CARICOM-Gipfel in Jamaika (Karibischen Gemeinschaft und Gemeinsamen Markt) und auf dem Gipfel der Staaten von Amerika in Panama eine Reihe von unangenehmen Begegnungen mit lateinamerikanischen und karibischen Führern. In Jamaika waren Staatsmänner wie Premierminister Roosevelt Skerrit der Republik Dominica anwesend. Skerrit hatte Obamas Sanktionspolitik gegen Dominicas Verbündeten Venezuela verurteilt und auch Washingtons Appell, dass die Regierung unter der Leitung von Präsident Nicolas Maduro eine Bedrohung für die nationale Sicherheit der USA sei. Obama und seine Berater mussten peinlicherweise die Anklage gegen Venezuela für Bedrohung der nationalen Sicherheit während beider Gipfel „zurückfahren“.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Der Neo-Con Versuch, die Geschichte des zweiten Weltkrieges neu zu schreiben Washington, D. C. (USA) | 25. März 2015
Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion widmete der ehemalige US-Präsident und vorheriger Kalter Krieger Richard Nixon die letzten verbleibenden Jahre seines Lebens der Aufgabe, damit Russland seinen richtigen Platz in der internationalen Gemeinschaft findet. Nixon beriet den damaligen Präsidenten Bill Clinton, wie mit der Russischen Föderation, dem international anerkannten Nachfolge Staat der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken, richtig umzugehen sei. Eine Sache, die Nixon nie geduldet hätte, ist die aktuelle neokonservative Vorliebe, Russland seine große Verdienste am Sieg des zweiten Weltkriegs abzusprechen - in Russland als der große vaterländische Krieg bezeichnet - den Sieg der Alliierten über das Nazi-Deutschland. Die heutigen Staatsmänner der Vereinigten Staaten und ihre Gefährten in Großbritannien, Osteuropa und anderen Ländern würden sich daher selbst von Nixon wegen ihrer Absage, an der jährlichen in Moskau stattfindenden 9. Mai Siegestags-Zeremonie teilzunehmen, getadelt (...)