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Teil 3 von 3

Der Mythos Moderater Kurdischer Rebellen

Im dritten und letzten Teil ihrer Untersuchung des Anspruches einen Kurdischen Staat außerhalb der historischen kurdischen Territorien und zum Nachteil von Arabischen und Christlichen Bevölkerungsteilen, macht Sarah Abed eine erschreckende Beobachtung. Dieser Artikel mag für manche unserer Leser einseitig erscheinen. Indessen sind alle beobachteten Fakten korrekt und können ohne Schwierigkeiten überprüft werden.

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- Teil 1 : „Die Kurden: Washingtons Massen-Destabilisierungs-Waffe in Mittel-Ost“.
- Teil 2 : „Die Kurdische Connection: Israel, ISIS und USA Anstrengungen zur Destabilisierung des Iran

Kurden und Assyrer: Eine Stürmische Vergangenheit und Gegenwart

Vieles von dem, welches die Kurden als ihre eigene und einzigartige Kultur beanspruchen ist aktuell entliehen von älteren Kulturen, wie der Assyrer, der Armenier, und der Suryoyes. In der Tat gehörte der größte Teil des Landes in der Ost-Türkei, welches die Kurden als das Ihre beanspruchen, den Armeniern. So es ist wenig überraschend, dass die Kurden den Türkischen Völkermord an den Assyrern [1] und 1915 den Völkermord an den Armeniern unterstützten [2].

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Eine Gruppe Männer exhumiert die Überreste von Opfern des Armenischen Völkermords der Neuzeit, Deir ez-Zor, Syrien 1938.
© Armenian Genocide Museum Institute

Dieser Völkermord, auch bekannt als “Shato du Seyfo” oder "Jahr des Schwertes", betraf Christen des Ottomanischen Reiches während des ersten Weltkrieges, hauptsächlich im Jahr 1915 [3]. Als Ergebnis wurde die Assyrische Bevölkerung um mehr als 75% reduziert.

Auf den Ebenen Ninivehs im Nord-Irak hausen die Kurden in Städten wie "Dohuk" (ehemals bekannt unter den Assyrern als Nohadra). Aber diese Städte sind nur deswegen "ihre", weil sie erst seit relativ kurzer Zeit hier präsent sind.

Werden die Kriterien kultureller Identität und diejenigen von Jahrtausende währender historischer Authenzität angewandt, dann sind und waren diese Landstriche einzig und allein Assyrisch. Den Kurden wurden dieses Land im wesentlichen in den frühen 1970ern "gegeben", mit dem Zweck ihre Augen von den Öl-reichen Landstrichen rund um die Irakische Stadt Kirkuk abzulenken. Zu diesem Zweck gab es in großem Maßstab Umsiedelungen von Kurden nach Dohuk, welche, oft mit Gewalt, Assyrer, die bei weitem größere legale und historische Ansprüche an diese Landstriche hatten, vertrieben.

Dies ist eine Taktik, welche gewöhnlich von den Kurden benutzt wird, wenn sie versuchen, ihrem "heiligen Streben" einen Kurdischen Staat zu etablieren, Beweiskraft zu verleihen - zu etwas was zu keinem Zeitpunkt in der Geschichtsschreibung auch nur existiert hat. Indem sie "Kurdistan" als, jeglichen Platz an welchem irgendwann Kurden gehaust haben, definieren, scheinen sie nach der Maxime vorzugehen "Besitz ist bereits 90% des Rechts" - was zwar bei der Feststellung der strafrechtlichen Verantwortung funktionieren mag, aber nicht so gut bei der Festlegung eines Heimatlandes.

In den frühen 1970ern gerieten die Kurden von Niniveh, was man familiär ausgedrückt nennen könnte, seitens der USA in den Interessenfokus als Schachbrettfiguren benutzt zu werden. In diesem Moment verrieten sie ihr Gastland, als die USA - wenn auch durch ihre Marionette, den Schah des Iran - begann sie zu bewaffnen und zu ermuntern sich gegen ihre Regierung zu erheben.

Die Irakische Regierung griff hart durch, was zur Folge hatte, dass viele Kurden ihr Land, welches sie erst kürzlich erworben hatten, verlassen mussten. Irak und Iran erreichten eine diplomatische Lösung und die Kurden hatten, wie das Sprichwort sagt, die Sache auszubaden, was zu einem sich wiederholenden Szenario wurde. Nahezu das genau gleiche Phänomen ereignete sich in den 1980ern und 1990ern als während des ersten Golfkrieges eine No-Fly-Zone etabliert wurde, welche den Kurden eine handfeste Maßnahme von internationalem Schutz und Unterstützung garantierte.

