Am Vorabend des Jahrestages der Unruhen in Xinxiang (ehemaliges Ostturkestan) [1], kostete am 26. Juni 2013 eine Reihe von Attentaten auf öffentliche Gebäude in Lukin 24 Menschen das Leben.

Nach Angaben der Global Times seien etwa hundert Mitglieder der islamischen Bewegung von Ost-Turkestan (MITO) vom Dschihad in Syrien zurückgekehrt. [2]. Allerdings kann der syrische Botschafter in Peking nur etwa 30 Fälle identifizieren. Wie auch immer, bedeutet die Unterstützung, die sie in der Türkei erhielten und die Kampf-Erfahrungen in Syrien von diesen Uigurischen Kämpfern nach ihrer Heimkehr nach China, eine wahre Bedrohungen für den Xinxiang.

Die MITO, ein Ableger von Al-Qaida in China, gilt als eine terroristische Organisation der Vereinten Nationen. 22 ihrer Kämpfer wurden von den US-Truppen in Afghanistan verhaftet und in Guantanamo Bay interniert. Das Vorhandensein von chinesischen islamistischen Kämpfern in Syrien ist seit Oktober 2012 belegt. [3]

Übersetzung
Horst Frohlich

[1] « Que se passe-t-il dans le Xinjiang ? », von Domenico Losurdo, Übersetzung Marie-Ange Patrizio, Réseau Voltaire, 12 juillet 2009.

[2] «Xinjiang terrorists finding training, support in Syria, Turkey», von Lin Meilian, Global Times, 1er juillet 2013.

[3] « Xinjiang jihad hits Syria] », von Qiu Yongzheng und Liu Chang, Global Times, 29 octobre 2012.