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26. April 2013Der französische Staat hat 3,66 % des Grundkapitals der EADS am 16. und 25. April 2013 verkauft. Diese Transaktionen, deren Empfänger unbekannt sind, brachten 1,19 Milliarden Euros ein.
EADS war ursprünglich eine Gruppe, halb im Besitz von Deutschland, und halb von Frankreich mit Hilfe von Spanien. Heute ist Daimler-Deutschland der Hauptaktionär (22,7 %), Sogeade-Frankreich (19.04 %) und Sepi-Spanien (5,40 %).
Daimler ist jedoch selbst nur mit 40,9 % im Besitz von deutschem Kapital. Die (...)
Der ernste Rückgang der französischen Diplomatie
Frankreich will die „syrischen Rebellen“ bewaffnen!von
André Chamy
Paris (Frankreich) | 1. April 2013Auf die Aussagen von Laurent Fabius und François Hollande reagierend, die zur Bewaffnung "der syrischen Opposition" aufrufen, erklärt André Chamy, vom Voltaire Netzwerk Frankreich, dass diese kämpferische Position im Lichte des Völkerrechts einfach rechtswidrig sei und in wieweit der Aufruf ein sehr schwerer Schlag für den Ruf Frankreichs in der Welt bedeute. Noch schlimmer, ihm zufolge könnte die syrische Krise mit ihrem Umzug von Massakern und Terroranschlägen schließlich auch nach Frankreich exportiert werden. Die Franzosen würden dann auf ihrem eigenen Boden den Alptraum erleben, der dem syrischen Volk seit zwei Jahren aufgezwungen wird.
Teheran (Iran) | 26. März 2013Ajatollah Ali Khameinei, oberster Führer der islamischen Revolution, hielt eine wichtige Rede in Mashad, anlässlich des Neuen Jahres (Noruz).
Der iranische Revolutionsführer hat eine Bilanz des vergangen Jahres und die Aussichten für die nächsten Präsidentschaftswahlen vorgelegt.
Während seiner Rede erinnerte er daran, dass Iran mit dem Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten seit Jahrzehnten konfrontiert sei. Er sagte, dass die Republik seit 2007 noch einen zusätzlichen Feind habe: (...)
Paris (Frankreich) | 16. März 2013Warum die Möglichkeit einer neuen französischen Revolution erwähnen?
Stockt unser Land also in der Entwicklung seiner Wirtschaft und seinen Institutionen derart, dass es notwendig wäre, an eine radikale, ja revolutionäre Umwandlung zu denken?
Muss man auf eine gut französische Tradition zurückgreifen, um die notwendigen Änderungen zu erreichen?
3. März 2013In einer Videodokumentation, Der geheime Krieg in Syrien, zeigt der Regisseur Khadr Awarkh im Detail das durch die französischen und türkischen Geheimdienste geplante Attentat von Staatspräsident Bachar Al-Assad und seinem Außenminister Walid el-Moallem. Er gibt den zwei Spionen das Wort, die in Damaskus verhaftet wurden, als das Komplott vereitelt wurde.
Die französischen und türkischen Dienste vereinbarten sich, den syrischen Präsidentenpalast und das Außenministerium durch Rekrutierung oder (...)
26. Februar 2013Benin hat den französischen Botschafter in Cotonou, Jean Paul Monchau, persona non grata erklärt und ihm seine Akkreditierung entzogen, laut der Koaci.com-Website.
Benin wirft Frankreich vor, es auf der Website von seinem Außenministerium als "terroristisch gefährdetes" Land zu bezeichnen, ohne es darüber zu informieren und seine Anklage zu begründen.
Der Präsident von Benin, Boni Yayi, wurde am 6. Februar von seinem französischen Amtskollegen François Hollande in Paris empfangen. Sein Land hat (...)
26. Februar 2013Mit Recht hat der französische Minister für auswärtige Angelegenheiten, Laurent Fabius, seine Aufregung ausgedrückt, als sich der Tod des französischen Fotojournalisten Olivier Voisin bei Kämpfen in Idlib zwischen der syrischen arabischen Armee und Al-Qaida ereignet hatte.
Der Minister hielt für wichtig, daran zu erinnern, dass „es der Verantwortung der Staaten zukomme, den Schutz von Journalisten, besonders in bewaffneten Konflikten, zu sichern“. Wie üblich, meinte er auf diese Weise, die (...)