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Kurdische Guerrillas der Kurdisch-Demokratischen Partei bewachen die Zufahrt nach Irbil, Irak, 1. Sept. 1996, nachdem sie am 31. August 1996 die Kurdische Hauptstadt von der rivalisierenden Patriotic Union of Kurdistan erobert hatten. Die Truppen Saddam Husseins stürmten Irbil um eine Kurdische Gruppe, die Patriotic Union of Kurdistan zu vertreiben und ihrem Rivalen die KDP den Einzug zu ermöglichen. Interne Auseinandersetzungen haben lange die geschätzten 20 Millionen Kurden beschäftigt, die in einer bergigen Gegend leben, in welcher die Grenzen von Syrien, Türkei, Iran, Armenien und Aserbeidjan aufeinander treffen.
© Anatolia

"Trotz der Unterdrückung, unter welcher die Kurden seitens der Türkei zu leiden hatten, haben sie nicht gelernt toleranter zu werden. In der Kurdisch-Autonomen Region des Nord-Irak handelt die Kurdische Regierung (KRG) in genau derselben Weise, wie die Türkische Regierung vor 90 Jahren gegen Kurden und Assyrer vorgegangen ist. Berichte von systematischem Gewaltmißbrauch gegen Assyrer innerhalb des Kurdischen Autonomiegebietes im Irak nehmen zahlenmäßig konstant zu. Es handelt sich um organisierte Drangsalierungen, die von den Kurdischen Autoritäten gebilligt werden. Das Ziel ist offensichtlich dasselbe, wie das der Türken. Die Assyrer, die seit mehr als 7000 Jahren in diesen Teilen des Landes gelebt haben, zu assimilieren oder zu vertreiben." So schrieb Augin Haninke in ihrem Artkel "Die Kurden: Opfer mit den Assyrern und Unterdrücker der Assyrer [4].


David Jindo - Assyrischer Führer - 2015 ermordert von YPG-Kräften -
Warum die Niniveh-Ebene und [Khabour
uns gehören. Dies ist unser Land

Wie in diesem Video erläutert folterten und ermordeten Kurdische Sicherheitskräfte in Syrien den Kommandeur der Assyrischen Miliz David Jindo nach einer falschen Einladung unter dem Vorwand der Zusammenarbeit. Dies war eine Aktion derselben Art wie 1918 die Ermordng der Assyrischen Patriarchen Mar Shimun IIX Benyamin durch den Kurdischen Führer Simko Shikak, als dieser den Patriarchen in sein Haus einlud.

Die Kurdische Regional Regierung (KRG) des Nord-Irak behauptet, dass sie 25 Mrd $ Schulden habe, obwohl sie selbst Öl-Verkäufe ausgehandelt und bedeutende Summen aus dem Ausland erhalten hat [5]. Es stellt sich somit die Frage, wie groß die Korruption in der Kurdischen Administration ist, dass sie in der finanziellen Situation sein können, in welcher sie behaupten zu sein. Das hat sich auf die Bedingungen ausgewirkt, unter welchen es kleinen Hilfsorganisationen möglich ist Hilfe an Assyrer und Jesiden, die mutmaßlich unter der Regierung der KRG leben, zu verteilen.

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Von Wahnwitz revidierte Version des Satzes "Mesopotamien: Die Wiege der Zivilisation" Dieses Schild steht in der Nähe des Assyrischen Kulturerbes von Kinis in der Provinz Dohuk. Derartige Stätten sind typischerweise unbewacht und werden oft vandalisiert.
Courtesy of Assyrian International News Agency (AINA)

2011 ermutigten Immane in Dohuk Sunnische Kurden Christliche Kirchen und Geschäfte zu zerstören. Als Antwort wurden Läden angegriffen und Clubs von Mobs die in die Hunderte gingen belagert. Hotels und Restaurants wurden mit Handfeuerwaffen angegriffen. [6].

In den letzten Jahren haben Kurden fortgesetzt unaufrichtig gegenüber Christlichen Minderheiten inklusive Assyrer und sogar Jesiden gehandelt. Ihre Missachtungen gingen weit über historischen Revisionismus hinaus - ein Beispiel davon kann in den Bildern unten betrachtet werden. Dies war ebenso der Fall, als sie im frühen 19. Jahrhundert Zuflucht nahmen im Nord-Irak und dabei dazu übergingen Araber und Armenier aus zahlreichen Städten zu vertreiben.

Der Horror heutigen Tags, wenn Kurden Daesh erlauben Assyrer zu ermorden.

Im Juli 2014 als Daesh seinen Einfall auf Irakisches Gebiet begann, begann die Kurdisch Demokratische Partei (KDP) die systematische Entwaffnung der Assyrer und diverser anderer ethnischer Gruppen, sodass sie deren Waffen für ihre eigenen Kämpfe nutzten konnten.

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Ein Entwaffnungsbefehl, welcher von der KRG in den Städten der Ebene von Niniveh in Umlauf gebracht wurde

Noten zirkulierten die bei Zuwiderhandlung schwere Strafen androhten. Zusicherungen wurden abgegeben, dass die Peshmerga einen gewissen Grad von Schutz gewähren würde.

Aber als Daesh vorrückte nahm die Peshmerga die Waffen und floh, wobei sie dem Beispiel der Irakischen Armee folgte.

