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Lebensläufe

Balhadsch, Abd al-Hakim

 
 
 Ausbildner des Auslands ziehen ab, Al Qaida zieht ein 14. Februar 2012
Die neue atlantische Rede fällt mit dem vor Ort konstatierten Abzug der zahlreichen ausländischen Ausbildner und den Erklärungen des Ägypters Ayman al-Zawahari (Nummer 1 von Al-Qaida seit des offiziellen Todes von Osama Bin Laden) über die Ankunft seiner Kämpfer zusammen. In Wirklichkeit ist Al-Qaida schon in Syrien, wo der Libyer Abdelhakim Belhaj (Nummer 2 der Strömung) als Kommandant der freien „syrischen“ Armee gesehen wurde. Diese Inszenierung verkleidet den Umschwung der NATO-Strategie, welche auf den Krieg schwacher Intensität verzichtet hat und sich begnügt, spezifische Terroraktionen einfach Zulieferern anzuvertrauen.
Die Arabische Liga hat um die Entsendung nach Syrien einer Interpositionskraft der Vereinten Nationen gebeten, ohne klar zu stellen, zwischen welchen Kräften sie sich stellen sollte, und auf welcher Demarkationslinie. Sofort von Syrien aus Gründen einer Verletzung der Souveränität zurückgewiesen, gab dieser Vorschlag dem Westen die Gelegenheit, auf die sie schon warteten, (...)
 
 
« Presseschau Syrien » #8
Russland übernimmt wieder die Initiative