22. Februar 2013Ganz unerwartet war in den letzten Tagen Mali plötzlich Mittelpunkt der Welt geworden. Frankreich wurde von Malis Regierung aufgefordert zu intervenieren, um, wie es behauptet, die Dschihad-Terroristen aus großen Teilen des Landes militärisch zu vertreiben. Was der Konflikt in Mali wirklich nun ist, ist kaum das, was wir in den Mainstream-Medien lesen. Es geht um große ungenutzte Erz- und Energieressourcen und um eine de-facto Re-kolonialisierung von Französisch-Afrika unter dem Banner der Menschenrechte. Der reale Hintergrund liest sich wie ein Thriller von John LeCarre.
Koordination für die Souveränität von Syrien und gegen Einmischung
Für einen patriotischen Dialog und Frieden gemäß den objektiven Interessen des syrischen Volkes
Paris (Frankreich) | 14. Februar 2013Das Kollektiv von französischen Organisationen, Mitglieder der Koordinierung für die Souveränität von Syrien und gegen die Einmischung, analysiert den Inhalt der am 29. Januar adoptierten Genfer Erklärung, und verurteilt die Haltung der westlichen Medien, die durch die Verweigerung von Visa an einen Teil der syrischer Oppositionellen, deren Wunsch es war an dem Genfer Treffen teilzunehmen, zwischen ’guten und schlechten Oppositionellen’ auswählen zu wollen. Dieses Kollektiv verurteilt auch den jüngsten Luftangriff des Staates Israel auf das syrische Gebiet, eine flagrante Verletzung des Völkerrechts, welches der Westen großzügig ignoriert.
10. Februar 2013Die Bomben der französischen Flugzeuge auf Konna verursachten mehr Todesopfer bei Zivilisten als unter den Islamisten, aber die französischen Medien schweigen über die "Kollateralschäden" und ziehen den "triumphierenden und militaristischen Diskurs" von Paris vor.
Das ist die Meldung des Korrespondenten Gonzalo Wancha von Russia Today, der von Konna berichtet, dass die Islamisten nicht in die Flucht geschlagen wurden, sondern sich einfach zurückgezogen haben.
Über die Zahl der Opfer zitiert der (...)
Die Wiederkolonisierung Afrikas
Verurteilung des Krieges in Mali und Denunzierung des neokolonialen Komplotts des Westens
Brüssel (Belgien) | 3. Februar 2013Am 11. Januar 2013 löst Frankreich eine Militärintervention in Mali aus, in einem afrikanischen Land, wo fast die Hälfte die Bevölkerung von weniger als 1,25 Dollar pro Tag lebt. Die Gründe, die Paris anführt, um diesen Vorgang zu rechtfertigen, setzen tatsächlich die von der Administration Bush Jr. geliebte Rhetorik des ’Krieg gegen den Terror’ fort. Am 17. Januar offenbarte der unabhängige Abgeordnete Laurent Louis vor dem belgischen Parlament die tatsächlichen Ziele der Intervention. Als einziger belgischer Abgeordneter, der die Unterstützung der französischen Intervention von Belgien verweigert, erinnert Laurent Louis auch, dass die westlichen Länder - darunter Frankreich – in Libyen und auch noch immer in Syrien die Dschihadisten unterstützen, die Paris behauptet, heute in Mali bekämpfen zu (...)
3. Februar 2013Die französischen Behörden achten in ihrer Kommunikation sorgfältig zu unterstreichen, dass sie in Mali nur auf Antrag des Interim-Präsidenten und zur Unterstützung der malischen Armee eingreifen.
So erklärte also das französische Verteidigungsministerium: „Nachdem Gao in der Nacht vom 26-27. Januar eingenommen wurde, übernehmen die Serval-Streitkräfte, in Übereinstimmung mit den malischen Einheiten, diese Nacht (28. Januar) das Steuer vom Flughafen und der Stadt Timbuktu durch eine Luft-Boden (...)
Paris (Frankreich) | 22. Januar 2013Opération Serval ©Mecanopolis.org Bulletin für Sonntag, 20. Januar 2013
Seit Samstag, dem 19. Januar (18 Uhr), bis zum 20. Januar, 18 Uhr. Bereitstellung einer zweiten Unter-Gruppe als Deckung für Bamako und Fortsetzung von gezielten Schlägen
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Kampfjets und französische Hubschrauber setzten den Flugeinsatz fort, der militärische Ziele zerstören soll. Diese letzten 24 Stunden einschließlich waren durch ungefähr zehn Einsätze geprägt, einschließlich eines halben Dutzend Angriffe auf (...)