Dies ließ die Assyrer und Jesiden ohne Mittel für Widerstand oder um sich selbst gegen Daesh zu verteidigen. Es tauchten sogar Berichte auf von ebendiesen Peshmergas, welche Jesiden niederschossen, die versuchten sie an der Flucht mit allen ihren Waffen zu hindern.

Haydar Shesho, ein Jesidischer Kommandant, dem es gelang sich von der Irakischen Regierung Waffen zu beschaffen, wurde von der Autoriäten der KDP festgenommen wegen "Organisierens einer "illegalen" Miliz".

Diese Szene wiederholte sich überall im ganzen Land, wodurch 150.000 Assyrer gezwungen wurden aus ihrem angestammten Land zu fliehen.

Diese Aktionen können nur als von der Kurdischen Führung abgekartete Machenschaft betrachtet werden um fremden Streitkräften zu ermöglichen diese Gebieten mit Gewalt von allen nicht-Kurdischen Anwohnern zu säubern um dann, mit der Hilfe ihrer US-Alliierten "ihr Land zu befreien" und in Besitz nehmen zu können.


Assyrer bitten um internationale Hilfe

Am 13. April 2016 hinderten Kurdische Sicherheitskräfte hunderte Assyrer sich an einem Protest vor dem Gebäude der KRG zu beteiligen. Der Protest war geplant als Antwort auf die beginnende Konfiszierung von Assyrischem Land durch Kurden im Nord-Irak.

Viele Zeugenaussagen sind inzwischen aufgetaucht, wie eine Aussage vor dem Britischen Parlament von dem ex-Gefangenen Jesiden Slwa Khalaf Rasho, in welcher er sagte, daß die Peshmerga, begierig als Erste vor den jesidischen Zivilisten zu fliehen, sich geweigert habe zu bleiben und Jesiden zu beschützen oder ihnen wenigstens ihre Waffen zu lassen. Sie hatten sogar den Jesiden beruhigt, dass sie in Ihre Häuser zurückkehren sollten, wo sie verteidigt werden würden.

Manche Peshmerga begannen schließlich auf Jesiden zu feuern - wobei einige getötet wurden - als ihre Proteste stark anschwollen um den Weg für ihre Fahrzeug-Konvoys freizuhalten, damit diese ungehindert passieren konnten. Yazda, eine Organisation die um die Anerkennung des Völkermords an den Jesiden kämpft, schrieb in ihren letzten Bericht im Januar 2016: "Wären sie [die Jesiden] auch nur für einen Tag verteidigt worden, so hatten sie sicher evakuiert werden können und die Katastrophe der Massaker und Versklavungen hätte abgewendet werden können."

Das Folgende ist ein Auszug aus der Zeugenaussage von Rasho vor dem Britischen Parlament in welchem er um Hilfe bat, nachdem er einer acht Monate dauernden Sklaverei, Schändung und mehreren Selbstmord-Versuchen bei Daesh entronnen war [7].

"Mein Name ist Salwa Khalaf Rasho. Ich bin 1998 geboren und war Beamter im neunten Grad. Ich führte ein einfaches Leben mit meiner Familie bis zu dem Tag als Daesh am 3. August 2014 Shengal angriff. Ich liebte meine Stadt Shengal sehr. Ich war aufgewachsen unter dem Prinzip der Koexistenz aller Gemeinschaften in der Gesellschaft unabhängig von Religion oder Sekte der jemand angehörte, denn die Werte meiner Religion erlauben mir nicht andere zu hassen oder zu diskriminieren.

Deshalb war Shengal bekannt als die Stadt der Toleranz und ethnischen Vielfalt. Was geschah war schockierend und unerwartet, denn wir betrachteten Daesh als unsere Brüder. Damit meine ich die Arabischen Stämme der Dörfer, die zu Shengal gehören. Plötzlich wurden sie zu Monstern und Wölfen. Sie kollaborierten mit Daesh, wenn Jesidische Frauen und Kinder versklavt und Männer ermordet wurden.

In meiner Stadt waren etwa 9000 Peshmergas, die mit unterschiedlichsten Waffen bewaffnet waren. Sie sagten zu uns, "wir werden Shengal schützen und verteidigen und Daesh wird nur über unsere Leichen nach Shengal eindringen können. Wir werden Shengal bis zur letzten Kugel verteidigen."

Unglücklicherweise rannten sie ohne Widerstand weg und ohne uns zu warnen oder uns den Zivilisten auch nur einen Hinweis zu geben, damit wir uns davor hätten retten können in die Arme der Monster von Daesh zu fallen. So überließen sie uns Frauen und Kinder kaltblütig unserem Schicksal. Ich und meine Leute versuchten in die Berge zu fliehen wie die Anderen." Sieh: Wie Kurden Assyrische Christen entwaffneten und sie Daesh überließen:

Eine Geschichte von Menschenrechtsverletzungen

Im Lichte dieses Horrors sollte es leicht verständlich sein, warum die Kurden ein starkes Interesse daran haben die Geschichte von Arabern, Assyrern oder Armeniern als ihre eigene auszugeben. Wenn sie dabei scheitern verlegen sie sich oft darauf jegliche relevante Historie überhaupt zu vernichten. In dieser Hinsicht arbeiten sie ähnlich wie Daesh.

