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NATO setzt ihre Aktivitäten in Syrien aus

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Die Verteidigungsminister des Bündnisses haben sich am 15. Februar 2017 am Sitz der Organisation in Brüssel, in Anwesenheit von General James Mattis, Staatssekretär im Verteidigungsministerium der Trump-Administration versammelt.

Die Minister vereinbarten sowohl die Schaffung von einem Südpol, der Afrika und den Nahen Osten überwachen soll, als auch die Aussetzung der Überwachungs-Flüge in Syrien.

Seit Beginn des von Washington, London und Paris gegen Syrien im Jahr 2011 initiierten Krieges, besorgt die NATO mit ihren AWACS und Satelliten ihrer Mitglieder die Überwachung des Schlachtfeldes. Diese Informationen werden sofort sortiert und einige von ihnen werden an die dschihadistischen Gruppen weitergegeben, die dadurch der syrischen arabischen Armee entkommen können.

Mit dem Abzug der AWACS versucht die Organisation jetzt den Eindruck zu erwecken, im Konflikt, der zwischen den Kurden derzeit herrscht, nicht mehr Stellung zu nehmen.

Übersetzung
Horst Frohlich

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