Rom (Italien) | 22. Januar 2013Es ist zu offensichtlich, dass die westlichen Wirtschaftsinteressen in Mali nicht genügen, um die Einmischung Frankreichs in diesem Land zu erklären. Ebenso ist es klar, dass der Islamismus nicht ausreicht, um die riesigen, in einem algerischen Gas-Standort durchgeführten Terroraktionen zu erklären. Für Manlio Dinucci findet man in diesem Cocktail die klassischen Zutaten der Strategie der Spannung. Das Ziel ist Algerien; Mali ist die hintere Basis für den Angriff; und die Islamisten sind der Vorwand um dort einzugreifen.
Damaskus (Syrien) | 21. Januar 2013"Der Appetit kommt mit dem Essen" heißt das Sprichwort. Nach der Wiederkolonisierung der Elfenbeinküste und von Libyen, nach dem Versuch, sich Syriens zu bemächtigen, liebäugelt Frankreich wieder mit Mali, um Algerien im Rücken zu fassen.
Während des Libyen Angriffs machten die Franzosen und Briten umfangreiche Verwendung von Islamisten gegen die Macht von Tripolis, da die Separatisten von Kyrenaika, Bengasi einmal unabhängig, nicht mehr daran interessiert waren, Muammar el-Gaddafi zu stürzen. (...)
Erklärung von François Hollande nach Abschluss des beschränkten Verteidigungsrates
von
François Hollande
Paris (Frankreich) | 18. Januar 2013Frankreich hat sich auf Antrag des Präsidenten von Mali und in Übereinstimmung mit der Charta der Vereinten Nationen verpflichtet, die malische Armee gegen die terroristische Aggression zu unterstützen, die ganz Westafrika bedroht.
Dank dem Mut unserer Soldaten konnte bereits unserem Gegner Einhalt geboten werden, und ihm schwere Verluste zugefügt werden.
Aber unsere Mission ist nicht abgeschlossen.
Ich erinnere, dass sie aus der Vorbereitung der Bereitstellung von einer afrikanischen (...)
Paris (Frankreich) | 18. Januar 2013Eine Koordination von französischen antiimperialistischen Verbänden wurde gerade in Paris gebildet, um gegen die französische Intervention in Syrien zu protestieren. In ihrem Manifest bekräftigt sie ihr Engagement für das "unveräußerliche Recht des syrischen Volkes, sich selbst eine nationale und souveräne Lösung der Krise zu geben" und unterstreicht die Identität des Kampfes für die Souveränität von Syrien und auch der von Frankreich.
Paris (Frankreich) | 15. Januar 2013Meine Damen und Herren,
Mali ist einem Angriff von terroristischen Elementen ausgesetzt, aus dem Norden kommend, deren Brutalität und Fanatismus die ganze Welt schon kennt.
Ja, es geht heute um die Existenz dieses freundlichen Landes, Mali, um die Sicherheit der Bevölkerung und auch unserer Bürger. Sie sind dort 6000.
Also, ich habe im Namen Frankreichs, auf das des Präsidenten von Mali und von west-afrikanischen Ländern unterstützten Rechtshilfeersuchen reagiert. Infolgedessen haben die (...)
15. Januar 2013Die Paris Kammer für Strafdurchsetzung hat am 10. Januar 2013 der achten Nachfrage für die Befreiung von Georges Ibrahim Abdallah zugesagt.
Der libanesische revolutionäre Aktivist, nacheinander Mitglied der Parteien PSNS und des PFLP, wurde von einem "speziellen Schwurgericht" wegen Mittäterschaft an der Ermordung des amerikanischen Militärattachés in Frankreich, Charles R. Ray (18. Januar 1982) (doppelter U.S.-israelischer Staatsbürger), und des Pariser Chefs des israelischen Geheimdienstes (...)
"Ein anderer Blick auf Russland"
Depardieu ist Russe geworden: gar nicht so verrückt, diese Gallier!von
Alexandre Latsa
Moskau (Russland) | 12. Januar 2013Am 3. Januar 2013 erschien ganz überraschend ein Text auf der Kreml-Website, der bekannt gab, dass Präsident Putin Gérard Depardieu, dem französischen Schauspieler, die russische Nationalität verliehen habe .