Jedes Mal, wenn die Kurden bei einem Angriff gegen die Türkei scheiterten, würden sie sich nach Syrien zurückziehen und versuchen Syrisches Land als ihr eigenes zu deklarieren. Im Augenblick versuchten sie die Syrische Stadt Ayn al Arab zu beanspruchen indem sie es "Kobani" nennen. Der Name wird abgeleitet von dem Word "company" und bezieht sich auf eine Deutsche Eisenbahngesellschaft, welche die Konya-Baghdad Bahn baute. Genauso beanspruchten die Kurden Al Qamishli, eine weitere Syrische Stadt, als ihre illegale Hauptstadt und benannten es um in Qamishlo [8].

Es ist erwähnenswert, dass die Kurden in Nordost-Syrien, welches sie als ihr Land bezeichnen, noch nicht einmal in der Mehrzahl sind. Zum Beispiel im Gouvernat von Al Hasakah beträgt ihr Bevölkerungsanteil etwa 30 bis 40 Prozent. Dieser Anteil ist seit dem Ausbrechen des aktuellen Syrien-Konfliktes noch zurückgegangen, da viele Kurden in Europäische Länder geflohen sind.

Die Meisten von Ihnen sind nach Deutschland geflohen wo sie etwa 1,2 Millionen zählen, etwas weniger als Kurden in Syrien leben. Trotzdem scheinen sie dort nicht zu versuchen Unabhängigkeit zu beanspruchen. Das versuchen sie nur in den Ländern des Mittleren Ostens, die ihnen Zuflucht in all den Jahren gegeben haben - diesen Ländern wollen sie in den Rücken fallen statt ihnen für ihre Gastfreundschaft zu danken.

Die sehr anfechtbaren Unterstellungen von Amnesty International gegen die Syrische Regierung und die Syrisch-Arabische Armee können nicht als bare Münze genommen werden ohne weitere erhärtende Berichte [9]. Wenn sie auch manchmal wahrheitsgemäß berichten, so wie sie 2015 einen Bericht herausgaben, der die YPG, die Miliz der Syrisch-Kurdischen Bevölkerung einer Reihe von Menschenrechtsverletzungen beschuldigte [10].

"Diese Verletzungen beinhalten gewaltsame Vertreibung, Zerstörung der Häuser sowie die Enteignung und Zerstörung der gesamten Anwesen," dokumentierte die Gruppe. "In manchen Fällen wurden ganze Dörfer platt gemacht, offensichtlich als Wiedergutmachung für die Unterstützung durch ihre Arabischen oder Turkmenischen Mitglieder für diejenige Gruppe welche sich selbst Islamischer Staat (IS) nennt oder staatenlose bewaffnete Gruppen". Amnesty International hat ebenso den Einsatz von Kindersoldaten dokumentiert, wie Lama Fakih, ein Senior Krisen-Betreuer für die Gruppe berichtet.

Die Kurden behaupten, dass ihr "Kurdistan" "multikulturell und multireligiös" ist, was unredlich ist, wenn berücksichtigt wird, dass diese zusätzlichen Kulturen aus Menschen bestehen die nun mitten unter einer Kurdischen Mehrheit in Gegenden wohnen, welche die Kurden mit Gewalt einnahmen. Diese Menschen sehen sich seitdem einer Perspektive gegenüber als Stimmen ohne Wert bei einer Kurdischen Unabhängigkeit, denn selbst wenn sie alle mit "Nein" stimmten, würden sie von der Kurdischen "JA" Mehrheit überstimmt und als Ergebnis würden sie sich selbst als Gegenstand unter einer Kurdischen Regierung und Agenda wieder finden.

Warum sind sie Staatenlos?

Das Sykes-Picot-Abkommen, offiziell bekannt als das Klein-Asien-Abkommen, war 1916 ein Geheimabkommen zwischen Großbritannien und Frankreich, welchem das russische Reich zustimmte [11]. Es legte die Grenzen fest für Länder wie Syrien, Irak und Jordanien, aber die Kurden hatten nur geringen oder keinen Einfluß. Das Hauptziel dieses Abkommens für Franzosen und Briten war ihre eigene Macht und Einfluß in der Region zu stärken. Die Kurden bringen vor, dass ihnen damals Land versprochen worden war, aber dass sie dann in letzter Minute aus dem Geschäft ausgeschlossen worden seien.

Kurdische Geschichte im 20. Jahrhundert wird von einem zunehmenden Kurdischen Nationalismus unterstrichen, der das Ziel hat, in Übereinstimmung von dem Diktat von Sevres von 1920, ein unabhängiges Kurdistan zu gründen. Länder wie Armenien, Irak und Syrien waren in der Lage einen eigenen Staat auszubilden, aber das geplante Kurdistan war dem von Mustafa Kemal Atatürk neu gegründeten Staat der Türkei im Weg. Der Staat Kurdistan hat ganz einfach nie existiert.

