Voltaire Netzwerk

Thierry Meyssan

Politischer Berater, Gründer und Präsident vom Voltaire Netzwerk - Réseau Voltaire. Letztes französisches Werk: Sous nos yeux - Du 11-Septembre à Donald Trump.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Laut Emmanuel Macron ist die Zeit der Volkssouveränität vorbei Damaskus (Syrien) | 6. September 2017
Mit seiner grundlegenden Rede vor den ranghöchsten französischen Diplomaten hat Präsident Macron seine Weltvorstellung vorgestellt und wie er die ihm zur Verfügung stehenden Werkzeuge verwenden will. Ihm zufolge gebe es keine Volkssouveränität mehr, weder in Frankreich noch in Europa, also auch keine nationalen oder supranationalen Demokratien. Es gebe auch kein kollektives Interesse der Republik mehr, sondern nur einen vielfältigen Katalog von Dingen und Ideen, die Gemeingut bilden. Mit der Beschreibung der neuen Arbeit seiner Botschafter teilte er ihnen mit, dass sie nicht mehr die Werte ihres Landes verteidigen, sondern Gelegenheiten ausmachen sollen, um im Namen des Europäischen Leviathans zu handeln. Er behandelte manche Konflikte genauer und entwickelte ein Programm der wirtschaftlichen Kolonisation der Levante und (...)
 
 
 
Meinungsverschiedenheiten innerhalb des antiimperialistischen Lagers Damaskus (Syrien) | 15. August 2017
Als sein Land von den Dschihadisten in 2011 angegriffen wurde, reagierte Präsident Bachar Al-Assad gegen die Strömung: statt die Befugnisse der Sicherheitsdienste zu stärken, hat er sie geschwächt. Sechs Jahre später geht sein Land aus dem wichtigsten Krieg seit dem von Vietnam als Sieger hervor. Die gleiche Art von Aggression findet jetzt in Lateinamerika statt, wo sie eine viel klassischere Reaktion hervorruft. Thierry Meyssan entwickelt hier die unterschiedliche Analyse und Strategie von den Präsidenten Assad einerseits und Maduro und Morales andererseits. Es soll diese Staatsmänner nicht in einen Wettstreit setzen, sondern sie aufrufen, sich von den politischen Katechismen zu befreien und die Erfahrungen der letzten Kriege zu berücksichtigen
 
 
 
 
Ein illegales Waffenschmuggel-Netzwerk mit mindestens 17 Staaten
Waffenim Wert von Milliarden Dollar gegen Syrien
von Thierry Meyssan
Waffenim Wert von Milliarden Dollar gegen Syrien Damaskus (Syrien) | 19. Juli 2017
Seit sieben Jahren kamen Waffen im Wert von Milliarden Dollar illegal nach Syrien; diese Tatsache genügt, um das Märchen zunichte zu machen, nachdem dieser Krieg eine demokratische Revolution wäre. Viele Dokumente bezeugen, dass dieser Schmuggel von General David Petraeus organisiert wurde, zuerst öffentlich von der CIA, deren Direktor er war, und dann privat, von der Finanz Company KKR mit Hilfe von hohen US- und UNO-Beamten, worunter auch der stellvertretende Generalsekretär der UNO, Jeffrey Feltman. So hat sich der Konflikt, der zunächst eine imperialistische Operation der Vereinigten Staaten und des Vereinigten Königreichs war, in eine private kapitalistische Operation verwandelt, während in Washington die Autorität des Weißen Hauses durch den tiefen Staat untergraben wurde. Neue Elemente heben die geheime Rolle von Aserbaidschan in der Entwicklung dieses Krieges (...)