Dieses Dekret des Präsidenten kommt nach einem Streit zwischen dem Schauspieler und den französischen Behörden nach der Annahme einer Gesetzesvorlage, um sehr hohe Einkommen [den Teil, der über 1 Million/Jahr Euro hinausgeht (AdÜ)] in Frankreich mit 75 % zu besteuern. Der Schauspieler hatte (...)
Caracas (Venezuela) | 4. Januar 2013Die venezolanische Ministerin der Strafanstalten, Iris Varela, kündigte auf ihrem Twitter-Konto die Ausweisung am 29. Dezember 2012 des unter dem Namen Frédéric Laurent Bouquet bekannten Franzosen.
Herr Bouquet (Foto) wurde in Caracas am 18. Juni 2009 mit drei Dominikanischen Staatsangehörigen im Besitz eines Waffenarsenals verhaftet. Die wissenschaftliche Polizei hatte in der Wohnung, die er gekauft hatte, beschlagnahmt: 500 Gramm C4 Sprengstoff, 14 Sturmgewehre worunter 5 mit Zielfernrohr, 5 (...)
Genf (Schweiz) | 14. Dezember 2012Eine humanitäre Intervention in Syrien? Der humanitäre Vorwand wurde schon im Jahre 1860 angesprochen... und von Frankreich, um in Syrien, damals eine osmanische Provinz, militärisch einzugreifen. Der Genfer Akademiker Pascal Herren überprüft in diesem Artikel die wahren Absichten von Frankreich unter Napoleon III, genauso wenig verkraftbar als die von dem Frankreich von Sarkozy oder Hollande. Er erinnert auch an die negativen Auswirkungen, die die Menschen in der Region erdulden mussten.
Damaskus (Syrien) | 20. November 2012© Présidence de la République - Laurent Bienvennec
Von der Tribüne der Generalversammlung der Vereinten Nationen, am 25. September, hatte der französische Präsident François Hollande seine Überzeugung erklärt, dass die Änderung des Regimes in Syrien „sicher“ wäre und dass Paris „die provisorische Regierung als Vertreter des neuen Syrien anerkennen würde, sobald sie gebildet sei.“ Er dachte, sie selbst ernennen zu können, indem er sich auf den Nationalrat, eine von der DGSE [franz. Geheimdienst] (...)
Damaskus (Syrien) | 7. November 2012Der Waffenstillstand, der das moslemische Fest von Aïd kennzeichnen sollte, wurde weithin in Syrien nicht eingehalten. Die Regierung hatte sorgfältig die Hauptstraßen abgeschnitten, um sicherzustellen, damit alle Vorfälle isoliert bleiben und sich nicht ausbreiten. Erfolglos: viele FSA-Brigaden der freien syrischen Armee erhielten Aufträge von ihren Sponsoren, um neue Angriffe einzuleiten, auf die die syrische arabische Armee natürlich geantwortet hat. Letztlich, wenn auch einige Regionen von (...)
Beirut (Libanon) | 28. Oktober 2012Admiral James Winnefeld, stellvertretender Stabschef der Vereinigten Staaten, bestätigte am Runden Tisch in Ankara, dass Washington seine Absichten im Hinblick auf Syrien offenbaren werde, wenn die Präsidentschaftswahlen vom 6. November abgeschlossen sind. Er gab seinen türkischen Gesprächspartnern klar zu verstehen, dass ein Friedensplan mit Moskau bereits ausgehandelt worden war, dass Baschar al-Assad in Kraft bleiben und dass der Sicherheitsrat die Einrichtung von Pufferzonen nicht erlauben (...)
Paris (Frankreich) | 19. Oktober 2012Um den Anforderungen der französischen Leser zu antworten, die die Ideen der Voltairenet.org in der französischen Gesellschaft verbreiten wollen, wurde der Verein „Réseau Voltaire France“ gegründet. Die Gründer schrieben die Erklärung, die wir hier wiedergeben. Wir werden unsere Leser über die Initiativen des Vereins in den kommenden Wochen informiert halten.
21. September 2012Präsident François Hollande (in der Mitte) und der französische Minister für Auswärtige Angelegenheiten Laurent Fabius (zweiter von links) posieren mit syrischen Gegnern auf dem 3. Treffen der "Freunde von Syrien", am 6. Juli 2012 in Paris. Foto: Reuters
"Frankreich kümmert sich um den syrischen Rebellen Geld und Artillerie zu liefern, im Auftrag der USA, die sich nicht die Hände vor den Präsidentschaftswahlen im November schmutzig machen wollen ", sagte der amerikanische Professor William (...)
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