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Nachdem die Irakische Armee die Gegend am 28. März 1991 bombardiert hatte um es von Kurdischen Rebellen zurück zu fordern, verlassen Kurden Kirkuk im Irak in Richtung Erbil.

Die einzigen Gegenden in welchen die Kurden in Mittel-Ost so etwas wie eine legale Autonomie etablieren konnten ist die Kurdische Regional Regierung (KRG) im Irak - wo Minderheiten von neuen Gesetzen geschützt werden - und von Israel [12].

Als Folge der Disparität zwischen Gegenden mit Kurdischen Siedlungen und den politischen und administrativen Grenzen der Region konnte keine generelle Übereinkunft unter Kurden bezüglich der Grenzen erzielt werden. Wie auch immer, das Diktat von Sevres wurde nie umgesetzt und wurde ausradiert durch das Diktat von Lausanne.

Es ist interessant festzuhalten, dass die Irakischen Kurden auf den reichen Ölfeldern des Landes siedeln [13]. Syriens Provinz Hasakah, welche die Kurden illegaler Weise als ihr Gebiet beanspruchen und welches ihre selbst-ernannte Hauptstadt, Al Qamishli beinhaltet - enthält ebenso einige der ergiebigsten Ölfelder Syriens. Deshalb ist es kein Zufall, dass die USA ihr Geld auf die Kurden setzen.

Unethische und gewalttätige Behandlung von Minderheiten besonders Christen.

Nach Rüdaw in einem Artikel von 2014, "erklärte letztes Jahr Ahmed Turk, ein türkischer Politiker, dass die Kurden auch ihren Anteil "von Schuld beim Völkermord haben", und entschuldigte sich bei den Armeniern. "Unsere Väter und Großväter wurden gegen Assyrer und Jesiden benutzt, genauso gut wie gegen Armenier. Sie verfolgten diese Völker; ihre Hände sind blutbefleckt. Wir als ihre Nachkommen entschuldigen uns." sagte Turk." [14].

1261 n.Chr. flohen, wie berichtet wird als "Das Kommen der Kurden" tausende von Assyrern aus der Ebene von Niniveh aus den Dörfern Bartillah, Bakhdida (Qaraqosh), Badna, Basihra und Karmlis in die Zitadelle von Arbil um einer namhaften Kurdischen Emigration zu entgehen. König Salih Isma’il hatte einer großen Zahl von Kurden befohlen aus den türkischen Bergen in die Ebene von Niniveh umzusiedeln. Assyrische Dörfer der Ebene wurden geplündert und tausende von Assyrern, die nicht in der Lage waren nach Arbil zu fliehen wurden von den neu ankommenden Kurden abgeschlachtet. Ein Nonnenkloster in Bakhdida wurde besetzt und seine Bewohner brutal massakriert. Ein Artikel der New York Times von 1915 beschreibt das Massenschlachten von Christen durch die Hände von Türken und Kurden.

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Ein Artikel der New York Times von 1915 beschreibt das Massenschlachten von Christen durch die Hände von Türken und Kurden.

Kurdische Stämme in der Türkei, Syrien und Iran führten regelmäßig Raubzüge und sogar paramilitärische Überfälle gegen ihre Christlichen Nachbarn während WK I durch. Die Kurden handelten im Einklang mit einer langjährigen Tradition eines von den Kurden wahrgenommenen Rechtes, Christliche Dörfer zu plündern. Sie waren für viele Grausamkeiten die gegen Assyrische Christen begangen wurden verantwortlich. Ein Kurdischer Stammeshäuptling ermordete den Patriarch der Kirche von Aast 1918 bei einem Verhandlungsessen, dessen Folgen zu einer weiteren Dezimierung der Christlichen Bevölkerung führte.

Kurdische Komplizenschaft bei Armenischen Völkermord

Der Armenische Völkermord wurde während und nach WK I ausgeführt und lief in zwei Phasen ab: Die Massen-Ermordung der kräftigen männlichen Bevölkerung durch Massaker und mittels Wehrpflicht der Zwangsarbeit unterworfen, gefolgt von der Deportation von Frauen und Kindern, den Älteren und den Kranken durch Todesmärsche, welche in die syrische Wüste führten [15]. Vorwärts getrieben von militärischen Eskorten wurde den Deportierten Nahrung und Wasser vorenthalten und sie wurden in periodischen Abständen ausgeraubt, vergewaltigt und massakriert.

Andere Einwohner und Christlich-Ethnische Gruppen, wie die Assyrer und die Ottomanischen Griechen, waren in ähnlicher Weise Vernichtungsziel der Ottomanischen Regierung beim Assyrischen Völkermord und beim Griechischen Völkermord und ihre Behandlung wird von manchen Historikern als Teil derselben Völkermord-Politik betrachtet, welche die Armenier traf. Die meisten Armenischen Gemeinschaften in der weltweiten Diaspora sind ein direktes Ergebnis dieses Völkermords.

In den Ost-Provinzen waren die Armenier Opfer der Launen ihrer Türkischen und Kurdischen Nachbarn, die sie regelmäßig zu hoch besteuerten, sie zu Raub und Kidnapping, zur Konvertierung zum Islam zwangen oder sie auf andere Weise ohne Störung durch die lokalen oder zentralen Autoritäten ausbeuteten.

