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Frankreich steckt das syrische Lafarge-Werk in Brand

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Am 16. Oktober 2019 steckte die Internationale Koalition die Lafarge-Fabrik in Dschalabiyeh (an der türkischen Grenze nördlich von Aleppo) in Brand, bevor die syrische arabische Armee sie in Besitz nahm.

So verschwinden die Spuren einer geheimen Operation von primärer Bedeutung.

Diese Fabrik hatte 6 Millionen Tonnen Zement an die Dschihadisten geliefert, damit sie unterirdische Befestigungen bauen und im Stande sein konnten, einen Stellungskrieg zu liefern, in Übereinstimmung mit der Strategie, die Abu Mussab, "Der Syrer", in seinem 2004 erschienenen Buch The Umgang mit Barbarei beschrieb. In der Folge hatte die Fabrik norwegische und französische Spezialeinheiten beherbergt, die dann das Feuer legten, bevor sie flüchteten.

Im Jahr 2016 hatte eine türkische Website, Zaman Al-Wasl, unter Lafarge-Führungskräften ausgetauschte E-Mails veröffentlicht, die beweisen, dass der multinationale Konzern Verbindungen zu Daesch hatte. In Frankreich war auf Ersuchen syrischer Mitarbeiter, die sich geschädigt fühlten, eine Untersuchung eingeleitet worden. Die Tageszeitung Le Monde veröffentlichte ihre Version der Ereignisse, um zu verbergen:
- die Verbindung des multinationalen Unternehmens mit der CIA bei verschiedenen Operationen, einschließlich Waffentransporten während des Krieges gegen den Irak;
- Lafarges Beziehung zu US-Außenministerin Hillary Clinton (ehemalige Aufsichtsrätin der Firma);
- Die Verbindung des multinationalen Unternehmens zur DGSE ( franz. Außen-Geheimdienst) während des Krieges gegen Syrien;
- und den Bau dschihadistischer Infrastruktur in Syrien.

Die russische Luftwaffe, die Bomben mit hoher Durchschlagkraft besitzt, zerstörte diese Befestigungen während sechs Monaten, - die größten auf einem Schlachtfeld seit dem Zweiten Weltkrieg - was der syrischen arabischen Armee dann ermöglichte, ihr Territorium zu befreien.

„Enthüllungen: der Dschihad von Lafarge-Holcim“, von Thierry Meyssan, Übersetzung Horst Frohlich, Voltaire Netzwerk, 24. März 2017.

Ajout au 17 octobre : le porte-parole de la Coalition internationale contre Daesh, le colonel Myles B.Caggins, a tenu à préciser que deux avions avaient frappé la cimenterie Lafarge, pensant dédouaner ainsi la France de ses responsabilités. Il se serait agi de détruire un dépôt de munitions abandonné par les Français durant leur fuite. Sur place, on indique que l’usine a brûlé, puis que l’on a entendu des explosions et que l’incendie a redoublé. Ce scénario est donc possible sans infirmer notre narration. Il serait intéressant de connaître la nationalité des avions qui auraient frappé la cimenterie durant l’incendie.

Übersetzung
Horst Frohlich

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