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Susan Rice gibt zu Donald Trump ausspioniert zu haben

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Die ehemalige Nationale Sicherheitsberaterin, Susan Rice, hat vor dem Geheimdienst-Ausschuss des Kongresses zugegeben, Donald Trump und sein Team im New Yorker Trump Tower während der Übergangsperiode ausspioniert zu haben. Sie hat auch eingestanden, die Namen von Donald Trump, Jared Kushner, Michael Flynn und Steve Bannon von den Abhörakten gestrichen zu haben.

Frau Rice versicherte, dass sie die Geheimnisse des Trump-Teams nicht kennen wollte, aber durch ein Interview, das der gewählte Präsident dem Kronprinz von Abu Dhabi geben sollte, die Absichten der Vereinigten Arabischen Emirate erfahren wollte.

Susan Rice hatte bislang immer abgestritten, Donald Trump und sein Team bespitzelt zu haben, nicht nur in der Übergangszeit, sondern auch vor seiner Wahl. Präsident Trump, der wiederholt die illegalen Abhörungen, die die Obama-Administration gegen ihn unternommen hatte, angeprangert hatte, wurde von der amerikanischen Presse zum Lügner abgestempelt.

Präsident Richard Nixon wurde zum Rücktritt gezwungen, weil er das Hauptquartier der Wahl der Demokratischen Partei hat abhören lassen. Jedoch im Fall von Susan Rice haben die Parlamentarier nicht "die Überzeugung erworben" (sic), dass sie ein Bundesverbrechen begangen und versucht habe, es zu verbergen.

Im Gegenteil, das Team von Präsident Obama stellt die von Susan Rice verordneten Abhörungen, im Rahmen der Untersuchung auf mögliche russische Einmischung, als legitim dar. In der Tat, die Vereinigten Arabischen Emirate haben übrigens zur gleichen Zeit auf den Seychellen ein Treffen zwischen einem engen Mitarbeiter von Präsident Putin und Erik Prince (ehemaliger Direktor von Blackwater, Militärberater der Emirate und Bruder der aktuellen Erziehungsministerin Betsy DeVos) organisiert.

Übersetzung
Horst Frohlich

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