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Vor ein paar Tagen führte Israel Luftangriffe auf syrisches Gebiet aus. Diese Angriffe können nur als Aggressionsakt gegen einen souveränen Staat gewertet werden. Die Charta der Vereinten Nationen bewertet eine solche Aggression als das schwerste Verbrechen gegen den Frieden.

Diese Aktionen wurden möglich, weil Tel Aviv seit mehreren Jahrzehnten schamlos das Völkerrecht verletzt, Aggressionskriege gegen Nachbarstaaten führt, die Resolutionen des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen durch die Fortsetzung seiner Besetzung der arabischen Gebiete grob ignoriert, und die Rückkehr von Millionen von palästinensischen Flüchtlingen in ihre Heimat verhindert. All dies erhöht die Spannung im Nahen Osten, behindert die Aufrechterhaltung von Frieden und die Stabilität in der Region.

Diese Politik, wie auch die Angriffe auf Damaskus, kann Tel Aviv aber nur dank der bedingungslosen Unterstützung und der vollen Zustimmung Washingtons durchführen. Dies schafft bei dem Aggressor ein Gefühl der Straflosigkeit und ermutigt ihn zu neuen, noch ehrgeizigeren Provokationen.

Das ist kein Zufall. In ihrem Streben nach Weltherrschaft entfernen sich die Vereinigten Staaten immer mehr von den politischen und wirtschaftlichen Formen und greifen auf militärische Gewalt gegen jene Länder zurück, die nicht die westlichen Werte teilen.

Die Ziele einer solchen Politik sind Jugoslawien, Irak, Afghanistan und Libyen geworden. Syrien wurde als nächstes Opfer ausgewählt. Aber der heldenhafte Widerstand des Volkes lässt diese Pläne scheitern. Der israelische Angriff auf Damaskus ist nur ein vergeblicher Rettungsversuch der Operation, die den Sturz der legitimen Regierung Syriens herbeiführen will. Die wichtigen NATO-Länder und Verbündeten führen seit mehr als zwei Jahren diesen Krieg im Nahen Osten mittels Söldner, die aus aller Welt kommen.

Die Luftangriffe auf Damaskus zeigen die Existenz einer engen Abstimmung zwischen der Armee und den Söldnerscharen und Terroristen, einschließlich der Al-Qaida-Kämpfer. Von außen gesehen sind der jüdische und islamische Extremismus Erzfeinde, aber in der Tat können wir von ihrer Interaktion sprechen.

Die kommunistische Partei der Russischen Föderation verurteilt streng die Eskalation der Gewalt und belastet Tel Aviv und seine Kunden mit der Verantwortung für die möglichen katastrophalen Folgen der Intervention gegen Syrien.

Die kommunistische Partei denkt, dass, gemäß des Vertrages für Freundschaft und Zusammenarbeit zwischen der UdSSR und der Arabischen Republik Syrien, vom 8. Oktober 1980 datiert und immer noch in Kraft, unser Land das Recht habe, die erforderlichen Maßnahmen zum Schutz der Integrität und Souveränität seiner Verbündeten zu ergreifen. Angesichts der politischen, finanziellen und anderwärtigen Unterstützung der Söldner durch westliche Länder, sowie die ständige Verschärfung der Sanktionen von Seiten der europäischen Union, könnte Russland Syrien mehr Unterstützung zukommen lassen, indem es Syrien Verteidigungswaffen liefert.

Die kommunistische Partei meint, dass Russland als ständiges Mitglied des UN-Sicherheitsrates die Einberufung von Sitzungen des Rates für die Verabschiedung der Resolution verlangen sollte, die Israel verpflichten müsste, Aggressionen gegen Nachbarstaaten einschließlich des Libanon und Syriens zu stoppen.

Natürlich ist Syrien weder das erste noch das letzte Opfer der weltweiten Expansion der USA und ihrer NATO-Verbündeten. Die Ereignisse der letzten 20 Jahre zeigen, dass Russland auch im Visier ist. Daher gehen die Grenzen unseres Landes über die syrischen Städte, die Szenen eines heftigen Kampfes geworden sind. Russland sollte nicht den gegen unsere Verbündeten gerichteten Umsturz von Washington und seinen Satelliten tatenlos ansehen und sich auf politische und diplomatische Anweisungen beschränken.

Im Falle wo man gegen Syrien, ein Russland-freundliches Land, einen unerklärten Krieg führt, ist das langfristige Interesse der Russischen Föderation, eine angemessene Reaktion zu geben, um die militärische Intervention in die inneren Angelegenheite

Übersetzung
Horst Frohlich