Angefeuert von ihren Ottomanischen Herren, vergewaltigten, mordeten und plünderten Kurdische Stammesfürsten auf ihren Wegen durch die südöstlichen Provinzen wo sie seit Jahrhunderten nebeneinander gewohnt hatten, wenn auch unbehaglich, mit den Armeniern und anderen Nicht-Moslems. Henry Morgenthau [16], US-Botschafter in Konstantinopel während der Kulmination des Blutvergießens, beschrieb die Komplizenschaft der Kurden in seinen erschütternden Botschafter Morgenthau’s Memoiren von 1918 :

"Die Kurden sollen von ihren Bergdörfern herabfegen. sich auf die jungen Mädchen stürzen, ihre Schleier aufheben und die schöneren auf ihre Berge schleppen. Sie sollen alle Kinder die ihrer Fantasie gefallen stehlen und gnadenlos die ganze übrige Bevölkerung ausrauben... Während sie diese Verwüstungen anrichten, sollen die Kurden freizügig massakrieren und die Schreie der Frauen und alten Männer sollen den allgemeinen Horror begleiten." [17].

Diskriminierung der Feyli Kurden im Irak

Es ist wichtig zu wiederholen, dass es viele Kurden gibt, denen manche der präsentierten Charakterisierungen in dieser Analyse nicht zugeschrieben werden sollen oder dürfen. Es gibt Kurden, die sich in ihre aktuelle kulturelle Sozialität integriert haben und die Ideale der separatistischen Kurden zurückweisen. Ihre Interessen sind meist politischer Natur und spezifisch für die Nationen in welchen sie leben.

Diese sind nicht daran interessiert eine vereinigte Kurdische Nation in den vier Ländern welche sie besetzen, durch Balkanisierung, Landnahme, Genozid oder irgend eine andere Verletzung gegen die Menschlichkeit, die hier beschrieben wurden, zu etablieren. In der Tat sehen sich diese Kurden der Diskriminierung durch die Kurdischen Gemeinschaft ausgesetzt als Ergebnis ihrer Weigerung, die Errichtung eines Kurdischen Staates zu unterstützen.

Die Feyli Kurden im Nord-Irak sind ein Beispiel erster Ordnung. Viele von ihnen brachten ihren Widerstand gegenüber einem Referendum für Unabhängigkeit, welches von der KRG am 7. Juni 2017 angekündigt wurde zum Ausdruck, da sie befürchteten, es könne zu einer Eskalation der in der Gegend beginnenden Krise führen.

Haider al-Abadi, Iraks Premierminister legte die offizielle Stellung der Irakischen Regierung am 18. Juni dar [18], indem er sagte: "Das Kurdische Referendum auf Abspaltung ist illegal und die föderale Regierung wird es nicht unterstützen, finanzieren oder sich an ihm beteiligen."

Die USA [19] und Iraks Nachbarn, inklusive Türkei, Iran [20] und Syrien widersetzen sich der territorialen Teilung des Landes [21].

Fouad Ali Akbar, ein Feyli Mitglied des Baghdader Provinz-Rates, erläuterte Al-Monitor, "Es sind Shiitsche Kurden.. weder Schiiten noch Kurden sind den Rechtsansprüchen der Feylis gerecht geworden. Die meisten Feylis sind gemäßigt und von kultureller Vielfalt und dies hat sie davor bewahrt die Überzeugung der Kurden und Schiiten anzunehmen, die, aus ethnischen und sektiererischen Gründen, nie eine klare rechtsstaatliche Identität wollten mit normalen Rechten wie jeder andere irakische Bürger."

Feyli Aktivist Hassan Abdali sagte: "Wir die Feyli Kurden betrachten uns selbst als Iraker. Wir haben tiefe historische und soziale Wurzeln im Irak. Wir verteidigten das Land und seine Menschen in allen Irakischen Freiheitsbewegungen, in der Irakischen Revolte gegen die Briten und wir nahmen teil an der Kurdischen Bewegung und der Schiitischen Revolution und kämpften genauso gegen den Islamischen Staat (IS). Und wir sehen uns jetzt der Verfolgung durch Arabische und Kurdische nationalistischen Bewegungen ausgesetzt." [22]

Ali Akbar führte weiter bei Al-Monitor aus: "Die Mehrheit der Feylis weisen laut und deutlich auf die Folgen möglicher Vertreibung, Morden, Konfiszierung von Grund und systematischen Plündereien hin, welchen sie sich im Falle einer Unabhängkeitserklärung Kurdistans ausgesetzt sähen, als Folge der Drohungen, welche sie erhalten, wenn immer ein Disput zwischen der Zentralregierung und der KRG ausbricht."

