Die aserbaidschanische Regierung hat ihre Botschaft in Washington gebeten, der Presse und den Offiziellen ihre Version des Krieges in Karabach vorzustellen, das ist normal, das ist ihre Arbeit.

Aber die Botschaft hat auch PR-Firmen angestellt, die bereits geschriebene Artikel veröffentlichen, aber verbergen, dass ihre Autoren von Aserbaidschan bezahlt werden.

Laut der Zeitschrift American Conservative [1] ist diese Praxis alt [2]. Die Botschaft hatte so letztes Jahr 1,3 Millionen Dollar ausgegeben. In den bezahlten Artikeln wurde Aserbaidschan ohne zu lachen als "Demokratie" dargestellt und von nun an als "friedlicher Staat".

Die beteiligten PR-Firmen sind: Livingston Group, Stellar Jay Communications, BGR, the Podesta Group, et DLA Piper.

Die beteiligten Zeitungen und Zeitschriften sind: The Hill, Washington Times, Daily Caller, National Review, Washington Post, und die New York Times.

Diese Enthüllungen werfen ein rohes Licht auf die angebliche Neutralität der US-Presse.

Übersetzung
Horst Frohlich

beigefügte Dokumente


(PDF - 1.1 MB)

[1] “How Azerbaijan is Lobbying Washington to Sanitize its War”, Barbara Boland, The American Conservative, October 12, 2020.

[2] “Azerbaijan’s American Media “Manipulation””, Casey Michel, June 10, 2016.