Sarwa Abdel Wahid, Kopf eines KRG-Parlaments Blocks in Gorran (eine Irakisch-Kurdische Partei) sagte auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Repräsentanten der Feyli sowie Abgeordneten, "Das Referndum welches im September in Kurdistan abgehalten wird ist ein Referendum von Partisanen, welches nicht das Bestreben aller Kurden repräsentiert, wie es auch beim Gang durch die legalen nationalen Institutionen scheiterte."

Kurdischer Rassismus gegenüber Arabern - speziell Syrern

Der Finnische investigative Journalist Bruno Jantti beschrieb seine Erfahrungen während er im Kurdischen irak über Daesh recherchierte:

"Als ich im Irakischen Kurdistan arbeitete war ich schockiert von der Zunahme rückschrittlicher Verhaltensweisen inklusive Rassismus und Sexismus. Ich kam kürzlich aus dem Irakischen Kurdistan zurück, wo ich einige Wochen über den lslamischen Staat (IS) recherchierte. Während ich meistens in der Umgebung von Sulaymaniyah und Dohuk arbeitete konnte ich nicht helfen, aber eine große Anzahl gesellschaftlicher und kultureller Charakteristiken beobachten, die mich einigermaßen überrascht haben.

Es waren nicht gerade Taxi-Fahrer. Im Governorats-Gebäude von Sulaymaniyah fand es ein Offizier angemessen, uns für unsere Interviews in Flüchtlingslagern in der Umgebung vorzubereiten. Sie erzählte mir, wortwörtlich, dass Syrische Flüchtlinge sich über Alles beschweren." In einer anderen Stadt war ein Polizei-Offizier erstaunt und verärgert, dass meine Kollegen und ich selbst eine Arbeitserlaubnis für ein Lager, welches von Syrischen Flüchtlingen belegt war, beantragten. Der Polizeichef sagte: "Aber dies sind Syrische Flüchtlinge!" Er hielt die Verachtung in seiner Stimme in keiner Weise zurück.

Ich war mir vollbewußt, dass Kurdischer Nationalismus mit höchst fragwürdigen Darstellungen von Arabern, Persern und Türken kokettierte. Im Irakischen Kurdistan war ich überrascht darüber, wie verbreitet manche dieser Verhaltensweisen zu sein schienen." [23]

Ein Wohl-Gepflegter Mythos

Die Kurden gewannen ihre Popularität mit einem effektiven Marketing wo sie sich selbst bei Westlichen Zuhörern als revolutionär, feministisch, Marxistische "Freiheits-Kämpfer", die ein brennendes Verlangen haben ihre eigene Version Utopias zu schaffen, wo Friede für alle regieren wird, darstellten [24] - ein Bild, welches Stephen Gowans kürzlich kritisierte in "Der Mythos der Moralischen Exzellenz der Kurdischen YPG." [25].

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US-gestützte Kurdisch geführte Syrisch-Demokratische Kräfte ziehen ihre Flagge im Stadtzentrum von Manbji auf, nachdem sie ISIS in der Provinz von Aleppo, Syrien, geschlagen haben.
© ANHA

Was sie aktuell versuchen zu schaffen ist ein illegaler autonomer Staat herausgeschnitten aus bestehenden souveränen Staaten. Die Freiheit, welche sie suchen soll herbei gebracht werden durch Mittel mit welchen Einwohner geschlachtet werden in den Ländern welche sie balkanisieren und an sektiererischen Linien zerteilen wollen [26]. Sie haben darauf gesetzt Gebiete von Einheimischen zu entvölkern indem Sie Angst- und Gewalt-Taktiken einsetzten, die von ihren Sponsoren unterstützt wurden, aber unter Verletzung der weltweit anerkannten Menschenrechte. Ihrer Sache zuzustimmen heißt somit Aktionen von Völkermord zuzustimmen, die im wesentlichen Menschen aus ihren Heimen und Ländern reißen damit sie bequem in die imperialen Absichten Westlicher Nationen eingepasst werden können.

Bis vor Kurzem wurden Kurden mit ihren separatistischen Ambitionen in einem positiven Licht gesehen. Aber ihre verborgene Agenda wurde nun veröffentlicht und ihre wahren Absichten aufgedeckt. Ihre vergangene und aktuelle Allianz mit Israel und den USA ist ein Indiz für diese Absichten. Dies darf nicht von der Hand gewiesen oder unterschätzt werden, da es das verborgene Fundament ist, auf welches sie ihr Mission aufgebaut haben. Das Größere Israel Projekt ist in voller Fahrt und muss gestoppt werden bevor es irgend einen weiteren Fortschritt macht [27].

Die Forderungen der Kurden nach Autonomie zu unterstützen und die Etablierung einer Föderation zum Nachteil von Anderen in der Region ist illegal, tiefgreifend unlogisch und eine Verletzung der Menschenrechte aus all den Gründen, welche hier ausgeführt wurden. Und man sollte sich auch gut daran erinnern, dass einer der Top-Führer von Daesh ein Kurde war [28]. Wenn die Kurden wirklich in Frieden und Koexistenz mit anderen leben wollen, dann müssen sie ihren exzessiven historischen Revisionismus beenden welchen sie unablässig pflegen: Sie müssen Allianzen vergessen, welche die Stabilität der Länder bedrohen in welchen sie gerade leben: Und sie müssen zusammen arbeiten und sich vereinen mit ihren Brüdern, mit welchen sie dieselbe geographische Gegend teilen. Nur dann werden die Kurden auch andere treue Freunde als nur ihre Berge haben.

Übersetzung
Ralf Hesse

[1] “Genocides Against the Assyrian Nation”, Assyrian International News Agency (AINA).

[2] “Today’s Turkey continues the Armenian genocide”, Thierry Meyssan, Translation Pete Kimberley, Voltaire Network, May 14, 2015.

[3] “Seyfo 1915 — Sold for a hen”, The Syriac Orthodox Youth Association of Sweden, April 22, 2015.

[4] “The Kurds and Assyrians: Everything You Didn’t Know”, Max J. Joseph, The Syriac Orthodox Youth Association of Sweden & Assyrian International News Agency, March 31, 2016.

[5] “With Lamborghinis and Rooftop Sushi, Why Is Kurdistan Broke?”, Sharon Beth, Voice of America, July 26, 2016.

[6] “Islamic Cleric Incites Muslim Kurds during Friday Prayers, Attacks on Assyrian Businesses Follow”, Assyrian Information Managment, December 1, 2011.

[7] “Salwa Khalaf Rasho, statement to UK parliament”, Ezidi Press, March 15, 2016.

[8] “Syria: The Criminal Empire’s Strategy Of Divide, Conquer, and Destroy”, Sarah Abed, The Rabbit Hole, March 2, 2017.

[9] “Syria: ’We had nowhere to go’ - Forced displacement and demolitions in Northern Syria”, Amnesty International, October 13, 2015.

[10] “US-Backed Forces in Syria Accused of Human Rights Violations. The Kurdish groups may also not share America’s goals in the conflict”, Max J. Rosenthal, Mother Jones, November 9, 2015.

[11] A Line in the Sand: Britain, France and the struggle that shaped the Middle East, James Barr, Simon & Schuster, 2012. The Man Who Created the Middle East, by Christopher Simon Sykes, William Collins, 2016.

[12] “Iraqi Kurdistan sees a Jewish revival, thanks to the Islamic State”, Dov Lieber, Times of Israel, March 15, 2016.

[13] “How Much Oil Does Iraq Have?”, Gal Luft, Brookings Institution, May 12, 2003.

[14] “Kurds and the Armenian Genocide”, Deniz Serinci, Rûdaw , April 23, 2014. “How Should Kurds Address Armenian Genocide?”, Kani Xulam, Rûdaw, May 5, 2015.

[15] “The Armenian Genocide. Frequently asked questions”, Genocide 1915.

[16] “Morgenthau, Ambassador Henry, Sr.”, Rouben Paul Adalian, Armenian National Institute.

[17] Ambassador Morgenthau’s Story, by Henry Morgenthau, Doubleday, Page & Co., 1918.

[18] “العبادي يؤكد «لا قانونية» استفتاء الأكراد على الانفصال”, Jawdat Kazem, Al Hayat (Iraq), June 18, 2017.

[19] “Congress threatens to cut payments to Iraqi Kurds if they break with Baghdad”, Bryant Harris, Al-Monitor, June 28, 2017.

[20] “The reason Tehran is against referendum on Iraqi Kurdistan”, Arash Karami, Al-Monitor, June 22, 2017.

[21] “إقليم كردستان العراق يجري استفتاء على الاستقلال في سبتمبر”, BBC, June 8, 2017.

[22] “LGBT Brigades In Syria? Western Anarcho-Leftists Cutting Their Teeth With Western-Backed Kurdish YPG”, Brandon Turbeville, Activist Post, July 27, 2017. “Le Rojava, un califat d’extrême gauche ? Réseaux "antifascistes" et terrorisme : le laboratoire kurde”, Observatoire des extrêmes de gauche, 16 août 2017.

[23] “On Racism, Patriarchy and Corruption in Iraqi Kurdistan”, Bruno Jantti, TeleSur, January 20, 2016.

[24] “LGBT Brigades In Syria? Western Anarcho-Leftists Cutting Their Teeth With Western-Backed Kurdish YPG”, Brandon Turbeville, Activist Post, July 27, 2017. “Le Rojava, un califat d’extrême gauche ? Réseaux "antifascistes" et terrorisme : le laboratoire kurde”, Observatoire des extrêmes de gauche, 16 août 2017.

[25] “The Myth of the Kurdish YPG’s Moral Excellence”, Stephen Gowans, July 11, 2017.

[26] “The Myth of the Kurdish YPG’s Moral Excellence”, Stephen Gowans, July 11, 2017.

[27] “Syria: The Criminal Empire’s Strategy Of Divide, Conquer, and Destroy”, Sarah Abed, The Rabbit Hole, March 2, 2017.

[28] “The traitors helping ISIS wipe out their own people: How ethnic Kurds are using their knowledge of Kobane to coordinate Islamists’ city siege”, Chris Pleasance, Daily Mail, November 4, 2014.

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